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Montag, 30. April 2018

Lesestoff für den Erstklässler

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Hallo Ihr Lieben,
heute habe ich Euch im wahrsten Sinne des Wortes echten Lesestoff für meinen Erstklässler mitgebracht...
Meinen Kindern, die Freude am Lesen zu vermitteln, ist eines der Dinge, die mir als Mutter unendlich wichtig sind.




Als ich Kind war, waren mir Bücher das Wichtigste überhaupt. Ich habe es geliebt, in unbekannte Welten einzutauchen, mich in fremde Charaktere hineinzuversetzen, neue Dinge zu erfahren. Lesen macht glücklich. Dieses Glück wollte ich auch meinen Kindern vermitteln.




Mein Mann sieht das zum Glück ganz genauso. Wenn ich ehrlich bin, liest er aktuell sogar deutlich mehr als ich, weil er ja nicht seine gesamte Freizeit mit Nähen verbringt.




Insofern waren unsere Kinder von Anfang an von Büchern umzingelt. Sobald sie aufrecht sitzen konnten, bekamen sie Bücher vorgelesen. Die ersten Bücher, die unsere Einjährigen verschlungen haben, waren die von "Bobo Siebenschäfer".  Die kleinen Ausschnitte aus dem Alltag des kleinen Siebenschläfers, der am Ende fast jeder Geschichte zuverlässig einschläft, gehörte für jedes unserer Kinder einfach dazu.




Mit den Jahren wuchsen dann die Bücher mit.  Die aktuelle Vorlese-Lieblingsautorin unseres Kleinen ist zum Beispiel Anna Ruhe. Ihre Romane "Mount Caravan" und "Seeland" sind einfach ungeheuer phantasievoll und spannend.




Der Große liebt auch derart phantasievolle Literatur, natürlich zum Selberlesen. In Klasse 4 las er zum Beispiel begeistert die Gregor-Reihe von Suzanne Collins, in der ein Junge in eine vollkommen fremde Unterwelt eintaucht, in der die Menschen zusammen mit Insekten und Ratten leben. Davor verschlang er natürlich alle Harry Potter-Bände.
In den nächsten Jahren begeisterte er sich für die "Magisterium"-Reihe oder las sich nächtelang durch die "Top Agents".




Das war mir bei der Auswahl von Kinderbüchern auch immer wichtig. Es muss nicht immer nur gehobene Kinderbuchliteratur sein wie das wunderbare "Sommersprossen auf den Knien" von Maria Parr. Ich finde, Kinder sollen das lesen, was sie interessiert, und wenn das eine Reihe ist über Kinder, die zu echten Geheimagenten werden, warum nicht. Hauptsache, sie lesen! Wir haben immer reichlich für Nachschub gesorgt. Bücher gibt es immer außer der Reihe. Nicht nur zu Weihnachten.




So liest der Midi mit Beisterung die Reihe "Wings of Fire" von Tui T. Sutherland. Sein absolutes Lieblingsbuch ist aber "Timeless - Retter der verlorenen Zeit" von Armand Baltazar, in der Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit parallel nebeneinander her existieren.




Bei zwei Kindern haben wir es also geschafft, in ihnen die Liebe zur Literatur zu wecken. Nun sind wir gespannt, ob auch der Dritte den Sprung vom Vorgelesen bekommen zum selber Lesen schafft. Schon aus reinem Eigeninteresse: Stelle man sich nur die himmlische Ruhe vor, wenn drei Kinder gleichzeitig Romane lesen...




Die ersten Schritte sind schon mal geschafft. Und heute unterstütze ich seinen Weg mit diesem besonderen Lesestoff, denn sein neuer "Anorak" von Lumali (übrigens einer meiner "All-Time-Favorites") ist aus dem tollen Baumwolljersey "Tintendoodle", den Sue von Tintenrebell exklusiv für Murmelstoffe designt hat.




Auf diesem Stoff findet sich nämlich jede Menge Vorlesenswertes: Von "Hände hoch oder ich Möhre"  über  "Don´t wash" findet sich einiges zum Lesen und vor allem zum Gucken.




Gucken wir also, ob der Anorak hilft, auch aus dem Kleinen eine Leseratte zu machen. Ich kann ihm ja drohen, dass er, falls er nicht liest, mir an die Nähmaschine folgen muss... Ich glaube, diese Drohung dürfte ziehen...
In diesem Sinne: Schock deine Eltern, lies ein Buch!


Der Stoff wurde mir im Rahmen meines Designnähens netterweise zur Verfügung gestellt. Den Schnitt habe ich sogar brav gekauft.

Samstag, 28. April 2018

Stripemania als Sommerdress


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Hallo Ihr Lieben,
jetzt im Frühling steht mir der Sinn gern nach unkomplizierter Klamotte. Ich mag schon allein das Gefühl, dass man nicht mehr Jahre damit verbringt, sich anzuziehen und Schichten übereinanderzuhäufen.




