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Dienstag, 29. Mai 2018

Der Frühling ist da, da trage ich Gelb.

Hallo Ihr Lieben,
eine Farbe, die ich in diesem Jahr für mich entdeckt habe, ist definitiv Gelb.
Lange Zeit war das ja eher eine Antifarbe für mich. Besonders nachdem ich einmal mit einer Freundin zusammen an einer Farb- und Stilberatung teilgenommen hatte.



Zuerst wurden wir nämlich in kühle und warme Töne eingeteilt: Kühl war Silber, warm war Gold.
Dazu muss man wissen, dass es in meiner ganzen Schmucksammlung so gut wie kein Stück aus Gold gibt. Gold ist einfach nicht meins. Ich liebe Silberschmuck, selbst mein Ehering ist aus Stahl, weil ich Goldringe nicht mag.



Als die Farb- und Stilberaterin mich also in die Goldecke packte, hatte sie bei mir direkt verloren.
Auch ihr Gesamtresümee machte es für mich nicht besser. Aus ihrer Sicht war ich der helle Frühling und meine Farben waren ein helles Grün (okay), Gelb (nun ja) und Orange (würg).




Komischerweise hat nun gut 15 Jahre später zumindest der Gelbton sich in mein Herz geschmuggelt. Neulich verliebte ich mich sogar in ein gelbes Sofa. Gelbe Schuhe finde ich auch cool.




Ich würde also nicht ausschließen, dass ich nicht auch demnächst Goldschmuck tragen werde. Oder? Nein, das schließe ich weiterhin aus. Irgendwie muss man doch seinen Prinzipien treu bleiben.




Immerhin habe ich mir ganz im Trend des Gelbes sogar die Fingernägel für Euch gelb lackiert.




Genäht habe ich mir einen Nanuk von meine Herzenswelt aus meinem neuen Lieblingsstoff, dem Knitknit von Albstoffe aus der Kollektion "This Summer" in einem zarten Gelb.




Dabei habe ich ihn mit den schönen "Cuff me"-Bündchen ebenfalls in Gelb kombiniert.  Ich mag die Kombi aus den zwei leicht unterschiedlichen Gelbtönen. Den unteren Saum habe ich allerdings gewagt bogenförmig zugeschnitten und schlicht gesäumt.



Und die Kapuze habe ich mit einem letzten Rest meines Stripemania-Jerseys natürlich auch in gelb-weiß gestreift gefüttert.
Und da der weiße Anteil damit etwas unterrepräsentiert war, hat der Hoodie noch eine weiße Ananas geplottet bekommen.
Ich fühle mich sehr wohl mit diesem so fröhlich sommerlichen Pullover, schließt strahlt auch die Sonne gelb vom Himmel.

Und wer zählt jetzt nach, wie oft das Wort "gelb" in diesem Beitrag vorkam?


#albstoffe
#thissummer
#biofabrics
#madeingermany
#nachhaltigkeit





Frau Karla und die Kraniche

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Hallo Ihr Lieben,
wenn wir aufbrechen zu einer, nennen wir es einmal dramatisch "Photosession", dann sieht das folgendermaßen aus: Haustürschlüssel nicht vergessen (ist mir nämlich schon mal passiert), Midi, trägt das Stativ (gibt nämlich ein perfektes Rotationsgewehr ab, müsst ihr wissen), der Kleine den obligatorischen Stock und ich die Kamera.




Drei Häuser weiter vor der heißgeliebten Garage wird dann aus dem Rotationsgewehr wieder eine Einheit mit der Spiegelreflexkamera, Midi richtet die Kamera aus und ich habe wieder großartige fünf Minuten, um mich vor den Nachbarn zum Affen zu machen.




Währenddessen hüpft der Kleine neben mir herum und ficht imaginäre Stockkämpfe mit unsichtbaren Gegner aus oder er erzählt mir irgendwelche Geschichten. Das ist dann der Grund, warum ich auf den Bildern so oft nach links oder rechts gucke. Da müsst Ihr Euch den Kleinen denken.




