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Dienstag, 19. Februar 2019

Hashtag, Baby!


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Hallo Ihr Lieben,
im Augenblick ist der „Midi“ eines meiner bevorzugten Opfer, wenn es um meine Nähleidenschaft geht.
Das mag daran liegen, dass er sich total gern benähen lässt. Ich mag es ja sehr, dass er sich immer noch so freut, wenn ich für ihn nähe und nicht schon so auf Marken abfährt.




Diesem Kind ist ja ohnehin ein erhöhter Grad an Entspanntheit zu eigen. Irgendwie wäre ich gern so wie er. Immer im Reinen mit sich selbst, eigentlich immer fröhlich und zufrieden. Die Dinge, die er so tut, macht er mit Leidenschaft und Ausdauer. Sei es der Fußball oder die Schule. Und er ist einfach ein echt liebenswerter Schnuffel und guter Freund.




Da sag noch mal jemand, Mütter könnten ihre Kinder nicht differenziert sehen. ;-)

Aber in einer Hinsicht ist er ein absolut normales Kind. Sobald es um sein Handy geht, ist er komplett gebannt. Neben ihm könnten Häuser einstürzen, der Blick bleibt stur auf den Bildschirm gerichtet.


Wie gut, dass es heutzutage Apps gibt, die den Medienkonsum unser lieben Kleinen reglementieren. Nach einer Stunde ist der ganze Zauber vorbei, sein Handybildschirm wird schwarz und ich habe mein liebenswertes Kind zurück.


Die Familien-App erspart mir auch viel Stress: Ich muss nicht mehr darauf achten, dass die Kinder ihr Handy nicht andauernd zur Hand nehmen, die Zeitgrenze ist klar, es wird nicht mehr diskutiert. Für mich sehr entspannend.
Kann ich Euch nur von Herzen empfehlen. Man kann je nach App Start- und Endzeiten festlegen, Seiten wie Youtube blocken und für jeden Tag individuelle Lösungen finden.



Meine Kinder finden die App natürlich nicht ganz so toll wie ich. Vielleicht sollte ich mal einen zweiten Beitrag schreiben mit ihrer Sicht auf die Dinge.


Aber zurück zum Genähten:
Als mir die liebe Anna-Lena von Anleda´s Lädchen diesen schönen Sweat aus dem Hause Swafing mit dem bezeichnenden Namen „Hashtag“ aus der Feder von Jolijou zeigte, war mir klar, dass der doch perfekt zu meinem kleinen Handy-Junkie passt. So ist der Pulli quasi Programm.



Schwarz-Weiß-Farbkombis sind ja darüber hinaus ohnehin hoch im Kurs bei Pubertieren, habe ich mir sagen lassen.
In Kombi mit einem graumlierten Sweat habe ich ihm daraus einen „Nanuk Teens“ von Meine Herzenswelt genäht. Bis zu einem bedauernswerten Nutella-Unfall trug der den Hoodie auch ohne Pause, was immer ein sehr gutes Zeichen ist.


Frau Muscheids Nähstunde gibt es übrigens auch mit # , nämlich auf Instagram.
In diesem Sinne habt einen schönen Tag.





Eisbärliebe

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Hallo Ihr Lieben,
mein Kleiner und ich lesen gerade ein Buch „Der Polarbären-Entdeckerclub. Reise ins Eisland“ heißt der nicht unbedingt kürzeste Buchtitel aller Zeiten. Während ich auch hier wieder nachschlagen musste, um den exakten Buchtitel wiederzugeben, spult ihn der Kleine natürlich sofort ab.


Warum das Gedächtnis unserer Kinder so viel besser funktioniert als unseres? Ich weiß in der Theorie, dass das etwas mit Bildern und vor allem auch mit Motivation zu tun hat, welche Gedächtnispfade erfolgreich eingeschlagen werden. In der Praxis weiß ich dagegen einfach, dass ich gegen das Detailwissen meines Kleinen keine Chance habe.


Aber ich drifte ab, wie auf glattem Eis, denn eigentlich wollte ich Euch nur dieses ungeheuer phantasievolle Buch als Vorlesetipp empfehlen, in dem Eisbären eine große Rolle spielen.
Da mein kleiner Bär gerade krank ist, lesen wir es morgens auf der Couch, vormittags beim Kinderarzt und abends im Bett. Ich sage Euch, bald bin ich genauso heiser wie mein kleiner Halsschmerz-Bär.


Aber ich verstehe ihn ja, ich kann auch nicht genug bekommen von Stella und ihren Freunden und ihrer Expedition ins Eismeer.


