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Sonntag, 23. April 2017

Der Sommer kommt mit Valery.... oder kindersichere Phototipps

Hallo Ihr Lieben,
ich melde mich zurück aus dem Urlaub. Schön war es, warm, sonnig und entspannt...
Aber vielleicht ist das auch kein Wunder in so beschwingten Sommerkleidchen.




Ich lese während meiner Probenähen immer wieder, dass sich meine Kolleginnen die Haare raufen, wenn es darum geht, dass ihre wunderbaren Werke abgelichtet werden sollen. Irgendwie scheinen da die Ehemänner oft nicht die passenden Ansprechpartner zu sein.




Entweder gehen sie sehr unmotiviert ans Werk oder sie scheinen eher daran interessiert daran zu sein, den heimischen Garten in seiner voller Pracht abzulichten, sodass sich die Gattin irgendwo als kleines Detail neben der Wäschespinne wiederfindet.




Ich habe deswegen das Bildermachen vor allem meinen beiden großen Jungs (9 und 12 Jahre übertragen). Die können das und haben auch ein paar Tipps für Euch, worauf es beim Photografieren ankommt.




Zum einen geht es vor allem um das abzulichtende Werk. Das sollte im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen, wenn auch nicht unbedingt in der Mitte des Bildes. Hier hilft der Goldene Schnitt mit der 1/3 - 2/3 Regel. Achtet also darauf, das Motiv nicht ganz mittig auf dem Bildausschnitt zu platzieren, sondern ein wenig nach links oder rechts versetzt. Wichtig aber ist der Mut zur Großflächigkeit.




Dann ist es schön, wenn der oder die Photografierte quasi ins Bild hineinschaut und nicht aus dem Bild heraus.
Auch ein ruhiger Hintergrund hilft, das Genähte wirken zu lassen. Hier fanden wir die blaue Tür einen tollen Kontrast zum Kleid. Auch Zuhause arbeite ich sehr oft mit demselben ruhigen Hintergrund. Ich mag die Bilder gern schlicht, das Genähte soll ja wirken.



Auch ist es immer wieder schön, ein paar Details einzufangen, wie hier den Halsausschnitt und die Raffung am Oberteil.
Da hilft generell ein gutes Festbrennweiten-Objektiv. Ich selber habe eine wirkliche Anfänger-Spiegelreflexkamera von Canon. Die gibt es oft im Angebot schon für wirklich kleines Geld. Das Festbrennweitenobjektiv, das ich mir dazu gegönnt habe, kostet auch gerade einmal einen Hunderter. Eine gute Investition. Meine Bilder haben dadurch sehr gewonnen.

Das alles sind Tipps, die wie gesagt schon Neunjährige problemlos umgesetzt bekommen. Dazu noch etwas Spaß daran, auch mal etwas ungewöhnliche Bildschnitte auszuprobieren und es fluppt. Meist investieren wir so drei bis fünf Minuten für ein Shooting und haben dann ein paar nette Bilder.
Den Rest bekommt man mit einem guten Bildbearbeitungsprogramm immer gerettet. Ich arbeite mit Photoscape X, auch wenn ich seit der Anschaffung des Festbrennweiten-Objektivs fast nur noch den Bildausschnitt bearbeiten muss.

Mein Kleid ist übrigens (wieder einmal) die Valery von Romy. Für mich einfach ein perfekt unkomplizierter und vor allem gut sitzender Schnitt. Genäht aus einem Viskosejersey aus dem Glückpunkt Shop. Ein echter Geheimtipp für florale Muster.
Leider momentan noch zu kalt für dieses grässliche Wetter hier.
Aber der Sommer kommt doch bestimmt...



Und jetzt ab damit zu RUMS.

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