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Dienstag, 6. Juni 2017

Tasche für die Lieblingsfreundin: Flecta von handmade by Miss Lilu

Hallo Ihr Lieben,
bevor es um diese neue Tasche für meine allerliebste Kindheitsfreundin hier gehen wird, möchte ich Euch noch kurz an mein noch bis heute Abend um 22 Uhr laufendes Gewinnspiel erinnern. Anlässlich der über 200.000 Klicks auf meinen Blog habe ich nämlich ganz tolle Sponsoren versammeln können, um einfach einmal Danke zu sagen:
Er wäre so schade, wenn Ihr Euch die tollen Gewinne meiner liebenswürdigen Sponsoren entgehen lassen würdet.
wie viele Handtaschen kann eine einzelne Frau brauchen? Was aber tun, wenn die liebe Sandra von Handmade by Miss Lilu immer wieder neue Schnitte auf den Markt bringt, die locken.




Gott sei Dank gibt es da Freundinnen. Freundinnen, die praktischerweise Geburtstag haben, denn ein individuelles Geburtstagsgeschenk ist doch hoffentlich keine so eine schlechte Idee.




So wird diese Tasche an eine Freundin von mir gehen, die es mittlerweile seit ungefähr 34 Jahren mit mir aushält. Ein Mensch, den ich leider aufgrund der räumlichen Entfernung nur noch sehr selten sehen kann, dem ich mich aber immer wieder ganz nah fühle, sobald ich ihn sehe.




Diese Tasche an sie zu verschenken, ist ein echtes Risiko, denn meine Freundin ist eigentlich eine reine Rucksackträgerin. Ich hoffe, sie gefällt ihr trotzdem. Immerhin ist das hier aus meiner Sicht eine eher lässige Version einer Handtasche. Und zudem sehr praktisch, wie ich finde,  mit all den Innen- und Außentaschen.




Und so hoffe ich, dass sich diese Tasche, auch ohne ein Rucksack zu sein, ins Herz meiner Freundin stiehlt. Die mag es nämlich kreativ. Ich hoffe, dass ihr diese "Flecta" deshalb liegt.

Sie ist nämlich ein besonders kreativer Mensch. Als Kinder haben wir einmal zusammen in Ostfriesland Skier gebaut. Dazu haben wir Bretter aus dem Vorrat meines Vater gesägt, ihre Spitzen dann im Spaghetti-Kochtopf weichgekocht, abenteuerliche Bindungskonstruktionen aus kleinen Klötzchen und Schnürsenkeln drangebaut und sie mit Kerzen gewachst.




Danach sind wir dann damit die kleinen Hügelchen aus Mutterbodenerde im Neubaugebiet heruntergesaust. Ich erinnere mich auch an ein riesiges Iglu samt integrierter Rutschbahn in ihrem Vorgarten.




Genauso aber an nachmittaglange Tischtennis- und Federballturniere, ans Martinisingen mit Blockflöte, bei dem wir uns die Finger an den warmen Maronen wärmen konnten, die wir vorher im Wald gesammelt hatten.




Das soll jetzt keine Alterssentimentalität nach dem Motto "Früher war alles besser sein", aber ich habe gerade ein Wochenende in meinem Kindheitsort hinter mir, auf dem mir der Große des öfteren erzählte, dass ihm langweilig sei, weil man ja nichts machen könne.




Auch wir haben uns damals manchmal gelangweilt, genau so lange, bis wir die nächste tolle Idee hatten. Langeweile haben wir aber irgendwie nicht als Zumutung empfunden. Heute scheint es auf Langeweile nur den Wunsch zu geben, sie mit elektronischen Medien zu killen. Dummerweise sind wir ein Haushalt, der das nicht unbedingt begrüßt, auch wenn wir das an so Urlaubswochenenden viel lockerer sehen als im Alltag. Ein bisschen später hatten die Jungs dann doch noch gute Ideen, was sie draußen spielen konnten. Denn eigentlich sind auch sie absolut kreativ. Manchmal muss man das als Eltern einfach aussitzen. Da würde allerdings Ohropax oft sehr helfen.

Und jetzt drückt mir die Daumen, dass meine Freundin sich freut!

Schnitt: Flecta von Handmade by Miss Lilu
Stoff: Canvas "Triangle Gardens" von Kokka
und natürlich Kunstleder Marielle von Myo Stoffe


Und jetzt ab damit zu RUMS.


1 Kommentar:

  1. Ich drücke die Daumen und mir als auch Rucksackträgerin würde sie gefallen. Liebe Grüße Ingrid

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