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Mittwoch, 23. Mai 2018

Meine neue Valery

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Hallo Ihr Lieben,

habt Ihr eigentlich einen ganz klar definierten Stil? Ich bin mir da bei mir nicht so sicher. Umso mehr habe ich mich gefreut, als die liebe Mirja von Glückpunkt mir ein Bild von einem Stoff zeigte, von dem sie sich sicher war, dass er meinen Namen rufen würde.  




Und tatsächlich, als ich den Stoff erblickte, hörte ich dieses Rufen auch ganz laut.
Aber woher kommt es, dass andere Menschen sich sehr viel sicherer sind, was den eigenen Stil angeht, als man selber?





(Obwohl ich vermute, dass bei diesem genialen Stoff fast jede von uns „hier“ geschrien hätte. Aber das nur nebenbei)




Doch was macht den eigenen Stil aus? Als ich Teenager war, schien es so unendlich wichtig, sich über einen bestimmten Modestil zu definieren. Damals trug ich alte Wildlederjacken, trug zur Levis 501 Feinrippmännerunterhemden und Herrenwesten.
  



Auf keinen Fall wollte ich für eine „Tussi“ gehalten werden, was auch immer genau sich hinter Wort eigentlich verbarg.




Und heute trage ich weiterhin am liebsten Jeans, dazu Hoodies, aber eben auch total gern Kleider.



Mal mag ich leuchtende Farben, dann vor allem Blautöne, florale Muster liebe ich. Nur Schwarz mag ich weiterhin nicht.

Aus meiner Sicht ist mein Kleiderschrank eine Wundertüte aus den unterschiedlichsten Stilen. Trotzdem höre ich immer wieder, dass etwas „typisch Anik“ sei.




Dabei bin ich meiner Meinung nach gar nicht so klar zuzuordnen. Es gibt da ja Frauen, die so unglaublich stilsicher bin, vor denen ich immer wieder staunend und voller Bewunderung stehe.





Und ganz insgeheim wäre ich auch gern so. Wird aber wohl nichts mehr. Lasse ich mich doch immer wieder von den unterschiedlichsten Stoffen verführen.






So wie von diesem Viskosejersey namens„Kaiko“ hier. Übrigens ist Viskosejersey nicht die „Tussi“ unter den Stoffen, sondern dieser hier hat eine traumhafte Haptik und fällt einfach toll, satt und schwer. Ein perfekter Kleiderstoff.





Aus meiner Sicht perfekt für eine Valery von Romy, mein Alltime-Favorit-Kleiderschnitt. Wenn man danach geht, bin ich meinem Stil wohl doch treu. Valerys hängen bestimmt schon sechs in meinem Schrank.



Also lieben Dank, dass du an mich gedacht hast, liebe Mirja. Du kennst mich und meinen Stil anscheinend besser als ich.



Den Stoff habe ich im Rahmen des Designnähens vom Glückpunkt.Shop netterweise zur Verfügung gestellt bekommen, das Schnittmuster ist brav gekauft.

Und jetzt ab damit zu RUMS.


Packsein aus einem ganz besonderen Stoff für einen ganz besonderen Menschen


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Hallo Ihr Lieben,

als ich noch relativ am Anfang meiner Probenähzeiten stand, vernähte ich einen Stoff, den ich in einem wunderbaren Stoffgeschäft namens „Mai-Lu“ entdeckt hatte zu einer Tasche und daraus entwickelte sich dann ein wirklich wunderbarer Kontakt zu der Besitzerin eben dieses Stoffladens, der lieben Catherine.



Catherine ist mir in ihrer so liebevollen und großzügigen Art sehr ans Herz gewachsen, zum Teil weil wir einfach sehr ähnlich ticken und uns über die gleichen Dinge Gedanken machen, zum anderen, weil man ihr anmerkt, dass Stoffe für sie nicht nur ein Geschäft, sondern eine ganz große Liebe sind.




Das macht auch die Stoffauswahl in ihrem Shop so besonders und ich bin fast froh, dass ich sie bislang noch nicht im schönen Husum besucht habe, denn ich fürchte, all die wunderbaren Stoffe in ihrem Laden würde mich an die Armutsgrenze bringen. Selbstbeherrschung wäre da echt schwierig, einfach weil sie so viele wunderbare skandinavische und japanische Webwaren zusammengetragen hat.


