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Samstag, 24. Juni 2017

Das Mutti-Kleid

Hallo Ihr Lieben,
als ich das erste Mal den Namen des neuen Schnitts von Annas-Country gesehen habe, hätte ich mich vor Lachen beinahe verschluckt: das Mutti-Kleid.





Dazu muss man wissen, dass anders als der Begriff „Mami“ in unserem Haushalt „Mutti“ ganz negative Konnotationen mitbringt.

Wenn mein Mann mich ärgern will, bringt er schon gern mal so Sprüche wie: „Du und deine Muttis!“. Da schwingt dann immer gern im Unterton mit, dass man jegliche Coolness und Lässigkeit abgibt, sobald man die Mutterrolle erobert hat. Willkommen Spießigkeit! Willkommen Langeweile!




Ich habe mal gehört, dass das im Osten ganz anders sei, dass man dort den Begriff „Mutti“ quasi parallel zu „Mami“ benutzen könne. Bis dahin gilt für meine Kinder allerdings: „Nenn mich nicht Mutti“. Der einzige Spruch, den meine Jungs schon von mir gehört haben, wenn es um andere weibliche Wesen in ihrem Leben geht, ist einer, den ich mal irgendwo gelesen habe: „Alles Schlampen außer Mutti!“. Ich hoffe, der gilt noch, bis sie mindestens 16 Jahre alt sind.



Aber bevor ich hier abdrifte, zurück zum Mutti-Kleid. Insofern ein wirklich klasse Name, wie ich finde. Ich mag ja Selbst-Ironie.
Mir war klar, ein Kleid mit dem Namen muss ich einfach nähen. Zum Glück ist es sogar schön – und dazu noch sehr variantenreich. Für mich ja auch immer ein Kauf-Kriterium für neue Schnitte. Langeweile beim Nähen mögen auch Muttis nicht. 



Im Glückpunkt-Shop habe ich dann auch noch den perfekten Stoff für mein Mutti-Kleid gefunden: den Jersey Cottage-Rose. Kann man sich einen besseren Muttistoff vorstellen?




Ich habe mich aus zwei Gründen in ihn verguckt: Zum einen ist er so herrlich retro, schon allein die Farben machen mich schwach, zum anderen hat er eine total coole Struktur, denn unanbhängig vom Muster, dass ja so ein wenig an alte Gobbeline erinnert, ist ein anderes Blumenmuster in den Stoff geprägt und gibt ihm so eine leichte 3D-Textur.




Mein Mutti-Kleid (Ich liebe Alliterationen, muss die Deutschlehrerin in mir sein) hat, um den romantischen Look des Stoffs noch zu betonen, ein Oberteil in Wickeloptik. Anders als im Ebook beschrieben, habe ich es mit einer Streifenversäuberung statt eines Bündchens eingefasst.




Das passt ganz gut, finde ich. Entschieden habe ich mich für die Version mit den Brustabnähern. Das mache ich ohnehin gern, um etwas mehr an Form hineinzubringen.
Der Rockteil ist gekräuselt. Dabei habe ich das Rückenteil im Bruch etwas verschmälert, um dort nicht ganz so viel Volumen zu haben.




Das Maxikleid lässt sich auch ganz wunderbar ärmellos nähen, wie es Euch meine "Kollegin" Tina von Lüttkram zeigt, ebenso langärmelig, als Tunika oder Maxikleid.




Für mich ist das Mutti-Kleid ein unkompliziertes, schnell genähtes Sommerkleid, das Lust auf Sommer macht. Ihr bekommt es gerade im Glückpunkt-Shop als Sahneschnittchen zu einem tollen Preis.




Und wenn eines gut zur Mutti passt, dann doch wohl die Sahneschnitte...


Und jetzt ab damit zu RUMS.

1 Kommentar:

  1. Der Stoff ist ja einmalig schön und gefällt mir sehr .
    Das Mutti Kleid steht Dir ganz toll. Ich bin ja aus dem Osten und kann mich nicht erinnern meine Frau Mama jemals Mutti genannt zu haben;)) Sie war und ist immer Mama .

    Lieben Gruß Iris

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