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Montag, 22. Oktober 2018

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Hallo Ihr Lieben,
„wenn das Leben dir Zitronen schenkt, mach Limonade draus“, ist ja ein beliebter Spruch, wenn es darum geht, negativen Dingen etwas Positives abzugewinnen.
So ging es mir heute auch.



Mich rief nämlich heute das Krankenhaus an und verlegte meinen OP-Termin nach vorn, sodass ich bereits drei Tage früher anreisen darf. Drei Tage, die mir gerade für meine Organisation echt fehlen. Muss ich ja nicht nur packen, sondern die gesamte Familie für die Zeit meiner Abwesenheit durchplanen, inklusive zweier Kindergeburtstage. Und nähen müsste ich auch noch das eine oder andere.



Ich hätte mich jetzt ärgern können, aber dann fiel mir ein, dass die liebe Anne von Sew for Minou auch parallel an diesem Wochenende in Hamburg ist, sodass ich jetzt ein nettes Treffen organsiert habe. Etwas, was nicht geklappt hätte, wäre ich wie angedacht erst am Montag angereist.
Ich habe einer unangehmen Variante nun etwas Schönes abgewinnen können.



Vielleicht sollte man sich daher öfter im Leben darauf einlassen, unangenehmen Dinge, etwas Positives abzugewinnen. Auch wenn mir die drei Tage mit meiner Familie schon fehlen werden.



Aber jetzt endlich zu meinem neuen Outfit. Genäht habe ich mir nämlich das erste Mal eine Lana von Fadenkäfer. Ein Schnitt, der aus meiner Sicht perfekt zu dem wunderbaren floralen French Terry aus Anleda´s Lädchen passt.



Beim Zuschneiden ist mir übrigens ein echter Faux-Pas passiert. Muss wohl am neuen Schnitt gelegen haben. Ich schnitt die Lana so fröhlich zu und freute mich, dass ich auch das Innenfutter der Kapuze aus dem Stoff geschnitten bekam, da fiel mir auf, dass ich doch tatsächlich ein Schnittteil vergessen hatte:: das untere Rückenteil. Ups. Das hatte ich auch noch nie.




Ich kann Euch sagen, dass es mir unendlich peinlich war, mich bei der lieben Anna-Lena zu melden, um zu beichten, dass doch noch ein Stück Stoff bräuchte.
So konnte ich meine Lana erst mir einiger Verspätung fertigstellen. Aber dafür liebe ich sie umso mehr. Sie ist quasi hart erarbeitet.

 

Und ist der Stoff nicht wunderbar? Ich mag auch den frischen Look in Kombination mit den grünmelierten Bündchen.


Und auch hier bekam ein Missgeschick ein gutes Ende.

Vertrauen wir also darauf, dass alles gut wird. Immer!






Crazy Shapes von Lycklig Design für Swafing Stoffe

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Hallo Ihr Lieben,
unser Kleiner ist so ein Kind, dem man immer ganz tief in die Seele gucken kann. Das finde ich bis heute so eindrucksvoll an eben diesem unserer Söhne.
Und ich mag es so sehr, dass seine Augen immer der Spiegel seiner Seele sind.




Hört sich das jetzt ein bisschen pathetisch an? Vielleicht. Auf jeden Fall habe ich mal wieder darüber nachgedacht, als ich mir die Bilder von ihm für die neue Kollektion von Lycklig Design für Swafing Stoffe angeschaut habe.




Die "Crazy Shapes" auf Sommersweat gibt es in drei Varianten, wobei ich hier gleich zwei wild kombiniert habe, der Name ist hier halt Programm. Mein direkter Favorit war das Fischgrätmuster, der meines Sohnes waren die Waben. Ich habe sie dann freundlich vereint.




Und ich finde, dass die Stoffe gerade in dieser Farbstellung hier kiwigrün und türkis einfach so toll wirken. Jungsstoffe, die richtig knallen, gibt es ja leider viel zu selten.




Insofern habe ich mich dann so richtig ausgetobt am Outfit des Kleinen. Und ich muss sagen, ich finde es wirklich sehr lässig, dabei bin ich ja eher so das Mitglied des "Teams Schlicht", aber Berits neue Stoffe gefallen mir wirklich sehr.




Genäht habe ich im einen Nanuk von Meine Herzenswelt. Der bietet sich an, weil er von Haus aus so tolle Teilungen beeinhaltet. Dazu gab es eine Ludwig Lässig von Elfriede und Fridolin und obendrauf noch eine Beanie Chris von den Rockerbuben.




