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Sonntag, 25. November 2018

Frühlingsfrische Käthe... (Jatiju)

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Hallo Ihr Lieben,
in den letzten Tagen habe ich eindeutig etwas gelernt.
Seid stark, denn jetzt folgt eine weitere Reha-Geschichte, aber es ist ja nun einmal so, dass ich immer mal wieder kleinere Anekdoten aus unserem Leben erzähle und mein Leben ist ja nun einmal aktuell die Reha. Ich verspreche, das ändert sich dann spätestens am Freitag, denn da bin ich dann wieder zurück in meinem heimischen Chaos-Kosmos.




Ich muss zugeben, dass ich mich zunächst ja etwas umzingelt von der Altersgruppe fühlte, die man liebevoll die „Golden Oldies“ nennt. Und ja, zunächst vermutete ich da eine größere Langeweile auf mich zuwabern. Aber gerade in den letzten Tagen musste ich das revidieren. Mea culpa!



Ja klar, natürlich diskutieren wir auch regelmäßig unsere Wehwehchen und tauschen die besten Rezepte für homöopathische Helferchen und Lagerungstipps unserer schmerzenden Extremitäten aus, aber darüber hinaus hatte ich in den letzten Tagen ganz wunderbare Gespräche mit umso wunderbareren Menschen.
Frauen und Männer, die mich sehr beeindruckt haben.



Besonders eine Dame hat mir sehr großen positiven Input vermittelt. Obwohl sie in ihrem sehr abwechslungsreichen Leben auch so traurige Erlebnisse verarbeiten musste, ist sie trotzdem so positiv und so offen für neue Erlebnisse. Ich kann nur sagen, ich lerne viel und ziehe den Hut vor so viel Liebe am und zum Leben. Wenn ich in dreißig Jahren so liebevoll auf mein Leben gucken kann und dabei gleichzeitig so interessiert am Leben meiner Mitmenschen sein werde, dann habe ich alles richtig gemacht.



Ein ganz positives Gefühl vermittelt mir auch mein fröhlicher neuer Hoodie. Ich durfte einen der schönen Jerseys der „Stars & Stripes“-Serie von Jatiju für Hilco vernähen.
Kombiniert habe ich ihn mit einem melierten Slubjersey. Ich muss sagen, ich mag diese freundlichen, hellen Farbtöne.


Genäht habe ich eine „Käthes Schwester“ von Konfettipatterns. Da habe ich dann gleich auch noch einen Tipp für Euch: Konfettipatterns gibt zur Feier des eigenen Onlineshops gerade 50% auf seine Schnittmuster. Falls jemand die Käthe also wider Erwarten noch nicht besitzen sollte, hat er heute die letzte Chance, ein Schnäppchen zu machen.










Lässiger Vanco

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Hallo Ihr Lieben,
heute habe ich etwas ganz Schlichtes für Euch. Ich muss ehrlich sagen, dass es viel reduzierter eigentlich gar nicht geht. Genäht habe ich nämlich einen „Vanco“ von Meine Herzenswelt in seiner schlichtesten Form. Ohne jede Teilung nur mit Bündchen.



Das Ganze hat seine Ursache nicht darin, dass ich keine Lust gehabt hätte, mich für den werten Gatten besonders ins Zeug zu legen, sondern allein darin, dass ich so verliebt war in den leichten Strick, dass ich ihm einfach die Hauptrolle überlassen wollte.




Diesen habe ich nämlich bereits einmal in blauweiß geringelt bei Myo Stoffe gekauft und damals in zwei Pullover für mich vernäht. Als ich ihn dann im Frühjahr im Ausverkauf in dieser Farbkombi hier gesehen habe, wusste ich, dass nun auch der werte Gatte in den Genuss kommen würde.
Der Stoff trägt sich nämlich so unglaublich leicht und weich, dass er das definitive Talent zum Lieblingsstück hat. Und das ist jetzt einfach nur meine ungefilterte Meinung und keine Werbung, denn den Stoff gibt es, soweit ich weiß, nicht mehr zu kaufen. Falls doch, gebt mir bitte Bescheid, ich wäre die erste Käuferin.



