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Samstag, 18. August 2018

Eddie Erpel, der Teilzeitheld

Hallo Ihr Lieben,
schon seit Tagen möchte ich Euch diese Bilder zeigen. Es gibt nur ein kleines Problem: meine immense Müdigkeit. Jeden Abend könnte ich hier an der Ostsee bereits abends um acht Uhr die Segel streichen und mich gemütlich ins Bett legen.




Mich aufzumachen in den Gemeinschaftsraum, der als einziger Raum auf unserem Feriengelände über WLan verfügt, kommt mir da manchmal vor wie eine  unüberwindbare Hürde.
Seeluft macht definitiv müde, also zumindest mich. Unsere beiden großen Söhne sehen das ganz anders und diskutieren jeden Abend sehr engagiert und eifrig über Bettzeiten.




Der Kleine dagegen schläft heute auch schon tief und fest. Und ich gebe zu, dass die Versuchung sehr groß war, mich einfach neben ihn zu legen und mich anzukuscheln. Aber ich muss Euch doch unbedingt dieses Stöffchen zeigen, dass der liebe Daniel Engel in Kooperation mit der Nä-H-exe für Euch designed hat.




Der Stoff hört auf den wunderschönen Namen "Eddie Erpel, der Teilzeitheld". Teilzeitheld ist ja so ein Wort, das die Germanistin in mir beglückt.  Eddie ist auf jeden Fall ein sehr farbenfrohes, fröhliches Panel, mit dem man seine Kinder verzücken kann.




Teilzeitheld ist aber auch ein Wort, das perfekt zum kleinen Mann passt. Hat er unser Familie doch ohnehin den Spitznamen "Held des Tages" weg.




Auch wenn der kleine Teilzeitheld heute die Flügel ein wenig lahm hängen lässt. Ist doch heute seine beiden liebsten Urlaubsfreundinnen wieder nach Hause gefahren. Das hat ihn schon sehr betrübt.




Mal sehen, ob ich ihn morgen mit dem schönen Panel von Daniel in etwas bessere Laune versetzen kann.



Ich habe daraus übrigens einen etwas abgewandelten Nanuk von Meine Herzenswelt genäht mit Ärmeln im Lagenlook und auffälligen Grobstrickbündchen. Auch die sind übrigens von der Nä-H-exe.




Kombiniert habe ich das Panel mit einem senfmeliertem Slubjersey. Zusammen eine ganz runde Sache. Mehr schöne Varianten zu Eddie Erpel findet ihr übrigens auf Daniels Seite: Der Stoffjäger - Herr Engel näht. Meine Mitnäherinnen haben sich da voll ins Zeug gelegt.




Das Panel bekommt Ihr übrigens hier.




Mal sehen, ob unser kleiner Teilzeitheld morgen wieder mit mir in die Fluten steigt. Aktuell ist Schnorcheln gerade riesengroß. Was haben wir schon alles erkeschert: eine Seenadel, diverse Taschenkrebse, eine Flunder und andere undefinierbare Fischsorten.




Aus unseren Jungs sind echte Jäger und Sammler geworden. Mit Enten kann ich hier zwar nicht dienen, aber heute hat zumindest schon mal eine Möwe meinen Bikini vom Zaun gepickt.




Schauen wir also einmal, welche Abenteuer meinen kleinen Teilzeithelden morgen erwarten...







Donnerstag, 16. August 2018

Ein Kleid wie Porzellan

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Hallo Ihr Lieben,

in diesen Stoff habe ich mich schon auf dem letzten Lillestoff-Festival verliebt und dann ein zweites Mal auf dem Lillestoff-Stand der Kälner h&h: „Kitchentile“ von Miss Patty.


Lange lag er dann im meinem Lieblingsstoffe-Korb und wartete auf seine Verwandlung in ein Lieblingsstück.
Irgendwie war ich einfach lange auf der Suche nach einem Schnitt, der den Stoff perfekt in Szene setzt.




Und jetzt sitze ich hier gerade am Meer und gucke auf die Ostsee und freu mich über mein neues Kleid, das mich irgendwie an das alte Porzellangeschirr meiner Oma erinnert.


Jetzt am Abend trage ich es mit einer kleinen hellen Strickjacke und einem Kuscheltuch und fühle mich drin einfach sehr wohl. Genau meins, sagte auch mein Mann.
Auch auf einer langen Radtour hat es mich schon begleitet, so bequem ist es,

Ein echter Allrounder. 


