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Samstag, 30. Juni 2018

Lässige Shorts für coole Typen

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Hallo Ihr Lieben,
Ihr seht hier zwei junge Wilde in absoluter Alber-Laune. Wehe, wenn sie losgelassen!
Ich freue mich ja immer sehr, wenn ich zwei oder drei meiner Kinder zusammen auf ein Photo bannen kann. Ich vermute ja immer, dass das später einmal die liebsten Erinnerungsbilder sein werden.



Das Problem: Für gemeinsame Bilder müssen sie sich auch gerade grün sein. Was übrigens nie ein Problem ist zwischen Maxi und Mini oder Midi und Mini. Maxi und Midi ist dagegen eine explosive Kiste.


Umso mehr habe ich mich gefreut, diese zwei so fröhlichen Brüder vor die Kamera zu bekommen. Doch irgendwie hatten die zwei an diesem Tag wohl zu viele Vitamine bekommen (siehe die Gurke in der Hand).


Vor lauter Herumalbern war es quasi unmöglich, ein ordentliches Bild der Beiden zu erzielen. Schade eigentlich, wollte ich doch die beiden coolen Shorts der Jungs einfangen. Meine Jungs tragen ja zur Zeit am liebsten die bequemen Sweatshorts und da war ich sehr dankbar, dass die liebe Ilona von Meine Herzenswelt mit der Suri eben so ein Schnittmuster auf den Markt gebracht hat.



Natürlich auch für Webware, aber meine Jungs haben da eben sehr eindeutige Präferenzen. Vernäht habe ich einen sehr stabilen Sweat aus dem Hause Glückpunkt: White Blobs.




Den schwarzweißen Look fand ich ganz cool für meine Knaben, die wirklich alles gegeben haben, um Euch zu zeigen, wie groß die Bewegungsfreiheit in dieser Shorts ist.



Als Mutter bin ich einfach froh, dass sie verletzungsfrei aus dieser Nummer herausgekommen sind.



Wirklich Nerven gelassen hat bei diesem Shooting nur eine: nämlich ich. Ich werde mir genau überlegen, ob ich noch mal wieder ein Partnerlookoutfit für sie nähen werde.
Sehr genau!



Ich lasse Euch noch ein paar Bilder des gesammelten Elends dar... Sind sie nicht süß die lieben Kleinen?











Donnerstag, 28. Juni 2018

Lady Leana als Kleid

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Hallo Ihr Lieben,
langweilt euch meine graue Wand? Ich hätte Euch da heute einmal ein Alternativangebot mitgebracht und Ihr dürft entscheiden, ob das eine gute Idee ist.

Ich stand da nämlich mal wieder so des Abends vor meiner grauen Wand und gucke beim Photografieren so vor mich hin, als mein Blick auf den Baum fiel, der genau gegenüber auf der anderen Straßenseite stand.




Eine wunderschöne große, alte Platane. Und auf einmal hatte ich Lust auf ein Photoshooting im Grünen. Den Baum habe ich natürlich schon oft wahrgenommen, aber immer wieder verworfen, weil er  leicht erhöht steht, was bedeutet, dass Bilder eigentlich nur von unten funktionieren.




Irgendwo muss das dumme Stativ ja stehen. Und so ungefähr das erste, was man liest, wenn man sich mit der Wirkung von Bildern beschäftigt ist, dass man nie von unten ablichten sollte, weil das äußerst vorteilhaft für die Figur sei.




Aber der Satz, dass man etwas lassen solle, weil es nicht so vorteilhaft sei, löst in meiner Revoluzzerseele ohnehin immer nur  inneren Protest aus, also erklomm ich die Anhöhe. Man konnte es ja zumindest mal versuchen.




Quasi Grün in Grün. Ich durfte nämlich die neuen "Tulips" von Mamasliebchen vernähen. Für mich ein echter Traumstoff, ich liebe so klare Designs, die einfach durch ihre Schlichtheit und die Strahlkraft ihrer Farben überzeugen.




Und dieser Grünton hier ist schon ewig eine meiner Lieblingsfarben, obwohl es mir die Tulips bei der Auswahl echt schwer gemacht haben, da ich ein wunderschönes Beispiel nach dem anderen von meinen Mitnäherinnen gesehen habe und nur immer wieder dachte: "Och, den brauche ich auch noch!".




Hier nun aber ein frisches Grün, das für mich so richtig nach Sommer schreit. Werden sollte es eigentlich nur eine schlichte Lady Leana, ein Shirt von Mialuna, das vorn am Ausschnitt durch die drei raffinierten Kellerfalten auffällt.




Nur als ich es zugeschnitten hatte, lag da noch ein breiter Streifen Stoff und auf einmal war da die Idee, die Leana zu einem Kleid zu verlängern.
Ich habe es dann mal so frei nach Schnauze zugeschnitten und einfach einen Streifen Bündchenstoff dazwischengesetzt.