Auch der Hund findet das gut, dass er nicht mehr so lange auf Frauchen warten muss, wenn er raus will. Also habe ich mir ein hundefreundliches Ausgehoutfit genäht.




Vernäht habe ich die wunderbaren "Stripemania"-Jersey-Serie von neuen "This Summer"-Kollektion von Albstoffe zu Shirt und Rock. Und zwar in Gelb-Weiß, sodass ich mich fühle wie ein Kind der Achtziger.




Aber erst einmal zu den Schnitten: Das Shirt ist "Leni" von Finnleys und dazu gab es den Rock "Frau Antje" von Schnittreif. Zusammen ergeben die beiden optisch eher ein Kleid und das gefällt mir.




Und es ist genau das Outfit, dass man abends in einer Stunde noch schnell nähen kann, wenn man feststellt, dass man für den nächsten Tag für die Verabredung am Strand doch rein gar nichts anzuziehen hat. Sowohl Leni als auch Frau Antje sind nämlich turboschnell genäht und sind definitiv perfekte Einstiegsmodelle für Nähanfänger.




Ich gebe zu, dass die Farbkombi sich im ersten Moment etwas mutig anfühlte, aber getragen macht sie einfach Spaß und bringt automatisch gute Laune.




Und anders als Querstreifen, finde ich, dass die vertikal verlaufenden Streifen des Stripemania auch nicht einmal auftragen.




Jetzt müsste nur noch das Wetter mitspielen. Heute Abend trug ich beim Hundespaziergang dann doch lieber meinen ebenfalls quietschgelben Regenmantel. Aber hey, wenn die Sonne wiederkommt, dann bin ich gerüstet und lächle sonnengelb zurück.




Der wunderschöne Stoff wurde mir im Rahmen der Kooperation mit Albstoffe netterweise zur Verfügung gestellt.





Und jetzt ab damit zu 
RUMS.















Mittwoch, 25. April 2018

This summer will be cool!

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Hallo Ihr Lieben,
ich gestehe, ich habe versagt in der Erziehung unserer Kinder. Unser Jüngster ist nämlich schon mit sieben Jahren kriminell geworden.




Das musste ich heute auf seinem Elternsprechtag erfahren. Nichts ahnend wartete ich vor der Tür seiner netten Lehrerin, um kurz darauf die bittere Wahrheit zu erfahren.




Was war passiert? Seine Lehrerin ist wirklich eine der Guten und kontrolliert wirklich jede geschriebene Seiten der Schüler und zeichnet sie ab.




Das fand unser Sohn anscheinend so spannend, dass er daraufhin ihre Unterschrift einübte und seine Seiten lieber selber abzeichnete.




Wir haben ihn dann aufgeklärt, dass Urkundenfälschung einen Straftatbestand darstelle und er als Erwachsener dafür im Gefängnis landen könne.




Das hat ihn dann doch geschockt und er versprach, es nie wieder zu tun. Hoffen wir, dass das auch stimmt.




Ansonsten war die Lehrerin aber sehr angetan von unserem Sohn und seinen Leistungen. Was mich besonders gefreut hat, mehr als tolle Matheleistungen, war, dass sie ihn als sehr hilfsbereiten und liebenswerten kleinen Kerl geschildert hat, der sich im Unterricht gut konzentriert und engagiert mitarbeitet.



Muss er von seinem großen Bruder haben, der in der Schule auch schon immer so gut klar kam. Aber das war ja auch eigentlich klar. Wenn man die beiden jeden Morgen einträchtig zusammen zur Schule dackeln und sie teilweise sogar händchenhaltend zurückkommen sieht, weiß man, wie gut die Zwei sich verstehen und welch ein Vorbild der Große für den Kleinen ist.




Da war ich sehr froh, als ich die heute erscheinende "This Summer"-Kollektion von Albstoffe für mein Dreamteam vernähen durfte. War es doch mal wieder Zeit für tolle Brüder-Hoodies.




Dass jeder seinen ganz eigenen Hoodie hat, die trotzdem doch perfekt zusammenpassen, gefällt mir an der Idee besonders.




Vernäht habe ich die tollen Sommerfarben des Jaquard-Stricks Big Knit Knit in Mint und Blau. Ich muss ja gestehen, dass ich mich so gefreut habe, Teil des Designnähteams von Albstoffe zu sein, weil ich deren Stoffe und die Idee dahinter so sehr liebe.




Bessere, vor allem fairere Kleidung für eine bessere, fairere Welt ist auch einer der Gedanken, die mich dazu anhält, große Teile der Garderobe meiner Jungs selbst anzufertigen.




Aber zurück zu den Hoodies: Für den Großen habe ich einen Noa von Fadenkäfer genäht, für den kleinen Mann gab es einen Nanuk von Meine Herzenswelt.




Besonders begeistert haben mich dabei die Möglichkeiten, die mir die neuen Cuff Me-Bündchen ermöglicht haben. Zum ersten Mal habe ich die College-Bündchen vernäht und bin echt hin und weg vom professionellen Look, den sie meinen Hoodies verliehen haben.




