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Dienstag, 4. Dezember 2018

Die Eisbären sind los: Ein Nanuk für den Kleinen

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Hallo Ihr Lieben,
den kleinen Fratz auf den Bildern und seine beiden ebenso liebenswerten Brüder habe ich in zwei Tagen endlich wieder. Endlich wieder zuhause. Ihr könnt euch denken, wie sehr ich mich darüber freue, oder?


Fünf Wochen sollten Müttern nicht von ihren Kindern getrennt sein dürfen. Das entspricht definitiv nicht der Genfer Konvention für Menschenrechte.



Ich glaube nämlich, dass wir Mütter da eigentlich noch sehr viel bedürftiger sind, was kuschelige Nähe angeht als unsere Kinder.


Kaum war ich weg, haben sich meine Jungs nämlich ein Matratzenlager im Elternschlafzimmer eingerichtet und veranstalten dort seitdem ein Gruppenkuscheln. Der einzige Nachteil: Die zwei Infekte, die uns in den letzten Wochen ereilt haben, konnten sich so ungehindert von Kind zu Kind verbreiten, und haben auch nicht vorm Vater zurückgeschreckt. Der kuschelte nämlich auch eifrig mit.



Aktuell versucht er dreisterweise sogar, den Kleinen davon zu überzeugen, dass er der attraktivere Kuschelpartner sei. Aber nix da, das ist mein Job. Es gibt kaum etwas, über das ich mich mehr freue, als auf das Gefühl, diesen kleinen Menschen in den Schlaf zu begleiten.




Passenderweise habe ich auch etwas ganz Kuscheliges für Euch: So hat der Kleine einen Nanuk mit einem Teddy-Kapuzenfutter bekommen. Damit er er es muckelig warm um den Hals. Den Hoodie trägt der Fratz auch wirklich total gern. Die Eisbären von Jatiju für Hilco in Kombi mit dem hellen Teddyplüsch ergeben halt einen echten Winterpulli.
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Erinnerungen an Brummi....

Hallo Ihr Lieben,
als ich diese Bilder auf meinem Rechner wieder entdeckt habe, musste ich direkt an „Brummi“ denken, so heißt nämlich das Kuscheltier, das immer noch das Bett mit mir teilt.


Bekommen habe ich ihn vor 43 Jahren an Weihnachten. Sehr eindrücklich habe ich die Situation noch vor Augen. Wir waren bei meinem Onkel und meiner Tante und uns wurde erklärt, dass nun gleich der Weihnachtsmann zu Besuch kommen würde.



Der war allerdings derart gestaltet, dass mir heute noch beim Betrachten der Bilder gruselig zumute ist. Er trug nämlich eine dieser Plastikmasken, die eher an einen Horrorclown erinnern als an den gemütlichen Herrn mit Bart.
Trotzdem brachte dieser Horrorclown in grüngoldenes Geschenkpapier verpackt das beste Geschenk aller Zeiten mit: Brummi, den Bären. Er begleitete mich seitdem treulich durch alle Lebenssituationen.



Er kam auch genau richtig, hatte man mir doch kurz vorher im Krankenhaus mein bisheriges Kuscheltier, ein blaues Kaninchen, gestohlen. Ich frage mich noch bis heute, wer einem vierjährigen Kind im Gipsbett sein Kuscheltier stiehlt. Wie verdorben ist denn bitte das?
Aber nun hatte ich ja Brummi, flauschig und braun und in genau der richtigen Kuschelgröße und -weichheit.


Würde ich Euch ein aktuelles Bild von Brummi zeigen, würdet Ihr Euch wahrscheinlich erschrecken, der Gute leidet an akutem Haarausfall und hat vom vielen Kuscheln eine sehr schmale Taille bekommen (Schade, dass das nicht bei uns Menschen funktioniert). Meine Oma hat schon in meinen Jugendjahren diverse Versuche unternommen, Brummi ins Feuer zu werfen. Aber tapfer habe ich mich ihr jedes Mal in den Weg gestellt.



Und egal, wer da auch kam, wie niedlich und kuschelig all diese Stofftiere auch waren, die mir als Versuchung in den Weg gelegt wurden (So gab es erst zu meinem Geburtstag einen wirklich hinreißend debil schielenden Mops vom werten Gatten), niemand konnte mit Brummi mithalten.



Das beste Geschenk aller Zeiten könnte heute also höchstens noch ein Besuch beim Kuscheltierdoktor für Brummi sein. Aber wer weiß, ob ich ihn hinterher noch wiedererkennen würde?


