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Donnerstag, 23. Mai 2019

Muttertag Teil 2


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Hallo Ihr Lieben,
hier kommt der Muttertag, Teil 2. Heute mit meinem Muttertagsgeschenk für meine herzallerliebste Mami. Für sie durfte ich zwei der neuen Stoffe aus der Glamour-Serie vom Stoffduo vernähen.
Ich freue mich immer sehr, wenn ich die Chance habe, etwas für meine Mami zu nähen.




Denn nicht nur mein Vater, sondern auch meine Mami hat harte Monate hinter sich. Sie hat meinen Vater so liebevoll durch seine Krankheit begleitet, so wie sie überhaupt immer in den letzten 52 Jahren an seiner Seite war. Manchmal glaube ich ja, dass Angst um einen geliebten Menschen zu haben, fast noch schlimmer ist, als selbst von der Krankheit betroffen zu sein.



Umso schöner ist es zu sehen, dass die Krankheit die Beiden eher umso mehr zusammengeschmiedert hat, wenn das überhaupt noch geht.
Am Freitag hat mein Vater noch einmal ein Abschlußgespräch bei der Onkologin, dann liegt eine lange quälende Zeit der Chemos und der OP hinter ihm.



Das freut mich so für die Zwei und auch für meine Familie, dass es jetzt wieder unbeschwert in den Frühling gehen kann und wir die dunklen Wolken der Erkrankung hoffentlich für immer hinter uns lassen können.


Jetzt sollen sie wieder all das machen können, was unternehmungslustige Rentner so tun und worauf wir arbeitende Bevölkerung so neidisch sind: Radtouren, Tennisspielen, Kaffeeklatsch mit Freunden, Urlaube...


Meine Eltern sind nämlich echte Profi-Urlauber. Die Erkrankung hat sie Ibiza, Costa Rica und die Amalfiküste gekostet. Aber aufgeschoben ist ja bekanntlich nicht aufgehoben.
Klar, dass jetzt neue Reiseziele geschmiedet werden müssen.



Für eine leichte Reisegarderobe habe ich meiner Mami auch dieses Set hier genäht.
Das Shirt ist ein sehr veränderter Nanuk von Meine Herzenswelt mit einem luftigen Ausschnitt und einem bogenförmigem Saum. Dazu gab es den Rock „Oisto“ von tragmal, meine Frühjahrsentdeckung dieses Jahres.


Ich hoffe, dass meine Mami möglichst bald Hand in Hand mit meinem Papi wieder an einem schönen Fleckchen der Welt über den Strand laufen wird – natürlich in diesem Outfit. 


Und jetzt ab damit zum Nähfrosch.








Delicate Flowers


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Hallo ihr Lieben,
gestern haben der werte Gatte und ich den Midi von einem anscheinend sehr netten Kindergeburtstag abgeholt.


Als wir mit dem Kleinen ankamen, war die Party noch in vollem Gang und die Kinder vertilgten gerade leckere Burger. Zum Nachtisch gab es dann erst ein Eis und danach sogar noch eine Kissenschlacht.


Auf einmal drehte ich mich um und sah, dass meine Jungs tatsächlich brav alle Kissen wieder aufhoben und die Couch wieder fein säuberlich drapierten. Meine Kinder räumten auf. Freiwillig. Als einzige.


Ich frage mich nur, warum kommen sie Zuhause nicht auf diese Idee. Dort lassen sie prompt alles fallen, sobald sie das Haus betreten. Die Schwerkraft scheint übermächtig zu sein in unseren vier Wänden. Die Jacke aufhängen. Warum das denn? Die Schuhe in die Schuhkiste legen? Wird generell überbewertet. Die Butterbrotdose in den Geschirrspüler einräumen? Vergessen – fünf Mal die Woche.
Dreckige Socken landen auch nur sehr selten im Wäschekorb. Und wenn dann, dann eigentlich nie paarweise. Das Leben als Jungsmutter ist definitiv manchmal grenzwertig und immer hart am Limit.


