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Samstag, 18. November 2017

Mein Nanuk

Hallo Ihr Lieben,
das leidige Thema in meinem Leben als Hausfrau ist das große Thema Wäsche. Okay, ich trage ja selber auch ein Stück Mitschuld. Sorge ich doch an der Nähmaschine viel zu regelmäßig für Nachschub. Weniger wäre da echt mehr.
Trotzdem es nervt. Manchmal verfluche ich meine Nähsucht, wenn ich wieder körbeweise Wäsche falten darf.




Waschmaschine und Trockner sind bei uns echte Hochleistungssportler. Ein sportlicher Ehegatte, drei Jungs, von denen zwei aktiv Fußball spielen, darum herum aber noch Parcours und Leichtathletik betreiben, füllen den Wäschekorb schneller, als man hingucken kann.




Zumal die beiden großen Jungs anscheinend eine massive Unlust zu haben scheinen, einmal getragene Hosen und Pullover gefaltet wieder im Kleiderschrank zu verstauen. Viel einfacher scheint es zu sein, das Kleidungsstück, sei es auch noch blitzsauber, in den Wäschekorb zu befördern. Warum  ordentlich sein, wenn man Mutter doch problemlos in Arbeit halten kann?




Manchmal starten sie aber auch einen echten Überraschungsangriff auf mich. So horten sie die Wäsche eine Woche heimlich in Geheimverstecken in ihren Zimmern, sodass ich mich gerade schon als Siegerin im Wäschemarathon zu fühlen beginnen, und holen dann auf einmal körbeweise ihre Geheimvorräte aus allen Ecken hervor. So ist es nicht ungewöhnlich, wenn mir ein Abend gleich mal fünf Ladungen Wäsche anbietet, die gefaltet werden darf.




Ich sitze dann auf dem Fußboden und errichte um mich herum Stapel: Fünf allein für jedes Familienmitglied an Oberbekleidung, dann noch jeweils einen pro Person mit der dazugehörigen Unterwäsche, einen für Handtücher, einen für Geschirrtücher und Spüllappen. Wenn ich mich dann quasi hüfthoch umbaut habe, kommen die Stapel wieder in die Wäschekörbe.




Eine Etage höher sortiere ich dann für jedes Familienmitglied jeweils einen eigenen Korb und diesen sortiere ich dann in die jeweiligen Kleiderschränke. Ist die saubere Wäsche im Schrank, hat sich der Wäschekorb mit Sicherheit wieder bis zum Rand gefüllt.
Täglich grüßt das Murmeltier, scheint da das Motto zu sein. Never ending story wäre das andere Schlagwort, das mir dazu einfiele.
Manchmal träume ich schon von unseren Wäschebergen.




Aber eigentlich wollte ich euch doch nur "Meinen Nanuk" von "Meine Herzenswelt" ans Herz legen. Für diesen wunderschönen Schnitt tut es mir jetzt echt leid, dass ich mich so über meine Wäscheberge ereifert habe. Denn der Schnitt ist so schön, dass sich da auch das Waschen lohnt. Man will ihn ja schließlich ganz schnell wieder tragen. Und die Passform überzeugt einfach.




Den Schnitt bekommt Ihr zum Beispiel bei Glückpunkt. Da findet Ihr dann auch auch noch die Kinder- und bald auch die Männerversion, wenn Ihr auch Eure Wäschestapel in ungeahnte Höhen treiben wollt.









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