...

...

Mittwoch, 21. Februar 2018

Cardigan aus Jacquard

Hallo Ihr Lieben,
ich hätte da ich einen kleine Schwank aus meinem Leben als Hausfrau für Euch. Heute hatte ich nämlich kurzfristig so ein "Jäger und Sammler"-Gefühl. Ich musste mir nämlich quasi sprichwörtlich mein Essen "erjagen". Und ich sage euch, viel schwieriger kann das Erlegen eines Mammuts auch nicht gewesen sein.




Dazu müsst Ihr nämlich wissen, dass ich mich zu einem echten Fan der sogenannten Kochboxen entwickelt habe. In mein Leben passt diese ganz gut: Ich mag eine frische Küche, asiatisch angehaucht, und ich liebe neue Rezepte. Zudem kommt es mir gerade sehr zupass, dass ich die Einkäufe so nicht selber tragen muss und doch alles für ein tolles Essen parat habe.




Heute Nachmittag saß ich also an der Nähmaschine und überlegte, was ich denn abends so kochen könnte, als mir auffiel, dass ja am Vorabend Abend gar keine Box gekommen war.




Also befragte ich den werten Gatten,  ob er die Box unentdeckt an mir vorbei ausgeräumt hatte. Aber nix. Auch in unserem vereinbarten Abstellplatz hinter unser kleinen weißen Holztür fand sich kein Paket. Als nächstes dann also ein Anruf beim Kochboxen-Vertreiber: "Nein, das Paket sei gestern Abend zugestellt worden", aber sie würden sich beim Lieferanten erkundigen.




Eine Stunde später bekam ich dann ein Photo des zugestellten Päckchens. Man habe ja gesagt, dass man es mir zugestellt habe. Was ich auf dem Bild allerdings sah, war nicht unser vereinbarter Abstellplatz.Von außen sah er tatsächlich genauso aus, aber anders als bei uns, verbarg sich hinter der abbgebildeten kleinen weißen Holztür keine Altpapiertonne, sondern ein Sammelsurium von Farbeimern und -rollen.




Das Paket war also definitiv geliefert worden, nur leider nicht zu uns. Die Frage war nun nur, wo war unser Essen gelandet. So langsam bekam ich auch tatsächlich Hunger.




Hungrig machte ich mich also auf die Suche.  Dumm nur, wenn man in einem Viertel wohnt, in der sich über mehrere Straßenzüge dieselben Reihenhäuser befinden. Überall weiße Holztüren neben der eigentlichen Eingangstür, nur leider sah man ja nicht, was dahinter war.




Irgendwann hatte ich allerdings eine Vermutung, wo ich fündig werden könnte. Ich klingelte, niemand öffnete. Ich wartete und öffnete dann irgendwann ganz dreist die kleine weiße Holztür und siehe da: mein Paket. Nur dummerweise öffnete sich genau in diesem Moment die Haustür. Aber dank des Photobeweises auf meinem Handy konnte ich ja Gott sei Dank schnell erklären, dass ich mir nur mein Abendessen erjagt hatte. Und glaubt mir bitte. es hat mir heute verdammt gut geschmeckt.




Doch zurück zu den wirklich wichtigen Dingen des Lebens und neben den Grundnahrungsmitteln sind das für uns Frauen ja mit Sicherheit die Klamotten.

Für meine neue "Klamotte" hat mir die liebe Ulla vom Wunderland der Stoffe einen wunderschönen gestreiften Strickjacquard geschickt, aus dem ich mir eine sehr gemütliche Minna von Fadenkäfer genäht habe.
Ich finde den Stoff wunderschön und auch einfach mal anders. Der Jacquard verarbeitet sich übrigens total schön und man näht sich quasi in Nullkommanix eine kuschelige Strickjacke. Für die Blenden habe ich übrigens einfach die linke Seite des Stoffs verwendet.


Dieser Beitrag enthält liebevolle Werbung.

Und jetzt ab damit zu RUMS.




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.