Parallel ertönen von vorn die Anweisungen: "Nun lächel´ doch mal!". Und wenn das anscheinend nicht ausreichend umgesetzt wird, schneidet der Midi Grimassen, bis ich grinse wie ein Honigkuchenpferd, was auf den Bildern dann nicht unbedingt elfenhaft rüberkommt, wie ich dann in der Nachbetrachtung meist feststellen kann.




Zwischendurch kommt dann meist ein Nachbar vorbei, dem ich dann meist sofort erzähle, dass ich keine Selfie-Queen bin, sondern dass es allein um den schönen Stoff ginge, hier übrigens ein wunderschönes Kranich-Panel von Stenzo aus dem Wunderland der Stoffe.




Zwischendrin hüpft der Kleine dann immer wieder ins Bild und der Midi gibt weiter Anweisungen. Meist erklärt er mir, dass ich nicht so verkrampft gucken solle. Obwohl er da noch sehr liebevoll ist, während sich der Große beim Ablichten förmlich ausschüttet vor  Lachen über seine untalentierte Mutter.




Na klar, er ist ja auch das Profimodel unser Familie gewesen, während ich im Photokameras immer einen weiten Bogen gemacht habe. Aber was tut man nicht alles für sein Hobby.




Wobei wir ja nun auch endlich mal wieder beim T-Shirt wären. Genäht habe ich mir eine Frau Karla von Schnittreif. Diesen Schnitt bekommt Ihr übrigens auch als Papierschnittmuster im Wunderland der Stoffe.




Ich wollte einfach gern das lässige Panel wirken lassen, deswegen habe ich mich für ein ganz schlicht geschnittenes Shirt entschieden. Manchmal macht ja einfach schon der Stoff die Arbeit für uns.




Aber ich finde zu diesem sehr straighten Shirt, hier übrigens ohne Ärmel, passt das Panel perfekt. Wenn Ihr Frau Karla auch ohne Ärmel nähen mögt, eigentlich ist es ja ein 3/4-Ärmel-Schnitt, schlage ich vor, dass Ihr die Weite der Armausschnitte etwas anpasst und etwas weiter gestaltet.




Das Panel zeigt die Kraniche übrigens gleich zweimal, sodass auch die Rückseite meines Shirts von den tollen Kranichen geziert wird, haben wir nur dummerweise nicht photografiert. Aber könnt Ihr Euch bestimmt vorstellen.




Zum Shirt passt der schlichte Knopfrock von Lumali perfekt und schon ist ein unkompliziertes Sommeroutfit fertig. Diesen Jeansrock trage ich in diesem Sommer übrigens rauf und runter. Ich mag ihn auch einfach der tollen Taschen wegen so sehr. Ist es etwas kälter, trage ich einfach eine 3/4-Leggings drunter.




Mit anderen Worten: Mein Outfit für diesen Sommer steht.




Und auch die Bilder für dieses Shooting waren schnell im Kasten. Dass ich viel gelacht habe dabei, sieht man hoffentlich an diesen Bildern.




Das Stativ wurde dann wieder ein Rotationsgewehr und unter viel "pfftttt, tattaaaattta" ging es dann wieder im Gänsemarsch nach Hause.




Lieben Dank an meine Jungs, die allesamt mein Hobby immer so großartig unterstützen. Sei es nun als Model oder Photograf! Ich liebe euch, meine kleinen Helden!




Der Stoff wurde mir im Rahmen des Designnähens vom Wunderland der Stoffe zur Verfügung gestellt.


Held des Tages

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Hallo Ihr Lieben,
die liebe Victoria von Tolimoli ist ja die Frau, für die ich meine Nähmaschine im Sommerurlaub mit auf den Berg geschleppt habe. Ihr wunderbares "Hundeleben" hat mich damals so begeistert, dass ich mit allen guten Vorsätzen gebrochen habe und auch im Urlaub genäht habe.


Jetzt legt Viktoria nach und bringt mit den Alltagshelden eine neue Stoffserie auf den Markt: die Alltagshelden. Auch hier wieder ein unverkennbares "Tolimolidesign".

