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Montag, 20. August 2018

Ankerrose für Growi Design

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Hallo Ihr Lieben,
habt Ihr eine Idee, welcher Hoodie perfekt zu meinem Sommerurlaub an der Ostsee passt.
Ich bin jetzt mal gnadenlos ehrlich und gestehe, maritime Stoffe sind nicht immer meins. Manchmal ist mir das Thema ein wenig zu abgenudelt. Aber dieser Stoff hier von GroWiDesign für Hilco für die Frühjahrs-Sommer-Kollektion 2018/2019 hat mich wirklich umgehauen.




Dabei hat mich dieser Stoff von Tag zu Tag mehr gepackt. Verguckte ich mich zunächst in den  besonderen Blauton des Jerseys, freute ich mich danach über die tolle Stoffqualität, um mich dann in das coole Design der Kombi aus Rosen und Anker zu verlieben, das ja neben den kleinformatigen Motiven auch noch einmal groß auf dem Panel zu sehen ist. Das Panel hat übrigens die sensationelle Größe von 95 cm. Ein Traum! Endlich einmal ein erwachsenentaugliches Panel.



Insofern hat sich der Stoff von Tag zu Tag mehr in mein Herz geschlichen.
Und am Schönsten: Dieser Hoodie sieht jetzt tatsächlich wirklich genau so aus, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Mein Sommerhoodie! Übrigens mal wieder eine "Käthes Schwester" von Konfettipatterns.




Ich mag ja so unkomplizierte Kleidungsstücke, die sowohl zur Jeans als auch zum Rock gut aussehen. Und etwas Geringeltes braucht doch ohnehin jeder von uns.




Auch wenn ich mich gerade ein kleines bisschen ärgere, dass ich die Bilder bereits Zuhause gemacht habe, hier am Strand am Meer macht sich der Hoodie gleich noch mal besser.




Einfach perfekt für laue Sommerabende, an denen dickere Stoffe oftmals noch zu warm sind. Hoodies aus Jersey nähe ich ja noch nicht so lange, aber ich bin wirklich glücklich mit diesem Material. Es macht auch einfach einen schönen Sitz. Also finde ich zumindest.




Also Ihr seht, dass mich das schöne Design von GrowiDesign wirklich begeistert. Vielleicht liegt es auch ein bisschen daran, dass ich mich hier an der See gerade so unheimlich wohlfühle.



Das Leben ist hier gerade so entspannt. Man lebt so in den Tag hinein, erledigt alle Wege auf dem Rad, verbringt Stunden mit dem Buch, schaut den Kindern beim Schnorcheln zu und genießt die Sonne auf der Haut.




Ich könnte eigentlich auch von Berufswegen Urlauberin sein. Ich müsste nur jemanden finden, der mich dafür bezahlt. Tatsächlich vermisse ich bislang noch nicht einmal meine Nähmaschine. Was ein sehr gutes Anzeichen dafür ist, dass es um mein Wohlbefinden exzellent bestellt sein muss, wenn ich noch nicht einmal die Näherei vermisse. Voll ausgefüllt mit seeligem Nichtstun!




Okay, ich gebe zu, dass ich mir heute bei einem kleinen Städtetrip nach Lübeck in einem Nähgeschäft mit einem kleinen Seitenblick doch mal eben ein paar Nähmaschinen angeguckt habe. Aber nachdem ich die 1649,- Euro für die süße kleine Pfaff gerade mal eben nicht in der Urlaubskasse hatte und sich auch weit und breit kein Sponsor fand, habe ich sie mir dann doch ganz schnell wieder aus dem Kopf geschlagen.... Schade eigentlich, denn die gute Maschine war schon um 500 Euro reduziert. Also ein echtes Schnäppchen.




Aber man kann eben nicht alles haben. Dafür habe ich nun diesen Hoodie hier. Und ich erwähnte ja bereits, dass er mich glücklich macht.




Welches genähte Stück hat Euch denn zuletzt glücklich gemacht? Und: Freut Ihr Euch auch so auf den nächsten Stoffsommer wie ich?



Goldenes Blingbling für meine neue Packsein

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Hallo Ihr Lieben,
Taschen kann man so als Frau ja niemals zu viele haben. Taschen gehen immer. Und Taschen sehen immer gut aus. Und zu guter Letzt: Taschennähen macht glücklich. Selten fühlt man sich beim Nähen so nah an der Perfektion wie beim Taschennähen.

Insofern lieferte mir unser Urlaub den perfekte Vorwand, um mir eine neue Urlaubstasche zu nähen.

Umso schöner, dass Wieslotus mir auch noch den perfekten Stoff dazu geliefert hat.


Als die liebe Constanze uns diesen wunderschönen Canvas aus dem Hause Cotton & Steel gezeigt hat, war ich sofort mehr als verliebt und habe ganz doll gehofft, dass ich die Glückliche sein würde, die ihn vernähen durfte. Das zarte florale Muster mit den goldigen Einsprengseln des „Metallic Natural Tapestry“ gefiel mir einfach so sehr.  Genau die richtige Dosis Blingbling. Zumal mir direkt einfiel, dass ich noch einen ganz undefinierbaren Stoff mein Eigen nannte, der mich an ein vergoldetes Waschleder erinnert und vom Farbton her perfekt zum Stoff passte. Dieses Was-auch-immer-Waschleder gab es übrigens mal als Ein-Euro-Stoff den Meter in meinem leider schon lange geschlossenen Stoffladen um die Ecke.