Das Schöne ist, dass meinen Mann meine Idee vom Pulli auch genauso überzeugt hat wie mich. Ich kenne kein Werk von mir, dass er tatsächlich öfter trägt als diesen hier.

Und ich muss sagen, dass mich das total erfreut, denn mein Mann ist wirklich extrem stilsicher. Ich habe ihn schon oft um sein Talent beneidet, beim Shoppen immer den richtigen Griff zu tun. Mein Kleiderschrank war ja vor meiner Nähkarriere gefüllt mit dem ein oder anderen Fehlgriff . Der des Gatten ist irgendwie homogen lässig. Nun gut!




Der beste aller Ehemänner ist übrigens zur Zeit erkrankt – Die Männergrippe hat ihn erwischt mit aller Macht und das, wo er doch zur Zeit der Hüter von Haus und Kindern ist. Ich bin echt voll des Mitleids, denn unsere drei Chefchaoten sind ja schon gesund eine Herausforderung. Ist man allerdings krank, könnte man das Gefühl bekommen, das Höllentor tut sich vor einem auf.



Und er hat zudem nur noch einen Tag, um zu gesunden: Am Samstag wartet ein doppelter Kindergeburtstag auf ihn, der gewuppt werden will.

Ich muss sagen, dass er in den fünf Wochen meiner Abwesenheit wirklich eine Höchstschwierigkeit nach der anderen nehmen musste: Es startet mit einer Welle von Klassenarbeiten, danach waren alle drei Kinder fieberkrank und die Oma gleich dazu, on Top kam dann eine Magendarm-Grippe, die diverse nächtliche Putzaktionen erforderte.


Aber nein, der beste aller Ehegatten gab nicht klein bei. Er revolutionierte gleich noch unser Wäschesystem und entkernte den gesamten Haushalt. Die Kinder sind sich sicher, dass ich das Haus nicht wiedererkennen werde, so sauber sei es.




Verdient hat er also eigentlich nicht nur einen Pullover, sondern eher ein ganzes Dutzend. Auf jeden Fall aber all meine Liebe...












Donnerstag, 22. November 2018

Mit Theo Sterne sehen...

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Hallo Ihr Lieben,
ich freue mich gerade sehr, Euch endlich diese Bilder zu zeigen, die bereits im Sommer entstanden sind. Sie zeigen den Midi beim Klettern in Omis Apfelbaum. In Omis Garten ist die Welt noch in Ordnung. Ein wunderbarer, riesengroßer, leicht verwilderter Garten mit vielen Gelegenheiten, wilde Abenteuer zu erleben.




Ein schönes Beispiel dafür die Seilbahn, die der Opa den Jungs quer durch den Garten baute. Sie startete am alten Kirschbaum und ging über die Regenregole bis zum Haus. Wenn Opa dann noch die Regole flutete, war das ganze ein perfektes Vergnügen, weil man sich noch ins Wasser plumpsen lassen konnte.



Leider hat den Kirschbaum mittlerweile das Zeitliche gesegnet. Gemein irgendwie.
Aber die Apfelbäume gibt es noch und damit auch den weltbesten Apfelkuchen von der Oma.




Wenn ich so darüber nachdenke, wäre der perfekt als Willkommensmahlzeit, wenn ich aus der Reha zurück bin. Ich hoffe, die Oma liest diesen Text...



Komisch, dass Erinnerungen an die Zeit bei den Großeltern so eindringlich sind. Ich sehe mich auch immer noch gemütlich auf dem dicken Bauch meines Opas liegen, die Nase am leicht kratzigen Flanellhemd und dazu die Trevirahose mit den Hosenträgern. Dazu gab es von der Omi getrocknete Apfelringe aus dem Backofen. Schon wieder Äpfel.
Die scheinen in meiner Familie eng verbunden mit dem kleinen Glück zu sein.



