...

...

Dienstag, 30. August 2016

Elefantöser Geheimling

Hallo Ihr Lieben,
was bedeutet Glück für Euch?
Für mich ist das Glück sehr eng verbunden mit meinen Lieben. Und manchmal reichen schon ein paar Bilder, wie diese hier von meinem kleinen Mann im Maisfeld, um das Glücksgefühl wieder präsent werden zu lassen.






Denn das hier, das waren die Sommerferien und ein Spaziergang mit meiner Lieblingscousine entlang eines Maisfelds. Und die Erinnerung daran, was für ein Schatz ein Maiskolben für einen Fünfjährigen sein kann: Schicht für Schicht auspacken und sich überraschen lassen.





Ich vergesse ja leider immer wieder, dass solche Momente für mein Stadtkind ja eher rar gesäht sind.
Auf jeden Fall sind Maisfelder großartig, gerade für Stöcker-verliebte Knaben.
Und ich liebe das Sonnenlicht, dass in das Maisfeld fällt.




Da kommt des Kleinen neuer Pullover in all seiner Strahlkraft doch so richtig zur Geltung. Ich hatte bei der Fuchsfamilie diesen elefantösen Jersey von Birch gefunden. Kurz überlegt, ob das einen Fünfjährigen noch glücklich macht und es dann einfach gewagt.
Und ja, es hat geklappt. Der kleine Mann mag seinen elefantigen Hoodie sehr. Das mag eventuell auch einfach daran liegen, dass der "Geheimling" von Allerleikind einfach ein sehr cooler Schnitt ist.





Ich mag ja Schnitte mit ganz viel Vielfalt und der Geheimling bietet wirklich unglaublich viel Vielfalt. Vom Rundausschnitt über den V-Ausschnitt, von der Knopfleiste hin zum überkreuzten Kragen. Langärmelig oder kurzärmelig, mit Ellenbogen-Patch oder Unterarm-Patch (mit oder ohne Geheimtasche), über drei verschiedene Taschenformen -  will sagen, der Geheimling ist ein geniales Baukastensystem, das ich auch nach bislang sechs Geheimlingen noch nicht ansatzweise ausgeschöpft habe.





Dieser hier ist einer von der schnellen Truppe. Ein ganz schlichtes Langarmshirt mit überkreuzter Kapuze und  seitlichen Eingrifftaschen - sozusagen die Anfängervariante.
Aber manchmal, wenn der Stoff schon so viele Blicke zieht, halte ich das Ganze lieber schlicht.






Farbakzente habe ich mit einem blaumelierten Jersey gesetzt. Mit diesem ist die Kapuze gefüttert und  sind die Streifenversäuberungen an Saum und Taschen gesetzt worden.





Mein kleiner Mann trägt übrigens passend zum Geheimling einen gestreiften Täschling -  was auch sonst!

Freitag, 26. August 2016

Amea, die Zweite

Hallo Ihr Lieben,
seit ein paar Tagen gehe ich mit meiner Amea von Handmade by Miss Lilu zur Schule und ich muss sagen, sie macht sich dort  gut.
Nun sitze ich ja auf der einen Seite des Pults. Mein Patenkind macht den Amea-Schultest quasi auf der anderen Seite des Pults. Für sie habe ich nämlich auch eine Amea genäht. Diese hier:





Ich bin gespannt, wie gut sich Amea im Zwei-Seiten-Schultest macht.
Die Größe der Tasche ist schon mal überzeugend. Problemlos passen gleich zwei DinA4-Ordner hinein.




Für mein allerliebstes Patenkind habe ich ein schlammfarbenes Kunstleder gewählt.  Dazu kam dann ein schöner Baumwollstoff mit dem klangvollen Namen "Clementine - oh my Darling" von Blend Fabrics.





Bislang hatte ich ja sehr gute Erfahrungen mit dem Vernähen von Kunstleder. Dieses hier machte mich beim Nähen aber extrem unglücklich. Um ansatzweise saubere Nähte hinzubekommen, musste ich auf das gute alte Backpapier zurückgreifen. Untergelegt wurde das Kunstleder zumindest ansatzweise weitertransportiert.





Ich hoffe, mein Patenkind hat trotzdem Spaß an ihrer neuen Tasche, auch wenn nicht jede Naht perfekt ist.
Aber sie näht selber. Insofern weiß ich, dass sie weiß, dass beim Nähen nicht immer alles glatt läuft.
Und sie weiß auch, dass ein genähtes Geschenk auch immer eines ist, für das man Zeit und Liebe gegeben hat. So ist in meiner Schultasche zum Beispiel eine Stiftemappe von ihr. Dankeschön noch einmal dafür!