Und glücklicherweise durfte ich wieder die Stoffe vernähen, doch dieses Mal habe ich es vor dem Urlaub geschafft.


Das erste Outfit, dass ich Euch aus den schönen Stoffen zeigen möchte, ist eine lässige Kombi aus Shirt und Hose. Ich kann Euch sagen, dass dieses Duo wirklich den absoluten Härtestest im Spieleparadies überlebt hat, sodass ich sagen kann, dass Shirt als auch Hose, die perfekte Tobekombi sind.


Genäht habe ich eine Luckees von Nipnaps aus dem wunderbaren Hauptstoff der Alltagshelden. Für meinen großen Kleinen ganz schlicht verarbeitet, nur mit ein paar Akzenten wie den Taschen aus einem melierten Jersey in Senf.


Die Alltagshelden gefallen mir besonders, weil unser Kleiner in der Familie intern unter dem Spitznamen "Held des Tages" läuft. Den hat er als Baby bekommen, als er sehr schwere Eingriffe wirklich heldenhaft bewältigt und sich in Rekordzeit davon erholt hat.


Ich will sagen, das hier ist unser Stoff. Denn der Kleine ist aus dem Material, aus dem echte Helden sind.


Dazu gab es ein schlichtes V-Shirt von Konfettipatterns, allein aufgepeppt durch einen Alltagshelden auf der Brusttasche und die Belege, die fröhlich hervorblitzen.


Auch das Shirt ist wieder aus dem senfmelierten Jersey und bringt etwas Ruhe ins Outfit. Zu bunt darf es für mein Schulkind nämlich nicht mehr sein und mittlerweile ist auch ein gewisser Coolnessfaktor gefragt. Dieses Outfit ist so aber definitiv abgesegnet worden, eben lässig und mit einem gewissen Gemütlichkeitsfaktor. Denn auch kleine Helden müssen mal Pause machen...

Der Stoff wurde mir im Rahmen des Designnähens von Tolimoli zur Verfügung gestellt.

Samstag, 26. Mai 2018

Baby goes Ikat

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Hallo Ihr Lieben,
schade, dass ich Euch den kleinen Spanier nicht zeigen kann, für den dieses Babyset entstanden ist.
Ich stelle ihn mit zu süß in dem mintfarbenen Ikat von Albstoffe vor. Korrektur: Ich habe ihn gesehen in diesem Outfit: Er ist definitiv zu süß!




Ihr habt den schönen Jacquard bereits gesehen, da ich mir eine Adele daraus genäht hatte, doch praktischerweise gab es noch ein paar Stoffreste, die hier mit ein wenig Gepuzzle noch genau für ein Lybstes-Babset gereicht haben.




Ich muss sagen, ich bin ganz verzückt vom Ergebnis und bin mir nicht sicher, ob ich selber noch einmal in die Baby-Produktion starten oder doch besser meinen Ältesten bitte sollte, sich möglichst zügig nach einer passenden Ehefrau umzuschauen.




Aber wahrscheinlich ist einfach nur dieser hormonankurbelnde schöne Stoff schuld an meinen kruden Gedanken. Ich nähe also wohl weiterhin nur ab und an ein Babyset für Freunde und füttere meinen Näherinnenleben ansonsten wohl nur mit Schnittmustern ab Größe 116.




Aber das muss ich noch schnell loswerden: Nicht nur dass man ja mit Miniaturstoffresten auskommt und aus 50 Zentimetern Stoff gleich ganze Outfits nähen kann, auch beim Ausdrucken von Schnittmustern sind solche Babyteile pure Glückseligkeit. Geklebt werden muss da quasi nichts, nur mal eben ausgeschnitten auf Einzelblättern.




Vergleiche ich das mit dem Schnittmuster der Hoodiejacke, die ich gestern quasi abendfüllend zusammengeklebt habe, ist das echt gemein. Insofern kann ich nur jedem raten, bereits in der Schwangerschaft mit dem Nähen zu beginnen. So viel Glück für so wenig Auswand.