Meine Cousine bekam damals übrigens auch genau denselben Bären. Aber der schaffte es leider irgendwie nie in ihr Herz, sondern nur auf den Dachboden. So unterschiedlich ist unser Blick auf das perfekte Kuschelwesen. Insofern finden wir alle hoffentlich jemanden, für den wir genau richtig sind, so wie wir sind.








Sonntag, 25. November 2018

Frühlingsfrische Käthe... (Jatiju)

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Hallo Ihr Lieben,
in den letzten Tagen habe ich eindeutig etwas gelernt.
Seid stark, denn jetzt folgt eine weitere Reha-Geschichte, aber es ist ja nun einmal so, dass ich immer mal wieder kleinere Anekdoten aus unserem Leben erzähle und mein Leben ist ja nun einmal aktuell die Reha. Ich verspreche, das ändert sich dann spätestens am Freitag, denn da bin ich dann wieder zurück in meinem heimischen Chaos-Kosmos.




Ich muss zugeben, dass ich mich zunächst ja etwas umzingelt von der Altersgruppe fühlte, die man liebevoll die „Golden Oldies“ nennt. Und ja, zunächst vermutete ich da eine größere Langeweile auf mich zuwabern. Aber gerade in den letzten Tagen musste ich das revidieren. Mea culpa!



Ja klar, natürlich diskutieren wir auch regelmäßig unsere Wehwehchen und tauschen die besten Rezepte für homöopathische Helferchen und Lagerungstipps unserer schmerzenden Extremitäten aus, aber darüber hinaus hatte ich in den letzten Tagen ganz wunderbare Gespräche mit umso wunderbareren Menschen.
Frauen und Männer, die mich sehr beeindruckt haben.



Besonders eine Dame hat mir sehr großen positiven Input vermittelt. Obwohl sie in ihrem sehr abwechslungsreichen Leben auch so traurige Erlebnisse verarbeiten musste, ist sie trotzdem so positiv und so offen für neue Erlebnisse. Ich kann nur sagen, ich lerne viel und ziehe den Hut vor so viel Liebe am und zum Leben. Wenn ich in dreißig Jahren so liebevoll auf mein Leben gucken kann und dabei gleichzeitig so interessiert am Leben meiner Mitmenschen sein werde, dann habe ich alles richtig gemacht.



Ein ganz positives Gefühl vermittelt mir auch mein fröhlicher neuer Hoodie. Ich durfte einen der schönen Jerseys der „Stars & Stripes“-Serie von Jatiju für Hilco vernähen.
Kombiniert habe ich ihn mit einem melierten Slubjersey. Ich muss sagen, ich mag diese freundlichen, hellen Farbtöne.


Genäht habe ich eine „Käthes Schwester“ von Konfettipatterns. Da habe ich dann gleich auch noch einen Tipp für Euch: Konfettipatterns gibt zur Feier des eigenen Onlineshops gerade 50% auf seine Schnittmuster. Falls jemand die Käthe also wider Erwarten noch nicht besitzen sollte, hat er heute die letzte Chance, ein Schnäppchen zu machen.










Lässiger Vanco

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Hallo Ihr Lieben,
heute habe ich etwas ganz Schlichtes für Euch. Ich muss ehrlich sagen, dass es viel reduzierter eigentlich gar nicht geht. Genäht habe ich nämlich einen „Vanco“ von Meine Herzenswelt in seiner schlichtesten Form. Ohne jede Teilung nur mit Bündchen.



Das Ganze hat seine Ursache nicht darin, dass ich keine Lust gehabt hätte, mich für den werten Gatten besonders ins Zeug zu legen, sondern allein darin, dass ich so verliebt war in den leichten Strick, dass ich ihm einfach die Hauptrolle überlassen wollte.




Diesen habe ich nämlich bereits einmal in blauweiß geringelt bei Myo Stoffe gekauft und damals in zwei Pullover für mich vernäht. Als ich ihn dann im Frühjahr im Ausverkauf in dieser Farbkombi hier gesehen habe, wusste ich, dass nun auch der werte Gatte in den Genuss kommen würde.
Der Stoff trägt sich nämlich so unglaublich leicht und weich, dass er das definitive Talent zum Lieblingsstück hat. Und das ist jetzt einfach nur meine ungefilterte Meinung und keine Werbung, denn den Stoff gibt es, soweit ich weiß, nicht mehr zu kaufen. Falls doch, gebt mir bitte Bescheid, ich wäre die erste Käuferin.



Das Schöne ist, dass meinen Mann meine Idee vom Pulli auch genauso überzeugt hat wie mich. Ich kenne kein Werk von mir, dass er tatsächlich öfter trägt als diesen hier.