Das klappte auch ganz vorzüglich. Allerdings musste ich das Shirt auf beiden Seiten noch mal um gut drei Zentimeter verschmälern, damit es als Kleid auch gut aussah.




Ich bin sehr glücklich mit meinem neuen Kleid, nur die Photos stehen noch zur Debatte und ihr müsste jetzt entscheiden, welcher der beiden Bildhintergründe euch mehr anspricht.



In der Probenähgruppe gab es nämlich eine gleichstarke Lobby für beide Seiten: für die Garagenfreunde und auch für die Freunde der Natur.
Also sagt an, worauf steht Ihr?


Und jetzt ab damit zu "Du für dich am Donnerstag" und zu "Woman on fire"

Dienstag, 26. Juni 2018

Die Krabbeltiere kommen....


Hallo Ihr Lieben,
Teil meines Zoologiestudiums war natürlich das Studium der Insekten. Ich erinnere mich zum Beispiel an ein Seminar, in dem ich 33 Käferfamilien auseinanderhalten mussten. Das war echte Fleißarbeit. Ich fürchte heutzutage wäre das Höchstleistungsarbeit für mein geschundenes Mutterhirn.




An dieses Seminar erinnerte ich mich direkt, als ich jetzt den Jersey namens von Lillestoff in den Händen hielt. Gekauft auf dem letzten Lillefestival, quasi eine Pflichtübung als Biologin.



Auch der Kleine war begeistert, als er den Stoff sah und entzifferte sofort mühsam all die Insektennamen auf dem Stoff: vom Silberfischchen bis zur Kreuzspinne.



Genäht habe ich ich ihm im Rahmen seiner Initiative „Keine Kaufshirts“ ein weiteres V-Shirt von Konfettipatterns. Einfach so ein lässiger Schnitt.


Dass ich ganz gut mit Insekten leben kann, seht ihr ja schon daran, dass ich sie fröhlich vernäht habe. So traumatisch war dieses Seminiar also nicht. Denke ich dagegen an ein Seminar zum Thema „Tropische Krankheitserreger“ wird mir schon ganz anders zumute. Da ringelt sich doch so einiges, was einem doch schon alptraumhafte Nächte bescheren kann.



Diese Tierchen dagegen finde ich ganz entzückend gestaltet und habe viel Spaß am T-Shirt meines kleinen Mannes.

Insofern hoffe ich, auch unter Euch auf viele Insektenliebhaber zu treffen... Denn eines ist klar, ohne unsere Freunde, die Insekten, werden auch wir Menschen nicht mehr lange auf diesem Planeten überleben. 

Donnerstag, 21. Juni 2018

Blumen fürs Baby

Hallo Ihr Lieben,
da ich mich so langsam schon eher in Richtung Enkelkinder orientiere, als mir Gedanke über weiteren eigenen Nachwuchs zu machen, muss ich die seltenen Chancen, Babykleidung zu nähen, so richtig ausleben.




Gerade, wenn es um kleine Babymädchen geht, macht das natürlich viel Spaß.  Ein Grund für mich einen wunderschönen Stoff aus den Tiefen meiner Stoffkiste zu holen. Von diesem Stoff hatte ich damals nur einen halben Meter ergattert. Was auch immer ich mir gedacht hatte, was ich für mich aus einem halben Meter würde zaubern können. Viel mehr als einen Schlüpfer geht da ja nicht wirklich. Ich vermute, ich wollte damit eigentlich eine Kapuze füttern.




Aber so ein Babyset ist da natürlich eine viel bessere Daseinsberechtigung für dieses florale Stöffchen. Und da reicht es eben nicht nur für einen Hauch von Unterwäsche, sondern direkt für ein ganzes Set aus Hose und Hoodie.




Kombiniert habe ich ihn mit einem senfgelben Jersey und ich muss gestehen, dass ich dieses fröhlich Colourblocking sehr mag.




Genäht habe ich mal wieder die Babyhose von Lybstes mit dem passenden Hoodie. Beides übrigens Freebooks.




Gefüllt wird das blumige Set übrigens von einem kleinen Menschlein mit kubanisch-tschechischen  Wurzeln. Ich denke, Ihr könnt Euch vorstellen, wie entzückend dieses kleine Menschlein darin aussieht. Ich war auf jeden Fall ganz verzückt.




Den kubanischen Wurzeln ist übrigens auch das gelbe Kontrastbündchen zu verdenken. Gelb in der Babykleidung soll nämlich laut der Oma des Babys Glück bringen.




Und Glück vernähe ich doch sehr gern.

Mein geblümtes Muttikleid

Hallo Ihren Lieben,

ein verlängertes Urlaubswochenende ohne Kinder, ich betone: ohne Kinder, klingt schon nach einem gewissen Maß an Glückseligkeit.