Dort gab es eine Kiste mit ganz wunderbaren Überraschungsstoffen, die von gräßlich-abscheulich zu echten Schätzchen variierten. Schade, dass dieser Nervenkitzel ein Ende hat. Habe ich doch zu gern da rein geguckt. Vom goldigen Waschleder habe ich damals auf jeden Fall gleich mehrere Meter gekauft.


Aber bevor ich mich mit meiner Liebe zu Stoffschnäppchen oute, zurück zu dem tollen Stoff von Wieslotus. Ein Stoff, der einfach lautstark danach geschrien hat, zu einer Tasche verarbeitet zu werden.

Canvas ist ja für mich ohnehin eine der wunderbarsten Stoffqualitäten überhaupt. Ich glaube, es ist der Stoff, der bei mir die größten Glücksgefühle auslöst. Wann kann man schon mal mit 50 Zentimeter Stoff kleine Wunder bewirken?



Insofern sollte meine Tasche eine werden, die mich glücklich macht. Die richtigen Stoffe hatte ich nun ja schon mal dafür.

Dazu noch ein paar schöne Bänder und Borten und etwas Gurtband und mein Plan stand. Eine Urlaubstasche muss nämlich quasi mitwachsen.



Komischerweise wächst mein Tascheninhalt auf Urlaubsausflügen nämlich von Stunde zu Stunde an und damit sind nicht nur die Funde am Strand gemeint, sondern all das Eigentum, das mir meine Kinder im Laufe des Tages in die Hände drücken: “Kannst du das mal bitte kurz halten, Mami?“.




Insofern ist die Packsein von Farbenmix wirklich eine perfekte Tasche für mich, denn dank des Verlängerungstunnels wächst sie brav mit. Heute startete ich zum Beispiel mit einer Handtasche normaler Füllung: Handy, Portemonnaie, Schlüssel, Taschentücher und etwas Krimskrams. Bei meiner Rückkehr fasste sie zusätzlich zwei Jacken, einen Hoodie und ein paar neuer Sportschuhe eines meiner Sprößlinge. Und das ohne zu Meckern.


Okay, dass ich unter dieser Last beinahe zusammengebrochen wäre, ist ein anderes Kapitel. Ich finde ja ohnehin, dass meine Jungs so langsam in ein Alter kommen, indem sie ihrer Mutter die Tasche tragen könnten statt umgekehrt.

Aber immerhin bot mir heute der Midi eine Mitfahrgelegenheit auf seinem Fahrrad an. Es besteht also durchaus noch Hoffnung für eine bequeme Zukunft für mich.


Aber bis in diese unsbestimmte glückliche Zukunft ist Packsein die Tasche meiner Wahl. Zudem ist sie auch für Taschenanfänger leicht zu nähen.

Schaut doch mal bei Wieslotus vorbei. Constanze und ihr Mann haben ein wirklich umwerfendes Sortiment an schöner Webware.

Samstag, 18. August 2018

Eddie Erpel, der Teilzeitheld

Hallo Ihr Lieben,
schon seit Tagen möchte ich Euch diese Bilder zeigen. Es gibt nur ein kleines Problem: meine immense Müdigkeit. Jeden Abend könnte ich hier an der Ostsee bereits abends um acht Uhr die Segel streichen und mich gemütlich ins Bett legen.




Mich aufzumachen in den Gemeinschaftsraum, der als einziger Raum auf unserem Feriengelände über WLan verfügt, kommt mir da manchmal vor wie eine  unüberwindbare Hürde.
Seeluft macht definitiv müde, also zumindest mich. Unsere beiden großen Söhne sehen das ganz anders und diskutieren jeden Abend sehr engagiert und eifrig über Bettzeiten.




Der Kleine dagegen schläft heute auch schon tief und fest. Und ich gebe zu, dass die Versuchung sehr groß war, mich einfach neben ihn zu legen und mich anzukuscheln. Aber ich muss Euch doch unbedingt dieses Stöffchen zeigen, dass der liebe Daniel Engel in Kooperation mit der Nä-H-exe für Euch designed hat.




Der Stoff hört auf den wunderschönen Namen "Eddie Erpel, der Teilzeitheld". Teilzeitheld ist ja so ein Wort, das die Germanistin in mir beglückt.  Eddie ist auf jeden Fall ein sehr farbenfrohes, fröhliches Panel, mit dem man seine Kinder verzücken kann.




Teilzeitheld ist aber auch ein Wort, das perfekt zum kleinen Mann passt. Hat er unser Familie doch ohnehin den Spitznamen "Held des Tages" weg.




Auch wenn der kleine Teilzeitheld heute die Flügel ein wenig lahm hängen lässt. Ist doch heute seine beiden liebsten Urlaubsfreundinnen wieder nach Hause gefahren. Das hat ihn schon sehr betrübt.