Jetzt aber hat sie ihren ersten eigenen Stoff herstellen lassen. Der Stoff ist unverkennbar Mai-Lu: ein handgewebter Bio-Fischgrätstoff beidseitig mit wunderschönen Blumen bedruckt und damit je nach Wunsch einsetzbar: mit weißen oder blauen Blüten. Dazu ist er einfach aus einer ganz wunderbaren Qualität, eben handgewebt und dafür wirklich erstaunlich preiswert.



Als Catherine mich dann fragte, ob ich Lust hätte, ihr aus diesem Stoff ein schönes Designbeispiel zu nähen, war ich natürlich sofort begeistert dabei. Im Hinterkopf hatte ich allerdings eine Überraschung für sie. Ich wollte den Stoff nämlich für sie zu einer Tasche vernähen.

  

Geschenke zu nähen, ist eine der Sachen, die mir wirklich immer wieder große Freude bereiten. Ich liebe dieses Gefühl, dass man ganz individuelle Dinge entstehen lassen kann. Schon dafür liebe ich es, nähen zu können.



Ich entschied mich für einen meiner Taschenlieblinge; die unkomplizierte Packsein von Farbenmix, die danke des Verlängerungstunnels auch einen mittleren Einkauf bewältigt und ohnehin all das, was Catherine im Alltag mit ihrem kleinen Sohn so mitzuschleifen hat.  


So langsam wachsen meine Jungs ja aus dem Alter raus, aber ich erinnere mich zu gut an die Jahre, als meine Jungs meine „Mamatasche“ prallvoll mit Pixiebüchern, Legofiguren, Feuchttüchern und Trinkflaschen gefüllt haben. Meist war auch noch mindestens ein Kuscheltier an Bord. Und drei Millionen Krümel..

Insofern hoffe ich, dass ich für Catherine eine gute Wahl getroffen habe.


Kombiniert habe ich Mai-Lus schönen Stoff mit einem Kunstleder mit einem sehr hohen Echtlederanteil, was die Taschen sehr robust macht und ihnen einen schönen Vintagelook verleiht.



Dazu gab es dann noch zwei schöne blauweiße Baumwollstoffe und ein bisschen Kordel.


Innen habe ich den Fischgrätstoff übrigens für die Taschen mit der weißen Blütenseite verwendet. Der Stoff soll doch in seiner ganzen Pracht zu sehen sein.



Ich füttere meine Taschen übrigens immer mit dem Volumenvlies H630, weil ich es mag, wenn sie ein bisschen knautschig und nicht so steif sind.


Ich gebe das gern als Tipp für alle Noch-Nicht-Taschennäher weiter. Taschennähen ist wirklich keine Zauberei und wenn man es vergleicht mit den Kosten für selbstgenähte Kleidungsstücke für uns Große im Vergleich zum Ladenpreis ein echt preisvertes Vergnügen. Also traut euch also ruhig und näht Euch Euer eigenes Unikat. Ihr dürft mich dabei auch gern um Rat fragen.

Auch das mag ich so am Taschennähen, dass sie wirklich so individuell sind. Schaut zum Beispiel auch mal bei den wunderschönen Taschen von Lieblingsgrün oder AhSo!, jede von ihnen hat wirklich ihren eigenen unverkennbaren Stil und die beiden sind echte Profis im Vergleich zu mir.


Ich habe übrigens auch eine Packsein aus einem anderen schönen hellblauen-naturweißen Canvas aus Catherines Laden, den sie mir einmal einfach so geschickt hat. Meine Lieblings-Packsein by the way. Insofern gehen wir jetzt quasi im Partnerlook.


Und vielleicht schaffe ich es ja in diesem Sommer, einen kleinen Abstecher nach Husum zu machen. Ich bin ja ohnehin an der Ostsee. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, Catherine auch endlich einmal live zu treffen.


Der Fischgrätstoff wurde mir im Rahmen des Designnähens von Mai-Lu zur Verfügung gestellt, die restlichen Stoffe und das Schnittmuster sind eigenhändig von mir gekauft.

Und jetzt ab damit zu RUMS.

Sonntag, 20. Mai 2018

Achtung, der Hai kommt: V-Shirt für den Kleinen

Hallo Ihr Lieben,
hier kommt eine klitzekleine Kleinigkeit am Montagmorgen. Mein Kleiner hat ja entschieden, dass es die ganzen Kaufshirts in seinem Kleiderschrank in diesem Frühling nicht mehr sein dürfen, was mich zu einer Akkordnäherin von neuen T-Shirts gemacht hat. Die gehen ja auch bei traumhaftem Gartenwetter mal eben so zwischendurch.