Amea bietet viel Raum, um verschiedene Stoffe zum Einsatz zu bringen. Hier kann man sich mit seinen Musterstoffen so richtig austoben. Ich habe ja einen ganzen Stapel Baumwollstoffe im Schrank und liebe es, sie in verschiedenen Varianten vor mich hinzulegen und passende Kombinationen zu entwickeln.
Zum Beispiel für die beiden kleinen Aufsatztäschchen oder der großen Einstecktasche hinten.






Für das Innenfutter habe ich einen besonders netten Stoff verwendet: "Tulip" von Free Spirit. Ich mag den frischen Look im Inneren.




Aber auch hier passt wieder das Merinogurtband von IMeMy ganz wunderbar dazu.






Meinem Patenkind wünsche ich auf diesem Weg auf jeden Fall ein sehr erfolgreiches Schuljahr mit netten Freunden und vor allem mit Lehrern, die sie als Menschen wirklich "sehen" und auch wertschätzen. Denn sie ist ein ganz wunderbarer Mensch!





Und wichtig: Mathe ist echt nicht alles!






Sagt zumindest die Deutschlehrerin...

Und nun ab damit zu RUMS.

Mittwoch, 24. August 2016

Ludwig Lässig in Kombi...

Hallo Ihr Lieben,
meinem Mann gefällt es nicht.
Ich habe nämlich einen kleinen `Bei`schläfer.
Einen, der zuverlässig in jeder Nacht vor meinem Bett steht, und mich streichelt und dann fragt: "Kommst du mit mir kuscheln, Mami?"

Sagt einmal ehrlich, würdet Ihr da nicht auch weich werden?




Also folge ich dem schnuckeligsten aller Fünfjährigen quasi in jeder Nacht in sein Bett. Dann schmiegen wir uns aneinander und schlafen wohlig bis zum nächsten Morgen. Der Kleine ist mein ausgesprochenes Kuschelkind. Das Genießerkind - auch für mich.





Beim Großen hatte mein Mann immer Angst, dass wir ihn verziehen, wenn wir ihn ins unser Bett lassen. Der Mittlere schlief sicher beim Großen im Zimmer und war ohnehin schon als Dreijähriger vom kleinen Bruder entthront, was den nächtlichen Platz an der Sonne anging.





Aber der hier, der darf das. Finde ich zumindest. Mein Mann sieht das anders.
Doch am Großen sehe ich gerade, wie schnell die Zeit rennt. Ab morgen ist der Sechstklässler. Wer weiß, wie lange mit Mami kuscheln da noch in ist.






Ich hoffe, der Kleine erhält sich das noch ein bisschen. Kann er doch jeden meiner Tagen retten, in dem er mir ein "Du bist die beste Mama der Welt!" entgegenschmettert. Und das tut er zuverlässig.





Und wenn er dann noch so zuckersüß aussieht wie in diesem Outfit, schmelze ich erst recht dahin.
Ich habe ja in diesem Jahr die Schnittmuster von Lotte&Ludwig für mich entdeckt. Drei durfte ich bereits zur probenähen, zwei weitere habe ich einfach so genäht.
Unter anderem dieses hier: Ludwig Lässig, ein Hosenschnitt.





Ich muss sagen, der Schnitt ist genau meins. Ich liebe die diagonal verlaufende Knopfleiste und die eingelegten Falten.
Der Schnitt passt einfach perfekt zu meinem kleinen Mann.






Ich habe die Hose aus dem Oshkosh-Streifenstoff mit Bündchen in hellbraun verstehen, auch oben hat die Hose einfach einen Bündchenbund bekommen (allerdings mit eingebautem Gummiband für den besseren Sitz).




Dann gab es als Kombishirt eine Bethioua Mini aus einem kleingemusterten Walstoff mit passendem Kombistoff in blau-braun. Den Look dieses Shirts mag ich ja besonders aufgrund der hinteren Teilung und dem Bogensaum. Außerdem bietet mir dieses Shirt immer wieder die perfekte Übungswiese für die Streifenversäuberung. Die Bethioua ist übrigens bis Größe 110 ein Freebook.






Und dann immer wieder in meinem Repertoire: die wunderbare Mütze Mila, ein Freebook von Mhoch3. Eigentlich nur für Größe 52, aber wenn man dem Schnitt 1-2 Millimeter pro Schnittteil zugibt, kann man die Schnittgröße ganz unkompliziert um ein, zwei Größen erweitern. Oder man bemüht einfach den guten alten Dreisatz.