Beruhigend da zu wissen, dass meine Jungs zumindest in der Theorie wissen, wie es geht... Die anderen Mütter waren zumindest tief beeindruckt. Ich habe kurz überlegt, ob ich einfach mal mal unterschlagen soll, dass das Aufräumen nicht die Primärtugend meiner Söhne ist, und ich mich stattdessen im Glanze ihrer Taten sonnen sollte. Aber ich wollte die anderen Mütter ja nicht demoralisieren.


Sonnig finde ich übrigens auch mein neues Kleid. Ich durfte für die liebe Nadine von 3fachfrein ihren wunderbaren Bio-Jersey „Delicate Flowers“ vernähen. Der schrie einfach dnach, zu einem Kleid vernäht zu werden. Genäht habe ich einmal wieder meinen Lieblingsschnitt, die „Elisabeth“ von Konfettipatterns. Ich fand den so schön zu den tollen Farbtönen des Stoffes, es passte einfach.
Ich finde, schöne Kleider kann man ohnehin nie genug haben.
Und außerdem kenne ich im Gegensatz zu meines Jungs die Funktion eines Kleiderbügels durchaus.


Und jetzt ab damit zum Nähfrosch.





































Muttertag Teil 1

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Hallo Ihr Lieben,
na, wie war denn der Muttertag bei euch?
Ich gehöre ja nicht zu der Gattung Frau, die den Muttertag als einen von bösen Floristen geschaffenes Konsumsteigerungsevent betrachten. Ich würde mich durchaus gern einmal hofieren lassen, liebevoll gedeckter Frühstückstisch und so weiter. Das volle Programm: selbstgemalte Bilder und ein Blumenstrauß zu duftenden Brötchen.



Wollt ihr einen Einblick in die düstere Realität?
Letztendlich gab es Kind Nr. 1, das schon morgens um sechs Uhr wie ein Flummi um mich herum hüpfte, um mir sein Geschenk zu übergeben. Eine schöne marmorierte Kugel am Holzstab war im Kunstunterricht entstanden.

Kind Nr. 2 hatte sein Geschenk anscheinend in der Schule vergessen und ließ seine schlechte Laune darüber bevorzugt an mir aus. Komischerweise ist das Geschenk bis heute nicht wieder aufgetaucht.Alternativ gab es dann eine Collage per Whatsapp.
Kind Nr. 3 hatte dummerweise niemand erzählt, dass Muttertag sei, deswegen konnte er auch nicht daran denken, außerdem war dies ja sein Tag, seine Konfirmation.



Also stieg ich dann irgendwann auf mein Rad und radelte zum Bäcker. In der langen Schlange vor den Backwaren war ich übrigens an diesem Tag die einzige (!) Frau.
Zuhause deckte ich dann brav den Frühstückstisch, auf den ich dann das Geschenk für meine Mami gelegt habe. Ich hatte immerhin an den Muttertag gedacht.
(Was meine Mami bekommen hat, zeige ich euch dann morgen...)


Aber nun einmal ganz ernsthaft: Dass Liebe zwischen Mutter und Kind geht so viel tiefer und ist so viel umfassender als dass sie sich in einem simplen Muttertag einfangen lassen könnte. Ich hoffe, dass man zumindest ein bisschen dieser Liebe in diesen Bildern des Kleinen und mir erkennen kann.


Bilder, die ich gemacht habe, um die neuen und alten Farben des wunderschönen Bio-Sweats „Triangular“ aus dem Hause Tidöblomma - skandinavisches Design auf Bio-Stoffen in Szene zu setzen.


Für mich gab es eine abgewandelte Elisabeth von Konfettipatterns mit einem Rundhals-Ausschnitt in Flieder und für den Kleinen einen Nanuk Kids von Meine Herzenswelt in Grün. Und ich finde ihn einfach so süß in Froschgrün.


Und wie man auf den Bildern sieht, ist manchmal eine Blume aus dem Garten mit einer Umarmung einfach das beste Geschenk.
Obwohl 2 m „Triangular“ in Rot würde ich auch nicht ablehnen.... Falls noch jemand an mich denken möchte...











































































Und jetzt ab damit zum Nähfrosch.