Genäht habe ich eine Frederike, den neusten Schnitt von Konfettipatterns, und wirklich mein absolutes Lieblingskleid. Ich weiß, dass ich das schon des öfteren behauptet habe, aber dieses Mal bin ich mir ziemlich sicher, dass es auch so ist.




Frederike ist nämlich eines der Kleider, in denen man sich einfach nur rundherum wohl fühlt. Eines der Kleider, in denen man sich keine Gedanken darüber macht, wie man wohl gerade aussieht und ob man doch besser den Bauch einzieht.




Mittlerweile habe ich vier Frederiken genäht, Nummer 5 ist zwar zugeschnitten, aber leider noch nicht vollendet. Dabei soll es doch mein Einschulungskleid für meinen Midi werden.



Dabei habe ich noch nicht ansatzweise alle Möglichkeiten des Schnitts ausgelotet, denn Frederike gibt es mit schmalem Rockteil, Kellerfalten oder mit gerafftem Rock wie hier. Dazu noch mit kurzen, langen, Flügel- oder Kappärmeln.


Mein aktueller Favorit ist die Variante Raffrock mit Kappärmeln, aber das mag auch daran liegen, dass mir es gerade bei diesem Stoff sehr wichtig war, ihn schlicht zu verarbeiten, um das Muster wirken zu lassen.



Und darüber, dass das Kleid am Ende so aussieht, wie ich es mir vorgestellt habe, macht mich wirklich glücklich. Denn ich freue mich wirklich noch immer über jedes geglückte Werk. Nicht, dass ich mich jetzt wirklich vorm Spiegel drehen würde, aber heute auf der Radtour hatte ich schon großen Spaß an meinem wehenden Rocksaum.



Und ich vermute, dass ich dabei noch wirklich fröhlich aussah auf meinem Omarad mit einem Strohhut auf dem Kopf, dazu meine geblümten Satteltasche und der Korb mit dem weißen Wuschelwesen drin. Ein Bild für die Götter.

Auf jeden Fall kamen uns viele lächelnde Wesen entgegen.



Fairerweise muss ich gestehen, dass sie wohl mehr des Hündchen wegens gelächelt haben dürften als wegen mir. Der saß nämlich wie Graf Koks im Korb und ließ seine Ohren im Fahrtwind wehen.



Jetzt habe ich also den Lieblingsstoff zu einem Lieblingskleid verarbeitet, das ich mit Lieblingserinnerungen an einen Lieblingsort verbinde.
Manchmal ist das Leben einfach und schön.



Und jetzt ab damit zu "Du für dich am Donnerstag".






















Dienstag, 14. August 2018

Lieben Dank für Eure Spenden

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Hallo Ihr Lieben,
vor gut zwei Wochen habe ich Euch um Spenden gebeten, nicht für mich, sondern für das gerade brandneu gegründete Nähprojekt des Essener RonaldMcDonald- Hauses, bei dem wir für Frühchen und krebskranke Kinder nähen möchten, aber auch die Mütter dazu einladen wollen, mitzunähen für ihre Kinder.




Ich hätte mir ehrlich gesagt nicht gedacht, wie viele wunderbare Menschen offene Ohren für uns hatten und uns so unterstützt haben, eine Erstausstattung für unser Projekt zusammenzubekommen.



Ich starte das Ganze ja, weil ich selber als betroffene Mutter weiß, wie sehr die Hilflosigkeit an einem nagt, wenn das eigene Kind schwer krank im Krankenhaus liegt und man selber so gar nicht ausrichten kann.

Selber etwas für sein Kind tun zu können, sei es nur durch das Nähen eines winziges Pumphöschchens oder eines Mützchens kann da schon ein wenig trösten.


Insofern danke ich von Herzens Nähpark Diermeier, Prym, Stoffwelten, Monkeys & Pumpkins und Trolinum für ihre ungeheure Großzügigkeit und freue mich, Euch ihre Spenden heute zeigen zu können.

Auch von Farbenmix ist gerade ein Päckchen an uns unterwegs, habe ich gerade heute erfahren.



Darüberhinaus gab es aber auch private Spender wie Sina Schippel oder zum Beispiel Mandy Wa, die uns netterweise Gebrauchtmaschinen überlassen haben.




Falls Ihr also auch noch eine alte Nähmaschine oder Overlock, Nähzubehör oder Stoffreste für uns habt, wir freuen uns von Herzen.