Ich finde, dass man dem kleinen Kerl ansieht, wie sehr er sein neues Outfit mag. Das meinte ich auch mit dem Blick in seine Seele. Ihr hättet ihn sehen müssen, jetzt im Urlaub am Meer. Wie er beim Wellenhopsen vor Freude gejauchzt hat.




Bei ihm sieht man immer ganz genau, wie es ihm gerade geht, und meist lässt er einen teilhaben an seiner großen Lebensfreude. Es ist immer wieder ein ganz großes Glück für mich, wenn von all seinen kleinen Glücksmomenten berichtet.




Deswegen spreche ich auch wirklich alle Stoffe mit ihm ab. Ihr würdet sofort merken, wenn ich für ihn einen Stoff vernähen würde, der ihm nicht gefällt.




Diese hier gefielen ihm schon auf den Bildern vom Stoff sehr, vernäht aber noch umso mehr.




Und mir gefällt der Kleine in diesem Stoff auch so sehr... Meine kleine coole Knutschkugel halt.







































Donnerstag, 18. Oktober 2018

Rain on me: Die neue Übergangsjacke des Kleinen

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Hallo Ihr Lieben,
heute möchte ich Euch einmal statt eines Textes von mir, einen des werten Gatten da lassen. Er hat nämlich neulich eine Glosse über unseren Jüngsten in der Zeitung veröffentlicht. Ich finde, der Text passt einfach so schön.... Und ich wollte meinen Mann ohnehin schon immer mal als Gastschreiber gewinnen. Wenn man schon einen Mann der schreibenden Zunft im Hause hat... Und zudem hat man es doch bestimmt geschafft, wenn schon Gastschreiber auf dem eigenen Blog veröffentlichen..




Hier also der Text, veröffentlicht in der WAZ vom 18. September 2018:




"Verliebt und halb verliebt
Das neue Schuljahr hat für Sohn Nummer drei gut begonnen. So berichtete der Siebenjährige beim Abendessen, dass sieben Mädchen aus seiner Klasse in ihn verliebt seien. Wow.




In wie viele Mädchen er denn verliebt sei, fragten die Eltern. Auch in sieben, antwortete der Zweitklässler. Um dann, nach kurzem Nachdenken, zu korrigieren: Verliebt sei er eigentlich nur in zwei Mädchen aus seiner Klasse.




In die anderen fünf, sagte er, sei er nur halb verliebt. Um dann nachzuhaken: halb verliebt - gehe das überhaupt?




Das müsse er selber herausfinden, antworteten die Eltern.  Vielleicht aber, so ihr Tipp, sollte man nicht ausgerechnet in Sachen Liebe halbe Sachen machen. " (M.M.)




Da seht Ihr, dass ich definitiv nicht das einzige Familienmitglied bin, dass die Gespräche am Abendbrottisch nutzt, um neuen Stoff für seine Texte gewinnen.




Und lustigerweise gab es das auch schon in der Generation davor. Denn auch mein Vater war Zeitungsjournalist und seine Texte über die "drei Terroristen", wie er seine Enkel liebevoll bezeichnet, fanden großen Anklang bei seinen Lesern.




Ich hoffe, dass all die kleinen Anekdoten unseren Söhnen später einmal Spaß bereiten werden.




Das mit den verliebten Mädchen muss ich allerdings etwas gerade rücken. Also ich als verliebte Mutter glaube ja nur zu gern, dass gleich sieben Mädchen in ihn verliebt seien. In wen denn auch sonst?



Aber auf dem Elternabend wurde ich zumindest in einem Fall eines besseren belehrt. Bekam ich doch ein Gespräch mit, in dem die Mutter eines der halbverliebten Mädchen doch tatsächlich berichtete, dass ihre Tochter ja seit der Einschulung für einen gewissen Tom schwärme.




Vielleicht sollten wir mit dem Kleinen doch noch mal darüber sprechen, woran man denn erkennen könne, ob ein Mädchen wirklich in einen verliebt sei. Auch wenn das in seiner Klasse tatsächlich ein riesengroßes Thema zu sein scheint.




Beim mittleren Bruder war das vier Jahre lang überhaupt kein Thema, aber in der Klasse des Kleinen geht es wirklich seit der Einschulung darum, wer da in wen verliebt sei. Mir wurde sogar berichtet, dass Mädchen und Jungs festgehalten wurden, damit man sie küssen könne.