Ende Mai durften mein werter Gatte und ich dieses tatsächlich in die Tat umsetzen: vier Tage in einem kleinen Ort im Osten Mallorcas, netterweise ermöglicht durch meine Eltern. Ein sehr großzügiges Weihnachtsgeschenk. Vielleicht das Beste meines Lebens.




Vier Tage voller Entspannung, gutem Essen, Ruhe, gutem Essen und ungestörten Gesprächen – einfach traumhaft.




In unserem Fall sogar in eine extrem Luxusvariante. Vielleicht gibt es euch eine Idee, dass mein Mnn mich in diesem Urlaub nur noch liebevoll „Miss Juniorsuite“ nannte. Kurzentschlossen hatten wir unser Urlaubsdomizil nämlich etwas upgegraded, inklusive Privatpool auf dem Dach. Eine sehr weise Entscheidung muss ich sagen. Auch wenn mich ja zunächst das schlechte Gewissen quälte.




Gönnt es uns bitte, normalerweise bedeutet Urlaub bei uns mit drei Kindern eigentlich immer eher spartanisch eingerichtete Ferienwohnungen.





Nun gut, dieses Mal also vier Tage reinster Luxus und dabei will Frau natürlich auch gut aussehen. Also habe ich einen weiteren lang gehüteten Lieblingsstoff geopfert, einen floralen Jersey, eine Eigenproduktion von Kathi Kunterbunt.



Ich finde diesen in seinem schönen Grünton einfach nur entzückend und bin fast traurig, dass er nun vernäht ist. Auch wenn ich mein Kleid wirklich sehr mag.





Genäht habe ich mit das Kleid mit dem witzigen Namen „Muttikleid“ von Annas-Country, dessen Sitz mir schon beim ersten Versuch sehr gefallen hat.




Hier habe ich nur den Ärmelschnitt noch etwas geändert, weil mir etwas kürzere Ärmel für mich generell besser gefallen. Man muss ja zeigen, was das Winkefleisch so hergibt.






Mein Muttikleid habe ich dann im Hotel ausgeführt und für Euch extra am Privatpool abgelichtet. Ich gebe zu, dass mir die Aussicht dabei etwas die Schau stiehlt, aber das nehme ich gern im Kauf.
Das Kleid verträgt sich übrigens vom Schnitt her ganz wunderbar mit dem üppigen Hotelbüfett. 




PS: Die Bilder habe ich brav früh am Morgen gemacht, als noch niemand am Pool war. Die Nummer wollte ich mir dann doch nicht geben.




PS2: Dummerweise ist der Urlaub schon wieder ein paar Tage her. Falls uns also noch jemand so einen wunderbaren Urlaub sponsorn möchte, tut Euch keinen Zwang an.




Und nun ab damit zu "Du für dich am Donnerstag".





Montag, 18. Juni 2018

Mein kleines Monsterchen


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Hallo Ihr Lieben,
ein kleines Monster bevölkert unseren Haushalt: blond und grünäugig und mit einer großen Leidenschaft fürs Kuscheln ausgestattet. Aktuell mit beeindruckenden Lücken im Monstergebiss.




Zudem vertilgt es anscheinend leidenschaftlich gern Legomännchen, anders kann ich mir nicht erklären, warum sie übers ganze Haus verteilt zu finden sind. Mal findet man eine Hand oder ein Bein, manchmal richtige Großvorräte.




Damit das Monsterchen jetzt auch für alle erkennbar ist, habe ich ihm ein passendes Shirt genäht aus dem "Monsterhelden"-Jersey von Susalabim für Lillestoff. Fairerweise muss ich sagen, dass sich mein kleines Kuschelmonster diesen Stoff selbst ausgesucht hat.




Ich finde, er hat damit einen sicheren Treffen gelandet, denn wir schon mehrmals ausgeführt ist er zu gleichen Anteilen Held wie Monster. Auch wenn das locker auf 99,9% aller Kinder zutreffen dürfte.




Auf jeden Fall wächst damit seine T-Shirt-Sammlung um ein weiteres an. Ich habe leider den Überblick verloren, das wievielte V-Shirt von Konfettipatterns es jetzt ist. Ich weiß nur, dass noch eines zugeschnitten im Stoffkorb liegt. Ist halt ein schönes Projekt für Zwischendurch, wenn man mal nähen möchte, nur um des Nähens willen. Quasi ohne den Kopf anzustrengen.



Komtemplatives Nähen sozusagen, statt Yoga. Oder wenn man sich doch noch mal schnell vor einer halben Stunde Schränke aufräumen, Rasenmähen oder anderen nervigen Hausaufgaben drücken will.




Ein T-Shirt geht immer. Aber jetzt muss ich direkt mal wieder eine Runde Monsterknuddeln gehen...