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Mittwoch, 31. Oktober 2018

Mein kleiner Laternenläufer....


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Hallo Ihr Lieben,
Halloween macht mich persönlich ja nicht sooooo glücklich, auch wenn meine Kinder gestern wohl dank Onkel und Tante einen wundervollen Abend als Untote im Zoo verbracht haben dürften.




Ich persönlich steh ja mehr auf St. Martin, den damit verbinde ich auch ganz wunderbare Kinderheitserinnerungen. Bei uns in Ostfriesland gab es damals nicht den großen St-Martins-Umzug der Kirchengemeinden, sondern wir gingen Martini-Laufen.



Man traf sich mit seinen besten Freunden und ging singend von Haus zu Haus. Je nach Qualität der musikalischen Darbietung bekam man dann Süßigkeiten zugesteckt. Anders als bei Halloween und dem öden „Süßes sonst gibt es Saures“ gab es bei uns also eine echte Gegenleistung für den Süßkram.


Wohl dem, der da musikalisch richtig etwas auf der Pfanne hatte. Dank meiner allerbesten Freundin lagen wir da ganz weit vorn. Ich sag nur, je nach Größe der Kombo ein zwei- bis dreistimmiges Blockflötenstück. Ich sage Euch, wir haben diverse Rentnerhaushalte zu Tränen gerührt. Nun ja, das ist vielleicht etwas übertrieben dargestellt, aber meine Freundin hatte da echt etwas auf dem Kasten. Hat sie übrigens immer noch. Ein komplettes Musikstudium samt Aufbau Studium im Dirigieren oder so ähnlich.



Neben unserem mehrstimmigen Flötenspiel gab es aber noch ein Ritual. Wir radelten nachmittags immer in den Wald und sammelten Esskastanien, die wir dann im Ofen rösteten und als Wegzehrung mitnahmen. Perfekt auch zum Hände wärmen.
Wie habe ich dieses Ritual geliebt.



Und dann schlug ich im Ruhrgebiet auf, und hier gab es nur langweilige geordnete St-Martins-Umzüge mit Blasorchester und Martinspferd. Unsere Variante hatte mir echt besser gefallen. Zumeist hört man hinten doch gar nicht mehr, was die vorne singen und sing zumindest eine Verszeile versetzt, wenn man überhaupt etwas hört, weil die Mamis so laut quatschen.



Wir damals waren irgendwie total stolz auf uns, hatten wir doch ein paarmal geprobt und hatten als Dreingabe noch die leckeren Maronen. In kleinen selbstgebastelten Pergament-Spitztüten. Aber wahrscheinlich neigen wir alle dazu, unsere Kindheit zu idealisieren.



Da ich in diesem Jahr nicht mitlaufen können werde, habe ich für meinen Kleinen immerhin einen Hoodie genäht, der ihm zeigen soll, dass ich trotzdem irgendwie bei ihm bin.



Aus dem wunderschönen Stoff „Laternenkinder“ von Rapelli Design für die Stoff & Liebe GmbH wurde nämlich ein neuer Nanuk von meine Herzenswelt für ihn.
Ganz schlicht gearbeitet, weil nämlich der Stoff wie ein prächtiges Bilderbuch wirkt, in dem man die Augen spazieren gehen lassen kann und das prächtige Erinnerungen weckt.
Allein das Kapuzeninnenfutter habe ich in dem schlichten blaugemusterten Kombistoff zu den Laternenkindern genäht.


Ich muss sagen, dass ich beim Photografieren schon ein bisschen Wehmut gefühlt habe, aber als ich dann gesehen habe, wie viel Spaß der Kleine in dem Hoodie hatte, war ich schnell wieder froh gestimmt.


Danke an die Stoff & Liebe GmbH für das Wecken meiner Kindheitserinnerungen... 


Käthe und die Freundlichkeit

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Hallo Ihr Lieben,
ich merke gerade, dass nach ein paar Tagen im Krankenhaus bereits der allgemeine Hirnrost einsetzt, so ganz genau weiß ich nämlich gerade noch nicht, was ich schreiben soll.
Aber nach dem Besuch der freundlichen Nachtschwester gerade wird mir klar, dass es heute um Freundlichkeit gehen wird.



Das passt zum einen sehr gut, weil ich mich wirklich so sehr über eure so freundlichen Besserungswünsche auf meine kurze Rückmeldung aus dem Krankenhaus gefreut habe, zum anderen weil ich auch hier im Krankenhaus wirklich sehr viel Freundlichkeit von allen erfahren.



Das ist längst nicht immer so, weil Pflege ja heutzutage leider zu einer Schraube geworden ist, über die man die Kosten massiv regulieren kann. Hier dagegen ist es noch so, jeder nimmt sich Zeit für ein freundliches Wort.



Aber Freundlichkeit tut uns ja nicht nur im Krankenhaus gut, sondern in allen Lebensbereichen.
Ich weiß, dass ich meine Kinder bestimmt schon längst nerve mit dem Spruch: „Lächle in die Welt hinaus und sie lächelt zurück!“, aber das ist eines der Dinge, auf das ich bei meinen Kindern extrem stolz bin. Sie gehen wirklich sehr offen und freundlich auf die Welt dort draußen zu.



Okay, uns Eltern erwischt diese Freundlichkeit nicht immer mit geballter Macht, wollen wir doch zumeist auch nur so furchtbar blöde Dinge von ihnen: aufgeräumte Zimmer, ausgeräumte Geschirrspüler, gemachte Hausaufgaben oder begrenzte Medienzeit. (PS: Ich fass es nicht, dass ich aus der Nummer jetzt ein paar Wochen raus bin).



