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Mittwoch, 14. März 2018

Retrokleid aus Flanell - Wie in guten alten Laura-Ingalls-Zeiten

Hallo Ihr Lieben,
diese Bilder sind mir einfach untergegangen. Irgendwie jagte sich in den letzten Wochen nämlich ein Stoff nach dem nächsten, ein Schnitt nach dem anderen.
Ich gebe zu, dass alle meine Versuche, das Nähen etwas zu reduzieren, grandios gescheitert sind. Zumindest bis die Grippe kam.




Ich vermute, dass die Natur sowas ganz geschickt regelt. Wer keine Pausen einbaut, bekommt halt die Keule. Obwohl wenn ich es rein rational betrachte, hat dieser Monstervirus, glaube ich, fast jeden von den Beinen geholt.




Egal, wen ich spreche, sie wurden alle danieder gestreckt. Ich vermag mir gar nicht vorstellen, welche Auswirkungen diese Grippewelle auf unser Bruttosozialprodukt hat. In Düsseldorf zum Beispiel mussten sie Rentner und Urlauber zurückholen, sonst wären Busse und Bahnen nicht mehr gefahren.




Aber gejammert wird jetzt nicht mehr, denn auch wenn ich zwischendrin den Glauben daran verloren hatte, ich scheine die Grippe überlebt zu haben. Und ich denke, ihr könnt auch kein weiteres Krankheits-Gejammer mehr hören.




Also lieber zurück zu meinem Kleid. Ich verarbeite Webware zwischendurch immer wieder sehr gern. Ich mag es, dass dort alles immer so perfekt aufeinander passt, genau auf den Millimeter. Das hat so den Eindruck eines Hauchs von Perfektion. Als ich dann im Glückpunkt-Shop diesen wunderbaren Flanell entdeckt habe, musste ich sofort zuschlagen. Denn Flanell weckt ganz sentimentale Gefühle in mir.




Zum einen Erinnerungen an ein blaugeblümtes Flanellnachthemd, das Lieblingsnachthemd meiner Kindheit, vor allem aber an die Fernsehserien um Laura Ingalls Wilder und "Anne of Green Gables", meine ganz großen Lieblinge.




Ich bin ja eher so in Jeans und Parka groß geworden, einem nicht ganz so romantikträchtigem Kleidungsstil. Kleidchen trug ich eher weniger, aber die wunderschönen Kleider aus diesen Serien haben es mir schon angetan. Auch Parkamädchen träumen ab und an von Rüschen.




Insofern hat dieser traumhafte Baumwoll-Flanell mit dem klangvollen Namen "Sweden Love" in mir ganz sentimentale Gefühle ausgelöst und ich wollte auch endlich mein Flanell-Kleid haben.




Gestolpert bin ich dann über das Retrokleid von Nähkind. Ein Schnitt, der mir schon so oft aufgefallen war. Toll ist, dass er wirklich sehr einfach und unkompliziert genäht wird. Ich hatte mir nämlich erst Heiligabend vormittags überlegt, dass ich mir doch noch ein Weihnachtskleid nähen könnte.
Eine Stunde später stand das Kleid. Trotzdem sorge ich im nächsten Jahr vielleicht doch für etwas mehr an Vorplanung.




Mit den lockeren Falten auf der Vorderseite verzieh mein Retrokleid auch auf ganz wunderbare Weise das Weihnachtsessen. By the way: Gab es früher nicht immer so schöne Weihnachtsserien? Wo sind die eigentlich hin? "Anne of Green Gables" in Dauerschleife hätte ich mir doch eigentlich perfekt während meiner Grippen einverleiben können.

Dieser Beitrag enthält liebevolle Werbung.

Und jetzt ab damit zu RUMS.


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