Da kam mir das tolle Jacquard-Sweat-Panel von Traumbeere – Einfach schöne Stoffe gerade recht. So wie die Entdecker im Buch ihren Polarbären-Umhang tragen, trägt mein Kleiner jetzt stolz seinen Eisbären-Hoodie. Und ich soll Euch von ihm ausrichten, dass sich der Stoff wirklich toll trage. Passend zum Panel in der Größe 55 x 140 cm gibt es noch den passenden Kombistoff „Ben“ in Uni oder auch mit den kleinen Eisbären.


Das ganz dann nicht nur in Navy auf Taupe Blau wie in unserem Beispiel, sondern auch auf Grau Melange.


Ich hoffe, Euch gefällt mein kleiner Eisbär genauso gut wie mir. Wir sind dann mal wieder beim Vorlesen...















Yolo für den Midi

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Hallo Ihr Lieben,
gerade habe ich versucht, meinem Mann
mein Laptop in die Hand zu drücken, um ihn als Gastschreiber für
meinen Blog zu gewinnen.


Leider zierte er sich. Dabei hätte er mal so richtig vom Leder lassen können, wie es so ist an der Seite
einer nähverrückten Ehefrau. Aber angeblich falle ihm nichts ein, dabei gehört er doch von Berufswegen zur schreibenden Zunft. Tja, Chance vertan.


Und eigentlich geht es heute ja ohnehin um meinen Midi, der hier den neuen Jersey namens „Yolo“ aus dem Hause Blaubeerstern zeigt. „Yolo“ musste ich mir erst einmal von den hier ansässigen Pubertieren erklären lassen, bedeutet: „You only live once“.


Eine Botschaft, die die Pubertiere wohl gern in die Richtung deuten, dass man so leben müsse, dass es einem gut gehe und man vor allem Spaß haben müsse. Spaßhaben als Lebenssinn.



Ich habe dann gekontert, dass es bei diesem einen kostbaren Leben ja auch um die Verantwortung gehen könne, die Auswirkung die unser Handeln auf die Welt hat. Insofern kann „Yolo“ doch für alle

etwas sein. Auf jeden Fall ist „Yolo“ ein cooler Kleiderstoff, aus dem ich meinem Midi mal wieder eine „Deine Vanja Teens“ von Meine Herzenswelt genäht habe. Ein Schnitt, der immer noch ganz weit vorn auf seiner Favoritenliste ist.



Mein Mann hat sich bei diesem Werk übrigens dann doch eingebracht. Er ist nämlich mein heutiger
Gastfotograf und hat die schönen Bilder vom Midi gemacht, als ich in Köln auf meinen Papa aufgepasst habe. Da sei ihm doch seine Schreibblockade verziehen,

Obwohl ich einen Perspektivwechsel nicht nur auf den Bildern, sondern auch im Blog schon witzig gefunden hätte.


Mein Mann hat sich bei diesem Werk übrigens dann doch eingebracht. Er ist nämlich mein heutiger
Gastfotograf und hat die schönen Bilder vom Midi gemacht, als ich in Köln auf meinen Papa aufgepasst habe. Da sei ihm doch seine Schreibblockade verziehen,

Obwohl ich einen Perspektivwechsel nicht nur auf den Bildern, sondern auch im Blog schon witzig gefunden hätte.


Bis morgen Abend um 22 Uhr habt Ihr übrigens noch die Chance in meiner Flohmarktgruppe "Frau Muscheids Flohmarktschätzchen" auf Facebook eines meiner Secondhand-Werke zu erwerben.





















Donnerstag, 14. Februar 2019

Lia und das Probenähen


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Hallo Ihr Lieben,
als Katja Schlepper von Unikati zum Probenähen für ihre neue Tasche ausrief, da musste ich mich einfach melden, hatte ich mich doch erst kurz vorher in ihren Shopper Oslo verliebt.
Der Januar ist zwar aktuell auf der Liste meiner Lieblingsmonate dieses Jahres definitiv auf einem unterirdischen Platz und eigentlich hatte ich so gar keine Zeit für ein Probenähen, aber die neue Tasche war doch tatsächlich genauso schön wie „Oslo“ und das will etwas heißen.


Als dann die Probenäher verkündet wurden, war ich nicht dabei, und in mir mischten sich gleichermaßen Traurigkeit darüber als auch die Erleichterung, dass ich mir in diesem Monat nicht noch mehr aufgehalst hatte.


