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Dienstag, 24. April 2018

Die Räuber sind los...

Hallo Ihr Lieben,
sprechen wir mal über echte Angsttermine. Nein, ich spreche nicht vom Zahnarzt, sondern vom Elternsprechtag.
Sitze ich auf der richtigen Seite des Pults, ist es normalerweise natürlich kein Angsttermin. Da treffe ich meist auf sehr nette Eltern.




Komme ich aber als Mutter, sieht das schon ganz anders aus. Zumal ich bislang so ein Mr. Jekyll und Dr. Hyde-Gefühl auf Elternsprechtagen entwickelt habe. Meist finden diese ja an allen Schulen der Stadt innerhalb von ein paar Tagen statt. Insofern bin ich dann im Elternsprechtags-Marathon: mein eigener, der meines Großen und der des Midis.




Bislang war ein Termin meist etwas anstrengender als die anderen, da sich mein Großer in früheren Zeiten nicht so leicht mit der Anerkennung schulischer Autoritäten tat. Auch das hat sich Gott sei Dank entspannt. Als Mutter, die gleichzeitig selber Lehrerin ist, fand ich diese Situation meist recht schwierig.




Denn natürlich ist mir bewusst, dass man das Verhalten des Kindes nicht direkt auf die Eltern zurückführen kann, trotzdem musste ich immer aufpassen, nicht direkt in eine Verteidigungsposition zu gehen.




Was mir in den letzten Jahren bestimmt aber einiges an Einsicht für meine eigene Gesprächsführung vermittelt hat. Man wird demütig und ist lernfähig.




Beim Midi war es dagegen bislang immer eine reine Freude. Gegenseitig konnten wir uns erzählen, dass wir scheinbar alles richtig gemacht hatten und uns am und mit dem Kind freuen.

Und man merkt, dass der Blick auf einen als Mutter einfach direkt ein anderer ist, einfach weil das Kind ein anderer Typ ist. Und das meine ich jetzt gar nicht böse, sondern das ist vollkommen nachvollziehbar. Mir ginge es wohl genauso.




Nun steht heute der erste Elternsprechtag beim Kleinen an. Mal sehen, wie es bei ihm so verlaufen wird.
Fragt man ihn, gibt es keinen Grund zur Sorge. Seiner Überzeugung nach mögen ihn seine Lehrerin und die Ganztagsbetreuerin sehr und alles ist toll. Zudem sei er ein schlaues Kind.




Dann kann doch eigentlich nichts mehr schief gehen, oder?




Ich vertraue da jetzt einfach einmal darauf, denn auch ich habe das Gefühl, dass mein Kleiner sehr gut in der Schule angekommen ist. Er erzählt viel und gern und es scheint ihm wichtig zu sein, dass die Kinder andere nicht im Unterricht stören dürfen.




Vor allem scheint ihm das Lernen (und die Pausen) sehr viel Spaß zu machen. Ich glaube, die Pausen noch mehr als die Unterrichtsstunden, aber so soll es ja auch sein.




Er ist halt ein richtiger Räuber, womit ich dann auch die perfekte Überleitung zu seinem neuen Hoodie hätte.




Genäht habe ich ihm erneut einen Lyri von Miris Nähchaos aus dem wunderschönen Jersey "Rövare" von Tidöblomma. Ich meine, dass die Idee zu diesem Stoff sogar auf Annas Sohn zurückgeht. Also ein Design von Kindern für Kinder. Das muss doch gut sein.




Kombiniert habe ich den Räuberstoff mit einem schlichten Jeansjersey und senffarbenen Bündchen. Ich finde, dass der Jeansjersey ganz wunderbar zum Stoff passt.




Dazu dann noch das jeansblaue Rippbündchen und fertig war der Hoodie.




Solch leichte Jerseyhoodies finde ich auch gerade perfekt fürs Aprilwetter.




Der Stoff ist gekauft, aber das Schnittmuster entstammt noch einem Probenähen, daher enthält der Beitrag wohl einen Hauch von Werbung...





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