Eines aus der Reihe der Mal-eben-so-zwischendurch-Shirts ist dieses gefährliche Hai-Shirt. Das Panel "Diving with sharks" von Nähwahna fand ich in einem Lillestoff-Glückspaket und mein Kleiner war gleich hin und weg, als er es in einer meiner Stoffkisten entdecke.  Er wird halt so langsam auch groß und verdammt gefährlich...




Genäht habe ich erneut das V-Shirt von Konfettipatterns, das einfach so wunderbar lässig im Sitz ist.
Falls Ihr andere coole Schnittmuster in Petto habt, sehr gern her damit zu mir, ich würde mich sehr freuen. Zwei weitere V-Shirts sind allerdings schon zugeschnitten (und vier weitere bereits genäht).




"Diving with sharks" gibt auch so ein wenig mein Gefühl dieses Wochenendes wieder und löst in mir den tiefen Wunsch aus, mich bei meinen so wunderbaren Nähfreundinnen in den Tiefen der digitalen Welt da draußen zu bedanken.




Es ist verdammt gut zu wissen, dass da draußen echte Menschen sind, Wesen mit einem klaren Gefühl für ein Miteinander. Ich danke Euch für Eure Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Unterstützung und dafür, dass Ihr immer wieder ein offenes Ohr für mich habt und mir Eure Zeit schenkt, ob es nun um Probleme bei der Schnittmusterauswahl oder andere Dramen geht. Lieben Dank dafür! Ich weiß das so sehr zu schätzen!




Meine Wahrnehmung der letzten Jahre sagt mir, dass die Nähwelt da draußen beileibe kein Haifischbecken ist, sondern dass sich dort sehr viele liebenswerte Wesen tummeln. Sonst würde ich diesen Zirkus wohl auch kaum mitmachen.




An dem Kleinen geht all das Digitale noch vorbei. Er trägt im echten Leben stolz seinen Hai auf der Brust und zeigt mir immer wieder in seinem absoluten Leben im Hier und Jetzt, was wirklich wichtig ist auf der Welt.




Darum beneide ich ihn zutiefst: um dieses Abtauchen in seine Spielwelten und dieses absolute Vertieftsein in den Augenblick. Wieder etwas, was wir Großen unbedingt von den Kleinen lernen müssten. Wir haben es nämlich verlernt.




So starte ich mit guten Vorsätzen in die neue Woche...


Samstag, 19. Mai 2018

Retroliebe in Dotties

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Hallo Ihr Lieben,
einer der Stoffe, in den ich schon lange heimlich verliebt bin, ist "Dotties" von Monkeys & Pumpkins. Ich mag ja schlichte, unaufgeregte Stoffe, die einerseits wunderbare Kombistoffe abgeben, aber auch ganz allein überzeugen. Die "Dotties" gehören für mich definitiv dazu.




Insofern habe ich mich sehr gefreut, als mich Monkeys & Pumpkins gefragt haben, ob ich nicht einen ihrer schönen Stoffe vernähen mag. Natürlich mochte ich. Komische Frage.




So habe ich mir eine weitere Retroliebe für meinen Kleiderschrank genäht, ganz schlicht und ergreifend. Dieses Mal habe ich nur den Ausschnitt etwas tiefer gesetzt. Das finde ich für mich ganz schön.




Beim Schreiben dieser Zeilen gucke ich gerade zufällig in unseren Garten und sehr, dass unsere Hängematter doch tatsächlich farblich genau zu den marsalafarbenen Dotties passt. Damit ist doch direkt ein Plan für dieses Wochenende geschmiedet. Ein gutes Buch, die Hängematte und ich im Garten. Natürlich in diesem Kleid.




Im Augenblick mag ich es ohnehin gerade am liebsten unaufgeregt. Frühmorgens im Bett schmiedete ich noch große Pläne, sah uns mit dem Fahrrad zum Swin-Golf radeln. Dann ratterte schon wieder das Gedankenkarussell: Ob der Kleine die Steigungen auf dem Weg dorthin schafft, ob die Kinder nicht dann schon zu kaputt sind, um noch die Anlage zu bezwingen, ob man doch besser mit dem Auto führe, aber nein, das sei ja schade, weil gerade der Weg dorthin so schön sei.




So geht es oft zu bei meinen inneren Selbstgesprächen. Oft ist es ja auch nicht so einfach, gemeinsame Freizeitpläne für fünf Familienangehörige zwischen 7 und 49 zu schmieden.




Ich möchte dieses "höher, weiter, schneller"-Spiel der Familienaktivitäten auch eigentlich nicht mitspielen. Und meine Kinder brauchen Gott sei Dank auch nicht einen Freizeitpark nach dem nächsten.




