...

...

Dienstag, 28. August 2018

Wolf Moon für Lycklig Design

WERBUNG

Hallo Ihr Lieben,
Partnerlook mit Kind ist ja so eine Sache, das kann auch furchtbar in die Hose gehen. Aber was soll man machen, wenn sich sowohl Mutter als auch Sohn hemmungslos in einen Stoff verguckt haben?
Ich gebe aber gern zu, dass mein Kleiner in dem wunderbaren Sweat eine noch etwas bessere Figur macht.




Ich hatte das große Glück, den neuen Stoff "Wolf Moon" von Lycklig Design für Swafing vernähen zu dürfen. Ich mag die Abstufungen in Blau einfach total gern und mein Kleiner steht total auf den Wolf. Ein echter Stoff für klein und groß.




Panele finde ich oft in der Verarbeitung etwas schwierig, deswegen habe ich mich auch besonders gefreut, dass das Muster als Bordüre an einer Seite des Sommersweats verläuft.




Das lässt einem doch sehr viele Freiheiten bei der Verarbeitung. Und Freiheit ist doch generell eine feine Sache.




Ich finde meinen kleinen Mann auf jeden Fall total entzückend in seinem neuen Hoodie. Er bekam übrigens einen weiteren Lyri von Miris Nähchaos.




Mir habe ich eine Käthes Schwester von Konfettipatterns genäht,  auch auf die Gefahr hin, Euch zu langweilen, denn Lieblingsstoffe erfordern einfach Lieblingsschnitte.




Darf ich Euch zudem verraten, dass diese Bilder hier unter erschwerten Bedingungen entstanden sind. Als wir die Bilder gemacht haben, herrschte nämlich noch die große Hitzewelle und es hatte lockere 30 Grad. Großen Respekt für den kleinen Mann, der trotzdem ganz cool gepost hat.




Ich hoffe, Wolf Moon macht Euch ein bisschen Lust auf den Herbst und Winter.




Ich kann Euch versichern, dass sich der Sweat wirklich ganz wunderbar trägt, wenn auch nicht unbedingt bei 35 Grad,  aber heute morgen bei Regen und 20 Grad war er wirklich perfekt.




Es gibt ihn übrigens auch noch in der Farbstellung Grau. Aber zu den blauen Augen des Lütten passte das Blau einfach perfekt!




Insofern: Auf einen wunderbaren Stoffherbst!







Sonntag, 26. August 2018

Ein Strandläufer sieht rot

WERBUNG

Hallo Ihr Lieben,
zu dieser schönen Tasche hier möchte ich Euch eine kleine Geschichte über einen sehr netten Menschen erzählen.
Ich muss dazu nur etwas ausholen. Ich hoffe, Ihr seht es mir nach.

Mein Bewegungsapparat und ich, wir sind im Moment irgendwie vom Pech verfolgt. Meine rechte Hüfte muckst ja schon seit Monaten sehr massiv und ich gebe zu, dass ich das noch immer nicht so richtig akzeptiert habe, sondern weiterhin ziemlich damit hadere.
Wenn man im vorigen Sommer noch Tagestouren in den Allgäuer Bergen laufen konnte und in diesem dann auf einmal feststellt, dass selbst 100 m zum Ostsee-Strand ein echtes Hindernis sein können, dann merkt man, wie sehr man doch in seinem Leben eingeschränkt ist.





Im Juli hatte ich aber noch das große Vergnügen mit meinen Kollegen vom Essener Ronald McDonald-Haus Kinderhilfe e.V. zu alljährlichen Sternfahrt aller Ehrenamtlichen nach Hannover fahren zu dürfen. Ein ganzes Wochenende voller lieber Menschen, toller Seminare und Events und das sogar noch kinderfrei – dank der lieben Omi.






