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Donnerstag, 12. September 2019

Oisto, Rosen und Wäscheberge


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Hallo ihr Lieben,
kennt ihr den guten, alten Spruch, dass sich jemand sein eigenes Grab schaufelt.
Ich fürchte, ich gehöre zu dieser Fraktion.
Für jemanden, der die Wäsche so wenig mag wie ich, sorge ich ja permanent für Nachschub.



Um euch das einmal zu verdeutlichen: Wir sind ein fünfköpfiger Haushalt. Mein Mann ist ambitionierter Jogger, der gern in die Sauna geht, auch die Jungs treiben Sport. Der Midi spielt zum Beispiel drei bis vier Mal die Woche Fußball. Da fällt einfach jede Menge Wäsche an. Bestimmt eine Ladung Wäsche pro Tag.

 Einer der größten Wäscheverursacher ist dabei der Große, das Pubertier. Bekommt er von mir einen frisch zusammengelegten Korb Wäsche hingestellt, passiert gern folgendes.
Natürlich wird der Korb nicht in den Schrank eingeräumt, wie von der Mutter eingefordert, sondern meist auf der Suche nach dem Lieblings-T-Shirt wild durchgewühlt. Der Einfachheit halber auch gern einfach auf den Fußboden gekippt.

 Dort vermengen sich dann die sauberen Teile quasi osmotisch mit der dreckigen Wäsche, die da sowieso schon liegt, weil dem Pubertier der Weg zum Wäschekorb als zu aufwändig erscheint.

 Kommt dann der Tag, an dem der Große zwangsweise zum Aufräumen verdonnert wird, nimmt er einfach auf die Schnelle alle Kleidungsstücke, die seinen Zimmerboden bevölkern und bringt damit meinen Wäschekorb zum Explodieren. Mindestens zwei Körbe Wäsche die Woche gehen so auf sein Konto.
Ich fürchte, er ist kurz davor, sich komplett eigenständig um seine Wäsche kümmern zu dürfen.

Auf jeden Fall ist das Wäschefalten einer der wenigen Momente meines Lebens, in denen ich es bereue, mich für eine Großfamilie entschieden zu haben (also abgesehen von all den Streitereien, dem Lärm, dem leer geräumten Kühlschrank und der Schuhsammlung im Hausflur).


Meine Taktik ist daher einfach, so schnell neue Wäscheteile zu nähen, sodass ich gar nicht in den Zugzwang des Zusammenlegens komme.

Also habe ich mir gleich noch ein zweites Teil aus dem so schönen „La vie en rose“ der Stoff & Liebe GmbH genäht. Dieses Mal den Rock Oisto von Tragmal. Ich habe diese Art von Sweatröcken in diesem Sommer so richtig liebgewonnen. Einfach ein schlichtes T-Shirt dazu und das Outfit steht.


Und jetzt ab damit zum Nähfrosch.

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