Zumal sich die Kosten für besondere Freizeitaktivitäten ja auch wirklich aufaddieren können. Eine Stunde in der Trampolinhalle würde uns als Familie gleich 60 Euro kosten, eine enorme Summe. Auch Kletterwald und Lasertaghalle verschlingen ganze Geldbeutel. Die böse Mutter rechnet sowas ja auch immer automatisch in Meter Stoff um.




Nicht falsch verstehen, ich liebe es, mit den Kindern klettern zu gehen, aber sowas ist echt nicht jedes Wochenende  drin. Auch nicht, weil ich möchte, dass die Kinder  ein falsches Bild davon bekommen, ein Anrecht darauf zu haben, dauerhaft bespaßt zu werden. Zumal auch nur aus Langeweile echte Kreativität erwachsen kann. Sagt man doch, oder?




Zumal zumindest der Kleine auch nur ein paar Stöcke braucht, um glücklich zu sein. Und bei einer Wasserschlacht im Garten machen auch die Großen begeistert mit.




Ich müsste da nur meine Hängematte und mein Kleid in Sicherheit bringen. Das wären also meine Pläne fürs Wochenende: Entspannen in der Hängematte, eine Radtour mit leckerem Eis und mein neues Kleid ausführen.




Und vielleicht habt ihr ja für die nächsten Wochenenden noch tolle Ideen für kostengünstige Ausflüge mit einer Kindermeute für mich.




Ich würde mich freuen. Wald oder generell Natur geht bei uns immer. Wasser natürlich auch.




Donnerstag, 17. Mai 2018

Käthes Schwester heißt Leyla

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Hallo Ihr Lieben,
heute habe ich den Namen der Gewinnerin des Meters des wunderschönen Jersey namens „Leyla“ des Stoffduos für Euch und ich bin Euch natürlich noch schuldig, was ich mir daraus genäht habe.




Geworden ist es letztendlich, wie ja schon einige erkannt haben, eine „Käthes Schwester“ von Konfettipatterns. Kurz hatte ich auch mit einem Kleid geliebäugelt, aber letztendlich wollte ich mir etwas aus dem Stoff nähen, dass mich quasi das ganze Jahr hindurch begleitet. 



Und dann mag ich es ja sehr gern, verschiedene Stile zu kombinieren. Ich finde es einfach klasse, den verspielten floralen Stoff zu einem  eher sportlichen Teil zu vernähen. So entstand dann mein neuer Lieblingshoodie.



Das mag mein Hang zum Stilbruch sein.  Ich hätte ja nie gedacht, dass ich einmal auf einen Stoff in Rosa, Pink und Lila abfahre. Aber ich finde ihn einfach wunderschön. Aber ich war ja auch schon so verliebt in "Great Flower" und "Birds", ebenfalls aus dem Hause Stoffduo.


Wahrscheinlich stimmt es, was ich neulich in einem netten Kommentar gelesen habe: Blumen seien die neuen Ringel.


Aber dieser Stoffe vereint ja sogar beides: Ringel und Blumen. Vielleicht macht ihn das so perfekt. Das haben sich Mandy von Miss Mia und Nadine von 3fachfrein ziemlich gut überlegt. Quasi zwei auf einen Streich.


Aber zurück zu meiner Käthes Schwester: Kombiniert habe ich sie mit einem altrosa Bündchen, übrigens auch von Miss Mia und als Clou habe ich die Kapuze mit einem blassblauen Nickyvelours gefüttert.


Käthes Schwester finde ich ja so wunderbar aufgrund des Faltenwurfs an der Kapuze. Ich liebe ja einfach Hoodies und wenn ich einen Hoodie dann auch noch mit einem "Special Effect" bekomme, bin ich glücklich.


An Käthes Schwester mag ich aber auch einfach die tolle Passform, die so gut zu diesem femininen Design passt. Es konnte also quasi kein anderes Schnittmuster geben für diesen Stoff, zumindest für mich. Ich habe aber bei den anderen Designnähern noch ganz andere traumhafte Varianten gesehen.


Ach ja, eine Gewinnerin bin ich Euch ja noch schuldig. Die liebe Heide Emken hat gewonnen. Bitte melde dich per PN beim Stoffduo.


Der Stoff zu meinem neuen Lieblingshoodie wurde mir für das Designnähen zur Verfügung gestellt. In Größe 38 habe ich etwas weniger als 1,5 m verbraucht.


Und jetzt ab damit zu 
RUMS.