Am Samstagabend gab es ein feines Galadiner mit Showact und hinterher sogar mit Disco. Im Vorfeld hatte ich ja gedacht, dass Tanzen für mich so gar nicht mehr möglich sein würde. Aber seltsamerweise ging das an diesem Abend. Meine Hüfte ist da eine echte Diva, ihre Befindlichkeit kann sich innerhalb von fünf Minuten um 180 Grad drehen. Ich tanzte also gerade sehr fröhlich und ausgelassen vor mich hin, Platz für viele Schritte gab es ja ohnehin nicht, da machte es plopp und ich spürte einen stechenden Schmerz, allerdings nicht wie gewohnt rechts in der Hüfte, sondern links in der Wade.

Das Resultat: Ich fand mich nachts um ein Uhr in einem Hannoveraner Krankenhaus wieder. Dort verbrachte ich dann ein paar Stunden in einem wirklich gruseligen Warteraum, bis ich gegen kurz vor vier Uhr auf Krücken dann wieder zurück ins Hotel durfte. Diagnose: Muskelfaserriss. Und das beim Tanzen!






Damit wären wir dann auch endlich bei den angekündigten netten Menschen angekommen. Denn mit mir warteten liebenswürdigerweise die liebe Anja aus unserem Haus und eine weitere Mitarbeiterin der Kinderhilfe Stiftung e.V..
Dabei hätten sie sich wirklich mit netteren Dingen beschäftigen können als mit mir und diesem gruseligen Warteraum. Ganz lieben Dank dafür.







Das fand ich so nett und gar nicht selbstverständlich, dass ich mich sehr gefreut habe, Anja als kleines Dankeschön eine kleine Handtasche nähen zu können. Hatte mir die liebe Constanze von Wieslotus doch gerade erst einen total schönen Stoff zugesandt: Den „Haringbone Canvas“ von Monaluna in einem wirklich tollen Rotton (Übrigens gerade im Sale).

Perfekt um Anja einen Strandläufer von Farbenmix zu nähen. Bewusst ganz schlicht gehalten, um den Stoff so richtig strahlen zu lassen. Dazu gab es dann noch ein wunderschönes rotmeliertes Gurtband, das ich auf den letzten Lillestoff-Festival erstanden habe.






Darf ich zum Abschluss noch einmal darauf hinweisen, wie dämlich es ist, wenn man das linke Bein aufgrund eines Muskelfaserrisses nicht mehr belasten kann, wenn das rechte Bein eigentlich kein Gewicht tragen darf? Und darf ich Euch darüberhinaus erzählen, um wieviel dämlicher das Ganze ist, wenn man ganze vier Tage später zu einem Städtetrip mit der ganzen Familie nach Hamburg aufbricht?

Ich bin dann vier Tage auf Krücken bei sympathischen 35 Grad durch Hamburg gehumpelt. Tatsächlich wurde es aber von Tag zu Tag erträglicher, nachdem ich schon kurzzeitig daran gedacht hatte, mir einen E-Rolli zu mieten.

Dass als letztes Kapitel meiner Glücksstory auch noch die Klimaanlage im Hotel kaputt war, 14. Etage, Sonnenseite, müsste ich vielleicht gar nicht mehr hinzufügen, mache ich aber trotzdem der Vollständigkeit halber.


Nun bin ich nach Hannover, Hamburg und Ostsee wieder auf meiner Couch angekommen und lege mein schmerzendes Bein hoch. Strand verträgt meine Hüfte anscheinend noch viel schlechter als Großstadtpflaster. Aber Jammern gilt ja eigentlich nicht. Dazu ist das Leben doch generell viel zu schön und es gibt zu viele nette Menschen.





Donnerstag, 23. August 2018

Valery - Ich mag sie halt

WERBUNG

Hallo Ihr Lieben,
ein Sommerkleid hätte ich da ja noch für euch.
Falls Ihr Euch über die seltsame Farbsättigung meiner Bilder wundern solltet. Nein, nicht meine Kamera macht Murks, sondern sie seltsame Farbsättigung nennt sich Sonnenbrand.




So als Mutter läuft man ja permanent mit der Sonnencreme in der Hand hinter seinen Kindern her und auch den werten Gatten bedenke ich immer mindestens mit Lichtschutzfaktor 30, da er eher zur Gattung der Hellhäuter gehört und sich beim leichtesten Sonnenstrahl ins Rosafarbene verfärbt.