Ich zeigte dann meine nächste „Oslo“ und die sah Katja netterweise und es stellte sich heraus, dass meine Bewerbung einfach an ihr vorbeigegangen war. Ich durfte „Lia“ doch noch mitnähen, auch wenn klar war, dass ich nicht das produktivste Mitglied der Gang werden würde.



Warum ich Euch das alles erzähle? Weil es einfach ein so wunderschönes Probenähen war.
Genau so stelle ich mir gutes Probenähen vor. Eine definitiv sympathische Gruppe mit unglaublichen Näherinnen, die sich gegenseitig unterstützen und sich vor allem mit jeder schönen Tasche mitfreuen. Eine „Chefin“, die ein ausgereiftes Schnittmuster vorlegt und dabei wirklich präsent ist und auch offen für Ideen. Perfekte Orga, perfekte Planung. Einfach nur toll. Wobei es hier tatsächlich zwei „Chefinnen“ gab, denn die Idee zur wunderschönen „Lia“ hatte Verena Micklisch-Stahl. Ein wunderbares Gemeinschaftsprojekt.



Auch wenn meine Lobeshymne jetzt wahrscheinlich dazu führt, dass Ihr Euch beim nächsten Probenähen für Unikati jetzt alle bewerbt und meine Chancen auf eine Teilnahme damit ins Bodenlose sinken, egal. Ich kann es Euch nur empfehlen.


Aber nun zur „Lia“: Dieses Schnittmuster ist definitiv anfängertauglich und dabei so wandelbar. Jede Lia sah anders aus – und alle waren sie schön.
Ich liebe das klare Design, aber auch die Alltagstauglichkeit dieser Tasche. Kein Rumgekrame nach Schlüssel und Handy. Überall gibt es tolle Taschen, seperaten Stauraum. Und davon übrigens jede Menge.


Diese „Lia“ hier habe ich aus einem so genialen tomatenroten Kunstleder genäht, das die liebe Corina von Myo Stoffe unter ihrem Ladentisch hervorzog. Die geniale Farbe fangen meine Bilder leider nicht ganz so perfekt ein. Auch meine Freundin meinte sofort, dass sie Bilder nicht ansatzweise zeigen, wie schön meine Tasche sei. Aber nun gut, ich kann ja nicht bei jeder von Euch Zuhause mit der Tasche auflaufen und sagen: Nun guckt doch mal!“.


Ich liiiiiiiebe sie einfach.
Und weil die Farbe so ein Knaller ist, habe ich sie ansonsten eher schlicht gehalten. Innen ist sie mit khakifarbenen Canvas gefüttert, nur bei der Befestigung des Gurtbands habe ich noch einmal ein wenig experimentiert und eine, wie ich finde, ganz nette Lösung gefunden.


„Lia“ bekommt ihr übrigens gleich in vier Shops: dem Glückpunkt.Shop, bei Snaply, bei Makerist und beim Näh-Daddy. Aktuell sogar mit 20% Rabatt. Ich würde zuschlagen, denn Taschennähen ist echt keine Zauberei... Wenn selbst ich das in diesen Wochen geschafft habe, dann schafft Ihr das locker.


Und jetzt ab damit zum Nähfrosch.

Dienstag, 12. Februar 2019

James für Kleine

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Hallo Ihr Lieben,
einen habe ich noch... heißt es doch so schön.
„James“ von der Stoff & Liebe GmbH habe ich natürlich nicht nur für meine beiden Großen vernäht, auch der Kleine hat sein Stück davon abbekommen. Für ihn habe ich den Motivjersey mit den kleinen Köpfen verarbeitet.


Den Randstreifen des Stoffs habe ich auch verarbeitet: „Think outside the box“ ist einfach ein geniales Motto. Ein Spruch, den ich allen unseren Kindern sehr gern mit auf ihren Lebensweg mitgeben möchte.


Deswegen durfe er auch plakativ mitten auf den Hoodie – und das gern auch schräg.


Ich muss sagen, ich bin überrascht davon, wie gut mir der Hoodie am kleinen Mann gefällt.
Der ausdrucksstarke Stoff in klarem Rot-Schwarz-Kontrast geht eben auch für kleine Blondschöpfe.



Genäht habe ich einen weiteren Nanuk von Meine Herzenswelt – einfach weil mir der Gedanke gefiel: eine Stoffserie, ein Schnittmuster und doch drei sehr unterschiedliche Looks.
Das ist für mich ohnehin die ganz große Faszination beim Nähen. Wie unterschiedlich Schnitte doch wirken können, je nach Stoff, je nach Akzentsetzung.


„Think outside the box“ passt auch da.
Und wo denkt Ihr heute anders?