...

...

Mittwoch, 17. Januar 2018

Sein Nanuk oder meine neue Liebe, die Gritzner Coverstyle

Hallo Ihr Lieben,
da ist er wieder, der kopflos Göttergatte, der hier neulich schon als Jogginghosenfeind geoutet wurde.
Darum möchte ich heute lieber wieder die Aufmerksamkeit auf seine genähte Klamotte lenken - und auf die wunderschönen Nähte.




Ich habe mir nämlich schon im November ein neues Spielzeug gegönnt: eine Coverlock. Die Kaufentscheidung für eine Coverlock ist ja eine echte Gewissensentscheidung. Unbedingt brauchen tut  man sie ja nun nicht. Haben möchte man sie trotzdem ab einem gewissen Näh(sucht)stadium.




Hatte ich doch schon lange die perfekten Covernähte vieler meiner Freundinnen bewundern dürfen. Da wächst dann stetig das Gefühl von "das will ich auch".




Nachdem ich ein wenig recherchiert hatte, legte sich dieses Gefühl allerdings wieder ganz bald. Was mein Hobby angeht, bin ich doch eine relativ kühle Rechnerin. Es ist halt "nur" ein Hobby für mich, nicht mein Beruf, insofern müssen die Ausgaben auch in vernünftigen Relationen stehen. Zumal man Geld, dass man nicht für die Maschinen ausgibt, ja auch in Stoff investieren kann...




Eine Coverlock für über 1000 Euro kam für mich daher nicht in Frage. Denn hier geht es ja vor allem ums Säumen und um Ziernähte. Eine Babylock konnte es daher nicht werden. Auch wenn ich die als Overlock sehr schätze.




Nach langer Recherche landete ich dann beim Nähmaschinenfachgeschäft CreArtista, das unter anderen die Gritzner Coverstyle vertreibt, eine Maschine, die deutlich eher in meinem angedachten Preissegment liegt. Wichtig ist, hatte ich herausgefunden, dass die Maschinen vernünftig eingenäht werden. Dann sind sie ein echter Kauftipp.
Martin Wagener beriet mich ausführlich, machte mir ein tolles Angebot und nähte mir meine neue Maschine dann perfekt ein, sodass ich direkt loslegen konnte.




Und ich finde, dass die Nähte schon wirklich etwas hermachen. Und hier seht Ihr quasi noch meine Testversuche. Einfach nur drangesetzt und losgerattert. Hier im Vergleich dazu noch meine frühere Version der Ziernaht mit einem Fake-Overlock-Stich.
Lernen muss ich bestimmt noch einiges, aber ich habe das Gefühl, dass meine Maschine und ich gute Freunde werden. Sobald ich mich noch intensiver in die Materie eingearbeitet habe, mache ich gern noch einen ausführlicheren Testbericht für Euch.




Genäht habe ich dann übrigens "Sein Nanuk" von meine Herzenswelt. Ich liebe dieses Schnittmuster ja und Ihr werdet es noch die gesamte Woche ertragen müssen. Diese Woche wird nämlich meine Nanuk-Woche: von der Kinderversion, über die Männerversion, bis hin zur Frauenvariante.




Nanuk ist in allen drei Varianten ein Wahnsinns-Schnittmuster - ebenso wie der Göttergatte übrigens auch ein wahnsinnig toller ist...

Der schöne Sweat ist übrigens aus dem Glückpunktshop und heißt "Lina". Ich liebe es ja meliert.


Dieser Beitrag enthält liebevolle Werbung...

1 Kommentar:

  1. Wirklich schön! Herzlichen Glückwunsch zur Cover. Hätte ich auch gerne, aber drei Maschinen bekomme ich nicht unter. Zu wenig Platz. Ich sehe deine Werke immer gerne, insbesondere für die männlichen Geschöpfe beweist du ungemeines Stilgefühl und beweist mir immer wieder, dass man auch für größere Jungs tolle Sachen nähen kann. Die sicher auch gerne getragen werden. Mit der Cover kannst hier sicher noch einiges gestalten und trotzdem dem Wunsch nach Schlichtheit nachkommen.

    AntwortenLöschen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.