Für meine Jungs ist besonders ihre Oma eine sehr wichtige Person. Deswegen bin ich auch so dankbar, dass sie sich in diesen Wochen um sie kümmert. Insgesamt werde ich rund fünf Wochen von Zuhause weg sein, durchaus eine lange Zeit.
Gut zu wissen, dass meine Jungs gut aufgehoben sind bei meinem Mann und der Oma. Ganz lieben Dank dafür!



Nun aber noch schnell zum Stoff, den sich der Midi ausgeguckt hat: Er entstammt der neuen Kollektion „Stars & Stripes“-Kollektion von Jatiju für Hilco. Mein Midi mag leuchtende Farbe, da gefiel ihm der Stoff sofort richtig gut. Und gerade im Sommerlicht kommen die Farben ganz wunderbar zur Geltung. Genäht habe ich ihm einen Theo von Meine Herzenswelt. Der Schnitt ist ja ganz seins.


























Frederike in tollen Farben für MEZ

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Hallo Ihr Lieben,
was habe ich in der letzten Woche für neue Erkenntnisse gewonnen? Vor allem die eine, dass alles immer eine Frage der Perspektive ist.



Habe ich doch meine Schulklassen, ein Haufen 16-jähriger Pubertiere gerade eingetauscht gegen meine Rehagruppe. Deren Alter liegt gefühlt ein paar Dekaden höher.
Und auf einmal bin ich der junge Hüpfer. Das fühlt sich ziemlich cool an.




Okay, nun stellt sich die Frage, ob man sich allein für dieses gute Gefühl unbedingt einer Hüft-OP unterziehen muss. Vielleicht reicht ja auch die Teilnahme an der wöchentlichen Bingo-Runde der Kirchengemeinde.



Ich bin also auf einmal wieder jung. Mein Körper hat das noch nicht zu 100% kapiert, dass er wieder Frühlingsgefühle verbreiten soll, aber es wird.



Was tatsächlich sehr schön ist, dass ich gerade wieder lerne, dass es Spaß machen kann, am eigenen Körper zu arbeiten und ihn nicht als den bösen Endgegner zu sehen, der nur Schmerzen verbreitet.
So wandere ich jeden Morgen wirklich gut gelaunt in das Fitnessstudio und drehe dort meine Runden. Mein Tag startet morgens um acht mit dem Frühstück und dann geht es rund. Normalerweise bis um 18 Uhr. Mir gefällt das.



Mir gefällt auch das Gefühl, wie schnell man Fortschritte erzielen kann, wie schnell sich Muskeln Dinge merken. Aus der Außensicht bin ich natürlich immer noch die humpelnde Frau, die den Großteil des Tages auf Krücken geht. Aber ich selbst hätte nicht gedacht, wie weit man gerade einmal drei Wochen nach einer OP schon sein kann.



Und im nächsten Frühjahr werde ich nicht mehr humpeln, sondern hüpfen und springen und vor allem endlich wieder tanzen. Darauf freue ich mich schon sehr.
Quasi als Motivator habe ich mir kurz vor dem Aufenthalt im Krankenhaus noch ein neues Kleid genäht, dass mich daran erinnern soll, wo ich hin will.



Dafür hat mir MEZfabrics einen wirklich tollen Jersey zur Verfügung gestellt: Alpaca fence wine heißt er und kombiniert in einem schlichten grafischen Muster gleich fünf tolle Farbtöne und das sehr harmonisch.


Genäht habe ich daraus sehr schlicht eine Frederike von Konfettipatterns und ich spüre schon beim Angucken der Bilder förmlich den Frühling....



Aber jetzt muss ich mich fertigmachen, denn gleich starte ich wieder ins Rehatraining...
Euch einen wundervollen Tag!


Und jetzt ab damit zum Nähfrosch...