Leider habe ich dieses Mal mich selbst vergessen oder besser gesagt, die mallorquinische Mai-Sonne unterschätzt. Ganz dummer Fehler.




Ich gebe zu, Lachsrosa passt jetzt nicht perfekt zu dem tollen Grünton des Jerseys aus dem Hause Apfelschick. Dabei hätte der Stoff es wirklich so verdient, vor einem tollen Hauthintergrund zu wirken.



Das war übrigens einer dieser Stoffe, bei dem ich mein Kaufverbot einfach brechen musste. Es ging nicht anders. Ich stehe ja total auf florale Muster, die einen dabei dann doch nicht erschlagen vor lauter Flowerpower.


Und hier ist der Grünton einfach so wunderbar. Irgendwie denke ich dabei immer an das Worte Mineralien. Woher aber diese Assoziation kommt, gibt mein müdes Hirn nicht her.




Auf jeden Fall fühlte sich dieses Kleid am Strand von Mallorca selbst mit einem deftigen Sonnenbrand ganz wunderbar an.




Ach ja das Kleid: Genäht habe ich mal wieder eine Valery von Romy. Meine Allzweckwaffe, wenn ich einen schlichten Schnitt suche, der den Stoff wirken und den Bauch verschwinden lässt.



Dummerweise bin ich jetzt schon wieder 56 Tage von diesem schönen Strand entfernt.Warum eigentlich? Ich könnte auch von Beruf Dauerurlauberin sein. Würde mir echt gut stehen.



Dann bräuchte ich aber wohl auf Dauer noch etwas voluminösere Kleiderschnitte....






Mit den Vintage Stars zu den Sternen reisen

WERBUNG

Hallo Ihr Lieben,
von meinem jüngsten Sohn kann ich eine Menge lernen. Er hat einfach eine sehr sensible Wahrnehmung für das Miteinander seiner Mitmenschen und nimmt Stimmungen und Untertöne deswegen sehr extrem wahr. Liege ich irgendwo falsch, weist er mich sehr freundlich und liebevoll darauf hin. 


Darüberhinaus hat er eine sehr entspannte und freundliche Art, auf seine Mitmenschen zuzugehen. Auch hier im Urlaub fällt mir das wieder auf, wie leicht er neue Kontakte schließt.



So ergatterte er gestern Abend über einen neuen Freund einen Sternegucker-Abend.
Mit Melonenbrause und Süßem saß er bis spät in die Nacht am Strand und durfte mit einem großen Teleskop am Strand die Sterne anschauen.




Was doch die perfekte Überleitung zu der Neuauflage der „Vintage Stars“ ist, die ich für Stoff & Liebe vernähen durfte.



Am Tag vor dem Urlaub habe ich ihm noch dieses Outfit in der schönen Farbe „Ocean Fresh“ genäht. Eigentlich sollte es nur einen Hoodie geben. Letztendlich wurde es dann ein bisschen mehr. Irgendwie war ich im Nähflow. Das Packen hat trotzdem noch geklappt. Nix vergessen.




Zum Schluss bestand der Kleine dann noch darauf, dass auch sein Teddy mit benäht werden musste, also habe ich aus den allerletzten Resten noch ein Shirt für den Bären genäht. Und ich soll Euch ausrichten, dass der Bär schwer begeistert ist.




Genäht habe ich ihm neben einem Nanuk von Meine Herzenswelt mit einem Plott der Hamburger Liebe, eine Shorts „Deine Suri“ ebenfalls von meine Herzenswelt, dazu gab es noch eine Beanie „Chris“ von den Rockerbuben und ein Kombishirt „V-Shirt“ von Konfettipatterns mit nur ein paar Sternenakzenten.




Ich vermute, dass mein Sternengucker-Junge heute etwas länger schlafen dürfte, was mir die Chance gibt, diesen Text für Euch zu verfassen. Dann dürfte mein Mann vom Joggen zurückkommen und es geht zum morgentlichen Bad im Meer. Was quasi die perfekte Ausleitung ist, den der „Ocean“ isr morgens wirklich noch echt „fresh“.