Damit mein Kleiner für all diese stürmischen Lebenssituationen bestens gerüstet ist, habe ich ihm eine Softshelljacke genäht aus dem wirklich wunderschönen "Rain on me" der Stoff & Liebe GmbH. Ich finde den so wunderbar klar vom Design und dazu noch so farbstark, dass ich mich jeden Morgen freue, wenn ich den Kleinen so gewandet zur Schule laufen gehen sehe.
Genäht habe ich wie schon im letzten Jahr die Jacke von Klimperklein, denn ich liebe das gut sitzende Schnittmuster, das zudem noch sehr gut erklärt ist. So sind auch Reißverschlussjacken kein Angstgegner.

Und all ihr verliebten und halb verliebten Mädchen da draußen: Morgens und abends küsst er immer noch nur mich!


Montag, 15. Oktober 2018

Gummistiefelliebe

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Hallo Ihr Lieben,
in der letzten Woche war ich auf Klassenfahrt. Normalerweise ja eine der Wochen, die man als Lehrer nicht ganz weit oben auf der Liste der Lieblingsaktivitäten anordnet. Ihr wisst schon, ein Rund-um-die-Uhr-Job kombiniert mit eklatantem Schlafmangel, den man auch noch selber bezahlen darf. Juchu!




Da wir ins wunderschöne holländische Zeeland gefahren sind, habe ich mir eine küstentaugliche Ausrüstung genäht. Ein Teil davon: dieser Hoodie aus dem wahrhaft wunderbaren Gummistiefel-Sweat von "See you at six", einem aus meiner Sicht wirklich tollen belgischen Label mit so frischen Designs, dass ich sie alle kaufen könnte.  Gekauft habe ich diesen übrigens bei der wunderbaren Jennifer Göhre von "OmaLie Stoffe".




Könnt Ihr nachvollziehen, warum mir der Stoff so dermaßen gut gefiel? Ich muss ja gestehen, dass ich ihn eigentlich für meinen Sohnemann gekauft hatte und aus diesem Grund auch nur sparsame 1,3 Meter.




Als er dann aber da so vor mir lag, bin ich dann gierig geworden und wollte ihn für mich selber. Ich meine, schließlich bin ich das Ostfriesenkind und in den gelben Dingern groß geworden. Meine Schuhe, mein Stoff!




Will man aber aus 1,3 m Stoff einen Frauenhoodie nähen, muss man in Größe 38 schon etwas kreativ denken, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Insofern habe ich den Nanuk als Vorlage genommen, ihn aber ohne Bündchen verarbeitet. Ein Bogensaum als Abschluss und schlichte gesäumte Ärmel sind definitiv stoffsparend.




Mit dem Ergebnis war ich dann zufrieden. Ein relaxter Wohlfühlhoodie, auch wenn meine Schüler schon Angst hatten, dass ich damit das schlechte Wetter quasi beschreien würde. Stattdessen fünf Tage lang strahlender Sonnenschein und so sympathische Schüler, dass mir und meinen Kollegen immer wieder das Wort "Urlaub" aus dem Mund rutschte, wenn wir doch eigentlich von der Klassenfahrt sprachen. Ich meine, das sagt doch alles.




In Den Haag bekam ich dann in einem sehr schönen Shop direkt das Angebot, meinen Pullover doch direkt zehnmal für den Laden zu nähen. Ich habe dann doch lieber dankend abgelehnt.



Mit meinen Schülern würde ich dagegen sofort wieder auf Klassenfahrt fahren. Meine Lieblingsmomente dieser Klassenfahrt: An einem Abend gab es einen Kochevent. Jeder Schüler-Bungalow hatte den Auftrag ein Drei-Gänge-Menüe zu kochen. Das beste in Geschmack und Darbietung sollte prämiert werden. Unsere Schüler haben sich dabei wirklich selbst übertroffen. Ein wirklich wunderschöner Abend.




Mein anderer Lieblingsmoment: Unser Busfahrer, der wirklich vom Pech verfolgt war, bekam eine Tafel Trost-Schokolade von den Schülern und ganz viel mutspendenden Applaus. So schön!
Dazu noch jede Menge Meer und Sonnenschein.




So langsam bekomme ich das Gefühl, dass unsere Zehntklässler wirklich schon bereit sind, um in die Welt dort draußen hinausgelassen zu werden. Wir Lehrer müssen vielleicht noch etwas nachreifen. Mein Gummistiefel-Hoodie wird mich auf jeden Fall noch sehr lange an diese so positiven Tage erinnern.