Und ich gebe offen zu, dass meine Gabe zur Freundlichkeit bei der derzeitigen Leidenschaft meines Großen zu deutschem Gangsterrap doch sehr eingeschränkt ist.
Ich erinnere mich zwar noch genau, wie genervt schon meine Eltern von meiner Musik waren (The Smiths in Dauerschleife waren bestimmt nah an der Depression), aber das hier entspricht irgendwie nicht mehr meinen Ansprüchen an Musik, weder was Melodie und Rhythmus, noch was die Texte angeht. Das Ganze, ich bin der Größte, habe den Längsten, trag drei Roleys und habe sowieso die meiste Kohle und alle Frauen sind Bitches, geht irgendwie voll an mir vorbei. Aber ich denke, dass es zum Teil auch meine Antipathie, die diese Musik für meinen Dreizehnjährigen so spannend macht.



Aber eigentlich ging es hier ja um Freundlichkeit und nicht um mütterliches Gemecker, also will ich mich mal bemühen.



Extrem freundlich fand ich es zum Beispiel, dass die liebe Janine Brennecke von Frau Suvi – Schöne Stoffe und mehr – mir diesen wunderbaren Shapes-Jersey zugesandt hat, obwohl sie wusste, dass es bei mir durchaus eng wird, was die Nähzeit der OP angeht. Über so ein Vertrauen in mich freue ich mich immer sehr. In den Stoff habe ich mich nämlich direkt sehr verliebt. So ein wunderschöner Stoff.




Was ich Euch online leider nicht vermitteln kann, ist wie wunderbar weich sich dieser tolle Stoff anfühlt, den ich zu einer Käthes Schwester von Konfettipatterns verarbeitet habe. Ein sehr freundlicher Stoff, das muss ich sagen.



Ich habe den schönen Grauton mit den senffarbenen Cuff mes von Albstoffe kombiniert. Ich liebe ja diese Grobstrickbündchen.



Frau Suvi hat aktuell übrigens ganz viele weitere wunderbare Stoffe passend zum Herbst frisch in den Regalen. Ich kann ja gemeinerweise gerade nicht nähen, also müsst Ihr das für mich tun.




Alles Liebe und einen freundlichen Tag
Anik



Samstag, 27. Oktober 2018

Stoffträume 4you oder eben für mich


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Hallo Ihr Lieben,
wieviel seiner Lebenszeit verbringt man eigentlich mit Warten?
Warten bis der Kleine am Schulhoftor steht (natürlich ohne Jacke, was eine erneute Wartezeit beinhaltet, bis er dann unter Protest mitsamt der Jacke wieder anwackelt), in irgendwelchen Warteschleifen deines Telefon- und Internetproviders, in denen immer wieder weiterverbunden wirst, zumeist ohne Ergebnis und unter gruseligster Musikbeschallung und natürlich in den Wartezimmern (die heißen ja sogar so) der Ärzte.



Schön ist es dagegen, wenn man auf einen Stoff gar nicht warten muss, sondern der quasi von allein zu dir kommt. So war ich total hingerissen, als mich die liebe Eva und die liebe Cigdem von Stoffträume4you mich gefragt haben, ob ich nicht ihre erste Eigenproduktion, produziert von Albstoffe vernähen mag.



Es gibt so Designnähen, die sind echte Herzensdinge. Dieses hier war so eines für mich. 



Denn Stoffträume4you hat nicht irgendwelche Stoffe im Angebot, sondern liebevollst ausgesuchte Bio-Produktionen, also genau die Art von Stoffen für die mein Herz schlägt.


Und als mir Eva dann das Päckchen zeigte, das sie für mich angedacht hatte, war ich wirklich hin und weg. Ihre Eigenproduktion „ZikZak“ , produziert von Albstoffe, ist ein toller Jacquard in GOTS-Qualität, federleicht und trotzdem so ungeheuer kuschelig.


Für mich war deswegen schnell klar, dass dieser Stoff zu einem echten Basiskleidungsstück werden musste. Eines, dass ich immer wieder zu vielen Gelegenheiten neu kombiniert tragen kann, ein echtes Lieblingstück halt. 



Gestolpert bin auf meiner Suche ich über den Schnitt „Frühlingsgefühl“ von From needle to heart. Da hatte ich einmal ein tolles Teil bei Klitzeglück gesehen und wollte seitdem den Schnitt einmal ausprobieren. Nur bislang hatte der richtige Stoff dafür gefehlt. Jetzt war er da: Meine neue Kuschelstrickjacke halt, die sowohl zur Jeans als auch zu Rock und Kleid passt in meiner Lieblingsfarbe Blau.


Praktischerweise sorgten Stoffträume4you dann auch direkt für die erste Kombivariante, denn sie schickten mir auch noch die wunderbaren Glam Leaves in der Navy-Braun-Farbvariante zu. Dieser Stoff musste einfach ein Kleid werden. Was sonst?


Genäht habe ich mal wieder eine Frederike von Konfettipatterns. Es tut mir leid, aber ich mag sie halt so sehr. Und der tolle Jacquard passt einfach perfekt zu diesem Schnittmuster. Selbst mein Mann, der dem Stoff auf den ersten Blick nicht so viel abgewinnen konnte wie ich, war äußerst angetan.


Schaut doch einfach einmal bei Stoffträume4you vorbei, wenn Ihr auch einen Stoff wollt, der Euch glücklich macht.