Dazu noch eine kleine Geschichte zu der doch immer als ach so böse und konkurrenzlastig gescholtenen Nähszene: Die liebe Sara Öchsner von Sara & Tom hat mir einfach so zwei Bündchen aus ihrem Paket zugeschickt, damit ich meinen Wunschhoodie nähen konnte. Total lieb, oder? Ich habe mich sehr darüber gefreut. Lieben Dank dir!




Der kleine Urkundenfälscher und sein großes Vorbild haben auf jeden Fall viel Spaß an ihren neuen lockerleichten  Sommerhoodies, was natürlich auch an den coolen Plotts der Hamburger Liebe liegen könnte. Hippie jippie yay!


#albstoffe #biofabrics #biostoffe #gots #jacquardliebe #madeingermany #nachhaltigproduziert #thissummer 

Dienstag, 24. April 2018

Die Räuber sind los...

Hallo Ihr Lieben,
sprechen wir mal über echte Angsttermine. Nein, ich spreche nicht vom Zahnarzt, sondern vom Elternsprechtag.
Sitze ich auf der richtigen Seite des Pults, ist es normalerweise natürlich kein Angsttermin. Da treffe ich meist auf sehr nette Eltern.




Komme ich aber als Mutter, sieht das schon ganz anders aus. Zumal ich bislang so ein Mr. Jekyll und Dr. Hyde-Gefühl auf Elternsprechtagen entwickelt habe. Meist finden diese ja an allen Schulen der Stadt innerhalb von ein paar Tagen statt. Insofern bin ich dann im Elternsprechtags-Marathon: mein eigener, der meines Großen und der des Midis.




Bislang war ein Termin meist etwas anstrengender als die anderen, da sich mein Großer in früheren Zeiten nicht so leicht mit der Anerkennung schulischer Autoritäten tat. Auch das hat sich Gott sei Dank entspannt. Als Mutter, die gleichzeitig selber Lehrerin ist, fand ich diese Situation meist recht schwierig.




Denn natürlich ist mir bewusst, dass man das Verhalten des Kindes nicht direkt auf die Eltern zurückführen kann, trotzdem musste ich immer aufpassen, nicht direkt in eine Verteidigungsposition zu gehen.




Was mir in den letzten Jahren bestimmt aber einiges an Einsicht für meine eigene Gesprächsführung vermittelt hat. Man wird demütig und ist lernfähig.




Beim Midi war es dagegen bislang immer eine reine Freude. Gegenseitig konnten wir uns erzählen, dass wir scheinbar alles richtig gemacht hatten und uns am und mit dem Kind freuen.

Und man merkt, dass der Blick auf einen als Mutter einfach direkt ein anderer ist, einfach weil das Kind ein anderer Typ ist. Und das meine ich jetzt gar nicht böse, sondern das ist vollkommen nachvollziehbar. Mir ginge es wohl genauso.




Nun steht heute der erste Elternsprechtag beim Kleinen an. Mal sehen, wie es bei ihm so verlaufen wird.
Fragt man ihn, gibt es keinen Grund zur Sorge. Seiner Überzeugung nach mögen ihn seine Lehrerin und die Ganztagsbetreuerin sehr und alles ist toll. Zudem sei er ein schlaues Kind.




Dann kann doch eigentlich nichts mehr schief gehen, oder?




Ich vertraue da jetzt einfach einmal darauf, denn auch ich habe das Gefühl, dass mein Kleiner sehr gut in der Schule angekommen ist. Er erzählt viel und gern und es scheint ihm wichtig zu sein, dass die Kinder andere nicht im Unterricht stören dürfen.




Vor allem scheint ihm das Lernen (und die Pausen) sehr viel Spaß zu machen. Ich glaube, die Pausen noch mehr als die Unterrichtsstunden, aber so soll es ja auch sein.




Er ist halt ein richtiger Räuber, womit ich dann auch die perfekte Überleitung zu seinem neuen Hoodie hätte.




Genäht habe ich ihm erneut einen Lyri von Miris Nähchaos aus dem wunderschönen Jersey "Rövare" von Tidöblomma. Ich meine, dass die Idee zu diesem Stoff sogar auf Annas Sohn zurückgeht. Also ein Design von Kindern für Kinder. Das muss doch gut sein.




Kombiniert habe ich den Räuberstoff mit einem schlichten Jeansjersey und senffarbenen Bündchen. Ich finde, dass der Jeansjersey ganz wunderbar zum Stoff passt.




Dazu dann noch das jeansblaue Rippbündchen und fertig war der Hoodie.




Solch leichte Jerseyhoodies finde ich auch gerade perfekt fürs Aprilwetter.




Der Stoff ist gekauft, aber das Schnittmuster entstammt noch einem Probenähen, daher enthält der Beitrag wohl einen Hauch von Werbung...