Dieses Päckchen Glück besteht aus einer Babyhose und einem Hoodie mit Wickelkapuze und einer vollkommen überflüssigen und trotzdem zuckersüßen Tasche am Bauch.




Kombiniert habe ich den mintfarbenen Ikat mit mintfarbenen Bündchen und Jersey und konstrativen neongelben Ziernähten.




Ich freue mich sehr, dass sich der kleine Spanier in diesen wunderbaren Biostoff hüllen darf, da ich weiß, dass seinen Eltern Nachhaltigkeit ein wichtiges Anliegen ist.
Zudem sieht er einfach zuckersüß darin aus, aber das sagte ich vielleicht schon...




Der Stoff wurde mir im Rahmen des Designnähens netterweise von Albstoffe zur Verfügung gestellt. Für dieses Projekt in Größe 56/62 brauchte ich ca. 50 cm des Jacquards und noch ein wenig Bündchen und Jersey.


Mittwoch, 23. Mai 2018

Meine neue Valery

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Hallo Ihr Lieben,

habt Ihr eigentlich einen ganz klar definierten Stil? Ich bin mir da bei mir nicht so sicher. Umso mehr habe ich mich gefreut, als die liebe Mirja von Glückpunkt mir ein Bild von einem Stoff zeigte, von dem sie sich sicher war, dass er meinen Namen rufen würde.  




Und tatsächlich, als ich den Stoff erblickte, hörte ich dieses Rufen auch ganz laut.
Aber woher kommt es, dass andere Menschen sich sehr viel sicherer sind, was den eigenen Stil angeht, als man selber?





(Obwohl ich vermute, dass bei diesem genialen Stoff fast jede von uns „hier“ geschrien hätte. Aber das nur nebenbei)




Doch was macht den eigenen Stil aus? Als ich Teenager war, schien es so unendlich wichtig, sich über einen bestimmten Modestil zu definieren. Damals trug ich alte Wildlederjacken, trug zur Levis 501 Feinrippmännerunterhemden und Herrenwesten.
  



Auf keinen Fall wollte ich für eine „Tussi“ gehalten werden, was auch immer genau sich hinter Wort eigentlich verbarg.




Und heute trage ich weiterhin am liebsten Jeans, dazu Hoodies, aber eben auch total gern Kleider.



Mal mag ich leuchtende Farben, dann vor allem Blautöne, florale Muster liebe ich. Nur Schwarz mag ich weiterhin nicht.

Aus meiner Sicht ist mein Kleiderschrank eine Wundertüte aus den unterschiedlichsten Stilen. Trotzdem höre ich immer wieder, dass etwas „typisch Anik“ sei.




Dabei bin ich meiner Meinung nach gar nicht so klar zuzuordnen. Es gibt da ja Frauen, die so unglaublich stilsicher bin, vor denen ich immer wieder staunend und voller Bewunderung stehe.





Und ganz insgeheim wäre ich auch gern so. Wird aber wohl nichts mehr. Lasse ich mich doch immer wieder von den unterschiedlichsten Stoffen verführen.






So wie von diesem Viskosejersey namens„Kaiko“ hier. Übrigens ist Viskosejersey nicht die „Tussi“ unter den Stoffen, sondern dieser hier hat eine traumhafte Haptik und fällt einfach toll, satt und schwer. Ein perfekter Kleiderstoff.





Aus meiner Sicht perfekt für eine Valery von Romy, mein Alltime-Favorit-Kleiderschnitt. Wenn man danach geht, bin ich meinem Stil wohl doch treu. Valerys hängen bestimmt schon sechs in meinem Schrank.



Also lieben Dank, dass du an mich gedacht hast, liebe Mirja. Du kennst mich und meinen Stil anscheinend besser als ich.



Den Stoff habe ich im Rahmen des Designnähens vom Glückpunkt.Shop netterweise zur Verfügung gestellt bekommen, das Schnittmuster ist brav gekauft.

Und jetzt ab damit zu RUMS.