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Sonntag, 12. August 2018

Sommerferien und Grey Scales Blossoms


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Hallo Ihr Lieben,
Sommerferien – Flucb oder Segen für Eltern? Ich bin mir da ja immer noch nicht so ganz sicher. Zum einen mag ich es ja, dass morgens kein Wecker schrillt und nicht alle bis 7.30 Uhr abgefrühstückt, gewaschen und angezogen sein müssen.




Dass niemandem fünf Minuten, bevor der Bus kommt einfällt, dass er noch das Milchgeld braucht. Dass keine bösen Mathematik- oder Englischarbeiten im Raum stehen. Dass man einfach mal so in den Tag hineinleben kann – ohne Programm.

Alles das ist ganz wunderbar.




Aber es gibt auch eine Kehrseite der Medaille, die besagt, dass wir alle sechs Wochen auf engstem Raum aufeinanderhocken. Meine Kinder sind ja, wie schon einmal beschrieben, liebenswert, jeder für sich, doch zusammen haben sie eine ähnlich explosive Wirkung wie Mentos und Cola.


Kommt dann noch etwas Langeweile dazu, kann es schnell eskalieren.
Ich gehöre ja zu der Gattung Mütter, die fest davon überzeugt ist, dass auch sie ein Recht auf Ferien hat. Ich möchte auch gern einmal Dinge tun, die mir Spaß machen, und neben der Befriedigung der Grundbedürfnisse meiner Kinder einfach mal Fünfe gerade sein lassen.


Auch Mütter haben Bedürfnisse. Dummerweise sehen meine Kinder das ganz anders.
Als Mutter habe ich aus ihrer Sicht für ein ausgefeiltes Bespaßungsprogramm zu sorgen.


Dabei sind klassische Freibäder nicht so mein Ding, Seen nehme ich gern, auch Naturbäder, das Meer natürlich, aber das örtliche Freibad schüttet bei mir jetzt nicht gerade Glückshormone aus.

Das mag aber auch mit meinem Hauptberuf zu tun haben. Welche Lehrerin trifft schon gern ihre Schüler im Freibad?



Heute haben wir daher mal für ein etwas anderes Bespaßungsprogramm gesorgt. Die Kinder haben wir mit dem Begriff „Survivalfähigkeiten“ gelockt. Was haben sie heute gelernt: Betten beziehen (definitive Höchstschwierigkeit das Bettlaken), Wäsche auswringen und aufhängen, Geschirr spülen.



Alles überlebenswichtige Grundfähigkeiten.



Ich gebe zu, im Augenblick kostet mich es noch eindeutig mehr Zeit, sie bei der Arbeit zu halten, als diese selber schnell zu erledigen. Aber das ist natürlich auch eine Taktik, die die Knaben ausspielen. Sie hoffen darauf, dass ich, je mehr sie meckern und sich blöd anstellen, umso eher die Geduld verliere und die Arbeit letztendlich doch selber erledige.



Aber da haben sie sich geschnitten. Es sind schließlich Sommerferien und wenn ich da eines habe, dann Zeit.



Und da ich Zeit habe, habe ich mit einen neuen Longhoodie genäht. Und zwar durfte ich für Monkeys &Pumpkins die wunderbaren Grey Scales Blossoms in Mini vernähen. Ein wirklich wunderbarer Bio-French Terry, in dessen Muster und Stoffqualität ich ganz verliebt bin.



Genäht habe ich eine Käthes Schwester von Konfettipatterns mit überlangen Bündchen und einem sehr tief gesetzten Teilungsbündchen und einem kleinen Rockteil frei nach Schnauze.


Ein total bequemes Teil und damit perfekt für die Sommerferien. Es hält bequem auch so manche Geduldsprobe aus.



Und wer sagte es ohnehin neulich so schön: Der echte Muttertag ist für uns Mütter doch ohnehin der erste Schultag.


In diesem Sinne...



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