Und ich muss sagen, dass mich das total erfreut, denn mein Mann ist wirklich extrem stilsicher. Ich habe ihn schon oft um sein Talent beneidet, beim Shoppen immer den richtigen Griff zu tun. Mein Kleiderschrank war ja vor meiner Nähkarriere gefüllt mit dem ein oder anderen Fehlgriff . Der des Gatten ist irgendwie homogen lässig. Nun gut!




Der beste aller Ehemänner ist übrigens zur Zeit erkrankt – Die Männergrippe hat ihn erwischt mit aller Macht und das, wo er doch zur Zeit der Hüter von Haus und Kindern ist. Ich bin echt voll des Mitleids, denn unsere drei Chefchaoten sind ja schon gesund eine Herausforderung. Ist man allerdings krank, könnte man das Gefühl bekommen, das Höllentor tut sich vor einem auf.



Und er hat zudem nur noch einen Tag, um zu gesunden: Am Samstag wartet ein doppelter Kindergeburtstag auf ihn, der gewuppt werden will.

Ich muss sagen, dass er in den fünf Wochen meiner Abwesenheit wirklich eine Höchstschwierigkeit nach der anderen nehmen musste: Es startet mit einer Welle von Klassenarbeiten, danach waren alle drei Kinder fieberkrank und die Oma gleich dazu, on Top kam dann eine Magendarm-Grippe, die diverse nächtliche Putzaktionen erforderte.


Aber nein, der beste aller Ehegatten gab nicht klein bei. Er revolutionierte gleich noch unser Wäschesystem und entkernte den gesamten Haushalt. Die Kinder sind sich sicher, dass ich das Haus nicht wiedererkennen werde, so sauber sei es.




Verdient hat er also eigentlich nicht nur einen Pullover, sondern eher ein ganzes Dutzend. Auf jeden Fall aber all meine Liebe...












Donnerstag, 22. November 2018

Mit Theo Sterne sehen...

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Hallo Ihr Lieben,
ich freue mich gerade sehr, Euch endlich diese Bilder zu zeigen, die bereits im Sommer entstanden sind. Sie zeigen den Midi beim Klettern in Omis Apfelbaum. In Omis Garten ist die Welt noch in Ordnung. Ein wunderbarer, riesengroßer, leicht verwilderter Garten mit vielen Gelegenheiten, wilde Abenteuer zu erleben.




Ein schönes Beispiel dafür die Seilbahn, die der Opa den Jungs quer durch den Garten baute. Sie startete am alten Kirschbaum und ging über die Regenregole bis zum Haus. Wenn Opa dann noch die Regole flutete, war das ganze ein perfektes Vergnügen, weil man sich noch ins Wasser plumpsen lassen konnte.



Leider hat den Kirschbaum mittlerweile das Zeitliche gesegnet. Gemein irgendwie.
Aber die Apfelbäume gibt es noch und damit auch den weltbesten Apfelkuchen von der Oma.




Wenn ich so darüber nachdenke, wäre der perfekt als Willkommensmahlzeit, wenn ich aus der Reha zurück bin. Ich hoffe, die Oma liest diesen Text...



Komisch, dass Erinnerungen an die Zeit bei den Großeltern so eindringlich sind. Ich sehe mich auch immer noch gemütlich auf dem dicken Bauch meines Opas liegen, die Nase am leicht kratzigen Flanellhemd und dazu die Trevirahose mit den Hosenträgern. Dazu gab es von der Omi getrocknete Apfelringe aus dem Backofen. Schon wieder Äpfel.
Die scheinen in meiner Familie eng verbunden mit dem kleinen Glück zu sein.



Für meine Jungs ist besonders ihre Oma eine sehr wichtige Person. Deswegen bin ich auch so dankbar, dass sie sich in diesen Wochen um sie kümmert. Insgesamt werde ich rund fünf Wochen von Zuhause weg sein, durchaus eine lange Zeit.
Gut zu wissen, dass meine Jungs gut aufgehoben sind bei meinem Mann und der Oma. Ganz lieben Dank dafür!



Nun aber noch schnell zum Stoff, den sich der Midi ausgeguckt hat: Er entstammt der neuen Kollektion „Stars & Stripes“-Kollektion von Jatiju für Hilco. Mein Midi mag leuchtende Farbe, da gefiel ihm der Stoff sofort richtig gut. Und gerade im Sommerlicht kommen die Farben ganz wunderbar zur Geltung. Genäht habe ich ihm einen Theo von Meine Herzenswelt. Der Schnitt ist ja ganz seins.