Und ich liebe mein Kind einfach in diesem fröhlichen Michellook. Ich mag diesen schlichten skandinavischen Stil.
Aber kaum bin ich fertig mit diesem ersten Herbstoutfit, schießen hier die Temperaturen in ungeahnte Höhen. Also muss ich wohl noch ein bisschen auf den Anblick meines kleinen Michel warten. Selbst das Kuscheln fällt in diesen Tagen schwer. Ich muss zugeben, dass es sich etwas klebrig anfühlt...




Montag, 22. August 2016

Meine Taschenliebe: Amea von Miss Lilu

Hallo Ihr Lieben,
eigentlich war ich ja nie ein besonderer Taschen-Junkie. Eine Tasche hat mir immer gereicht. Man brauchte halt eine, mehr aber auch nicht. Doch dann kam Handmade by Miss Lilu. Irgendwie hat mich die nette Sandra mit ihren wunderschönen Taschen-Schnittmustern total in ihren Bann gezogen.
Jetzt nähe ich eine Tasche nach der anderen und checke permanent Stoffe auf ihre Taschen-Tauglichkeit ab.





Nun hat Sandra meine Sucht wieder befriedigt und ein neues Taschenmuster auf den Markt gebracht: Amea, die Geliebte.
Der Name ist Programm. Amea ist eines dieser Taschenschnittmuster, das perfekt zu meinem Leben als Dreifachmutter passt.
Zwar muss ich schon seit längerem keine Windeln und Feuchttücher mehr einstecken. Trotzdem sind meine Taschen immer randvoll gefüllt.





Auch ist es ein running gag in meiner Familie, dass ich immer, sobald mein Handy klingelt, hektisch in meiner Tasche wühle, bis ich es endlich gefunden habe. Zumeist leider oft erst, nachdem der letzte Klingelton verstummt ist.






Jetzt also Amea. Diese Tasche bietet wie ihre Vorgängerin Dea extrem viel Platz und sehr große Übersichtlichkeit durch ihre vielen Taschen. Der Suche nach dem Handy ist damit also ein Ende bereitet. Und ich bekomme definitiv alles unter.

Auf der Vorderseite haben wir zwei kleine Klappentaschen und ein großes Reißverschlussfach, Auf der Rückseite gibt es ein großes Steckfach, in dem man sogar seinen Regenschirm verstaut bekommt.






Das große Hauptfach ist durch einen Reißverschluss gesichert und fasst sogar einen DinA4-Ordner. Auch hier gibt es wieder ein Steckfach über die gesamte Breite. Ich habe mir zusätzlich noch ein weiteres Eingriffsfach dran genäht.






Praktisch ist Amea also auf jeden Fall, aber ich finde sie auch ganz besonders formschön. Mir gefällt dieser Look sehr. Ich habe es halt sehr mit Symmetrie.
Und mit schönen Stoffen.




Für meine Amea habe ich daher das wunderbare Kunstleder "Maro" von Swafing mit einem tiefblauen Schwalben-Canvas kombiniert.
Beide sind aus dem Hause Myo. Ich finde das Blau kommt durch das Braun des Kunstleders noch einmal so richtig zur Geltung.






Meine Tasche hat dann noch eine selbstgebastelte Paspel bekommen, um auch die Rundung des oberen Teils zu betonen. Das Schöne: Ich habe im Probenähen ganz wunderbar vielfältige Exemplare meiner Mitnäherinnen gesehen. Dadurch, dass die Amea so klare Unterteilungen hat, sieht jede Tasche immer wieder anders aus, je nachdem, wie man die Schnittteile kombiniert.  Ich habe zwei Taschen genäht und beide haben einen total anderen Look.





Das Innenleben meiner Tasche ist fröhlich rotweiß gestreift und hellblau getupft. Mir macht die Tasche so auch schon beim Aufmachen viel Spaß. Den Kontrast fand ich einfach klasse zum blauen Außenstoff.





Ich hoffe, Ihr freut Euch genau wie ich so über das neue Schnittmuster aus dem Hause Handmade by Miss Lilu. Ich bin sehr gespannt auf Eure Ergebnisse.
Das Schnittmuster bekommt Ihr hier.




Und jetzt ab damit zu RUMS.