Falls Ihr das wunderbare Projekt des Essener Hunderwasserhauses der Ronald McDonald Kinderhilfe e.V. noch gar nicht kennt, hier wäre hier ein Link zum Haus: https://www.mcdonalds-kinderhilfe.org/wie-wir-helfen/ronald-mcdonald-haeuser/essen/unser-haus/

Dort findet Ihr auch die Spendenadresse.




Noch einmal ganz herzlichen Dank unseren wunderbaren Spendern!



Alles, alles Liebe
Anik



Sonntag, 12. August 2018

Sommerferien und Grey Scales Blossoms


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Hallo Ihr Lieben,
Sommerferien – Flucb oder Segen für Eltern? Ich bin mir da ja immer noch nicht so ganz sicher. Zum einen mag ich es ja, dass morgens kein Wecker schrillt und nicht alle bis 7.30 Uhr abgefrühstückt, gewaschen und angezogen sein müssen.




Dass niemandem fünf Minuten, bevor der Bus kommt einfällt, dass er noch das Milchgeld braucht. Dass keine bösen Mathematik- oder Englischarbeiten im Raum stehen. Dass man einfach mal so in den Tag hineinleben kann – ohne Programm.

Alles das ist ganz wunderbar.




Aber es gibt auch eine Kehrseite der Medaille, die besagt, dass wir alle sechs Wochen auf engstem Raum aufeinanderhocken. Meine Kinder sind ja, wie schon einmal beschrieben, liebenswert, jeder für sich, doch zusammen haben sie eine ähnlich explosive Wirkung wie Mentos und Cola.


Kommt dann noch etwas Langeweile dazu, kann es schnell eskalieren.
Ich gehöre ja zu der Gattung Mütter, die fest davon überzeugt ist, dass auch sie ein Recht auf Ferien hat. Ich möchte auch gern einmal Dinge tun, die mir Spaß machen, und neben der Befriedigung der Grundbedürfnisse meiner Kinder einfach mal Fünfe gerade sein lassen.


Auch Mütter haben Bedürfnisse. Dummerweise sehen meine Kinder das ganz anders.
Als Mutter habe ich aus ihrer Sicht für ein ausgefeiltes Bespaßungsprogramm zu sorgen.


Dabei sind klassische Freibäder nicht so mein Ding, Seen nehme ich gern, auch Naturbäder, das Meer natürlich, aber das örtliche Freibad schüttet bei mir jetzt nicht gerade Glückshormone aus.

Das mag aber auch mit meinem Hauptberuf zu tun haben. Welche Lehrerin trifft schon gern ihre Schüler im Freibad?



Heute haben wir daher mal für ein etwas anderes Bespaßungsprogramm gesorgt. Die Kinder haben wir mit dem Begriff „Survivalfähigkeiten“ gelockt. Was haben sie heute gelernt: Betten beziehen (definitive Höchstschwierigkeit das Bettlaken), Wäsche auswringen und aufhängen, Geschirr spülen.



Alles überlebenswichtige Grundfähigkeiten.



Ich gebe zu, im Augenblick kostet mich es noch eindeutig mehr Zeit, sie bei der Arbeit zu halten, als diese selber schnell zu erledigen. Aber das ist natürlich auch eine Taktik, die die Knaben ausspielen. Sie hoffen darauf, dass ich, je mehr sie meckern und sich blöd anstellen, umso eher die Geduld verliere und die Arbeit letztendlich doch selber erledige.



Aber da haben sie sich geschnitten. Es sind schließlich Sommerferien und wenn ich da eines habe, dann Zeit.



Und da ich Zeit habe, habe ich mit einen neuen Longhoodie genäht. Und zwar durfte ich für Monkeys &Pumpkins die wunderbaren Grey Scales Blossoms in Mini vernähen. Ein wirklich wunderbarer Bio-French Terry, in dessen Muster und Stoffqualität ich ganz verliebt bin.



Genäht habe ich eine Käthes Schwester von Konfettipatterns mit überlangen Bündchen und einem sehr tief gesetzten Teilungsbündchen und einem kleinen Rockteil frei nach Schnauze.


Ein total bequemes Teil und damit perfekt für die Sommerferien. Es hält bequem auch so manche Geduldsprobe aus.



Und wer sagte es ohnehin neulich so schön: Der echte Muttertag ist für uns Mütter doch ohnehin der erste Schultag.


In diesem Sinne...