Mal sehen, ob ich ihn morgen mit dem schönen Panel von Daniel in etwas bessere Laune versetzen kann.



Ich habe daraus übrigens einen etwas abgewandelten Nanuk von Meine Herzenswelt genäht mit Ärmeln im Lagenlook und auffälligen Grobstrickbündchen. Auch die sind übrigens von der Nä-H-exe.




Kombiniert habe ich das Panel mit einem senfmeliertem Slubjersey. Zusammen eine ganz runde Sache. Mehr schöne Varianten zu Eddie Erpel findet ihr übrigens auf Daniels Seite: Der Stoffjäger - Herr Engel näht. Meine Mitnäherinnen haben sich da voll ins Zeug gelegt.




Das Panel bekommt Ihr übrigens hier.




Mal sehen, ob unser kleiner Teilzeitheld morgen wieder mit mir in die Fluten steigt. Aktuell ist Schnorcheln gerade riesengroß. Was haben wir schon alles erkeschert: eine Seenadel, diverse Taschenkrebse, eine Flunder und andere undefinierbare Fischsorten.




Aus unseren Jungs sind echte Jäger und Sammler geworden. Mit Enten kann ich hier zwar nicht dienen, aber heute hat zumindest schon mal eine Möwe meinen Bikini vom Zaun gepickt.




Schauen wir also einmal, welche Abenteuer meinen kleinen Teilzeithelden morgen erwarten...







Donnerstag, 16. August 2018

Ein Kleid wie Porzellan

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Hallo Ihr Lieben,

in diesen Stoff habe ich mich schon auf dem letzten Lillestoff-Festival verliebt und dann ein zweites Mal auf dem Lillestoff-Stand der Kälner h&h: „Kitchentile“ von Miss Patty.


Lange lag er dann im meinem Lieblingsstoffe-Korb und wartete auf seine Verwandlung in ein Lieblingsstück.
Irgendwie war ich einfach lange auf der Suche nach einem Schnitt, der den Stoff perfekt in Szene setzt.




Und jetzt sitze ich hier gerade am Meer und gucke auf die Ostsee und freu mich über mein neues Kleid, das mich irgendwie an das alte Porzellangeschirr meiner Oma erinnert.


Jetzt am Abend trage ich es mit einer kleinen hellen Strickjacke und einem Kuscheltuch und fühle mich drin einfach sehr wohl. Genau meins, sagte auch mein Mann.
Auch auf einer langen Radtour hat es mich schon begleitet, so bequem ist es,

Ein echter Allrounder. 


Genäht habe ich eine Frederike, den neusten Schnitt von Konfettipatterns, und wirklich mein absolutes Lieblingskleid. Ich weiß, dass ich das schon des öfteren behauptet habe, aber dieses Mal bin ich mir ziemlich sicher, dass es auch so ist.




Frederike ist nämlich eines der Kleider, in denen man sich einfach nur rundherum wohl fühlt. Eines der Kleider, in denen man sich keine Gedanken darüber macht, wie man wohl gerade aussieht und ob man doch besser den Bauch einzieht.




Mittlerweile habe ich vier Frederiken genäht, Nummer 5 ist zwar zugeschnitten, aber leider noch nicht vollendet. Dabei soll es doch mein Einschulungskleid für meinen Midi werden.



Dabei habe ich noch nicht ansatzweise alle Möglichkeiten des Schnitts ausgelotet, denn Frederike gibt es mit schmalem Rockteil, Kellerfalten oder mit gerafftem Rock wie hier. Dazu noch mit kurzen, langen, Flügel- oder Kappärmeln.


Mein aktueller Favorit ist die Variante Raffrock mit Kappärmeln, aber das mag auch daran liegen, dass mir es gerade bei diesem Stoff sehr wichtig war, ihn schlicht zu verarbeiten, um das Muster wirken zu lassen.



Und darüber, dass das Kleid am Ende so aussieht, wie ich es mir vorgestellt habe, macht mich wirklich glücklich. Denn ich freue mich wirklich noch immer über jedes geglückte Werk. Nicht, dass ich mich jetzt wirklich vorm Spiegel drehen würde, aber heute auf der Radtour hatte ich schon großen Spaß an meinem wehenden Rocksaum.



Und ich vermute, dass ich dabei noch wirklich fröhlich aussah auf meinem Omarad mit einem Strohhut auf dem Kopf, dazu meine geblümten Satteltasche und der Korb mit dem weißen Wuschelwesen drin. Ein Bild für die Götter.

Auf jeden Fall kamen uns viele lächelnde Wesen entgegen.



Fairerweise muss ich gestehen, dass sie wohl mehr des Hündchen wegens gelächelt haben dürften als wegen mir. Der saß nämlich wie Graf Koks im Korb und ließ seine Ohren im Fahrtwind wehen.



Jetzt habe ich also den Lieblingsstoff zu einem Lieblingskleid verarbeitet, das ich mit Lieblingserinnerungen an einen Lieblingsort verbinde.
Manchmal ist das Leben einfach und schön.



Und jetzt ab damit zu "Du für dich am Donnerstag".