Sonntag, 21. August 2016

Myo Shopper, das kleine Raumwunder

Hallo Ihr Lieben,

Hier habe ich noch ein kleines, blitzschnelles und definitiv absolut anfängertaugliches Projekt für Euch:
Endlich haben wir eine Tasche, die all unsere Büchereibücher ganz locker stemmt.
Auch ich habe einen Myo-Shopper genäht. 




Die liebe Corina von MYO Stoffe hat ein Freebook auf den Markt gebracht, das ganz einfach zu nähen ist und dennoch eine so coole Optik hat. Zudem hat die Tasche ein schier unglaubliches Fassungsvermögen.




Mein Myo-Shopper ist aus einem fröhlich-bunten Blumencanvas und einem türkisweißgemusterten Innenstoff. Einzige Änderung zum Originalschnittmuster: Ich habe noch eine kleine Innentasche für unsere Büchereiausweise eingebaut.





Bis zum 27. August könnt Ihr noch auf Ihrer Seite an Ihrem Wettbewerb zur Tasche teilnehmen. Also spurtet Euch!

Mein nächster Termin: der 29. August. Da müssen all unsere Büchereibücher zurück in die Bibliothek. Aktuell 28 Medien. Gut, dass ich jetzt den Myo-Shopper mein Eigen nenne.

Und jetzt ab damit zu RUMS.

Donnerstag, 18. August 2016

Neues Gewand für einen Kinderstuhl

Hallo Ihr Lieben,
heute kommt einmal etwas anderes für Euch, ganz ohne Stoff und Nähmaschine.

Mein Mittlerer und ich haben für den Kleinen einen Stuhl fertig gemacht. Ein ganz besonderer Stuhl, denn es wird sein zukünftiger Schreibtischstuhl sein.
Aktuell hat mein Kleiner nämlich ein wenig damit zu kämpfen, dass seine besten Freunde gerade die Kita verlassen haben, um in die Schule zu wechseln.
Da will er gar nicht unbedingt hin, er hat ja zwei große Brüder und weiß, dass die Schule nicht wirklich nur ein Quell der Freude ist.
Trotzdem ist er gerade verständlicherweise nicht so glücklich.

Also haben sein Bruder und ich uns überlegt, ihm eine Freude zu machen. Wir haben seinen Schreibtischstuhl fertig gemacht, als kleines Zeichen, dass auch er auf dem Weg in die Schule zu seinen Freunden ist.




Dieses alte Schätzchen stand irgendwann am Straßenrand und landete natürlich sofort in meinem Kofferraum.
Aber irgendwie hatte ich wenig Lust auf ein Großprojekt: Abschleifen oder Beizen, sauber Lackieren usw. Also stand es ein paar Monate im Keller herum.




Dann lief mir die Kreidefarbe über den Weg und die erschien mir sehr attraktiv. Denn damit wird das Streichen im wahrsten Sinne kinderleicht.  Man muss das gewünschte Möbelstück nur kurz mit Waschsoda abwaschen und kann dann sofort zu Streichen beginnen.




Mein Midi hat das dann auch tapfer übernommen. Kreidefarbe stinkt nicht und lässt sich problemlos wieder von der Haut abwaschen.
Ich glaube, nach einer Viertelstunde hatte mein Midi dem Stuhl bereits den ersten Anstrich verpasst.





So sah er nach dem ersten Anstrich aus. Eigentlich sollte das laut den Informationen beim Kauf auch reichen. Vielleicht lag es an dem dunkelbraunen Voranstrich oder der groben Struktur des Stuhl, wir meinten, dass da noch ein zweiter Anstrich drüber müsse. Kreidefarbe wird einfach mit dem Pinsel gestrichen und soll angeblich für alle möglichen Oberflächen taugen, auch für Kunststoffe.





Also macht sich mein Mittlerer wieder an die Arbeit. Kreidefarbe soll angeblich extrem ergiebig sein. Wir haben allerdings fast zwei von den Minifarbfläschchen verballert.
Der Rest  ging dann für das Deckbrett einer Kommode drauf.




Hinterher  musste das gute Stück dann nur noch gewachst werden, um die Oberflächen haltbar zu machen. Auch das maximal fünf Minuten Arbeit. So kann man an einem sonnigen Nachmittag im Garten sehr entspannt ein Möbelstück renovieren.
Und wenn ich noch jemanden finde, der mir hilft, den Schreibtisch für meinen Jüngsten aus dem Keller nach oben zu tragen, könnte auch der zweite Teil dieses Projekts bei noch schönem Sommerwetter vollendet werden.




Bis dahin verkrieche ich mich aber wieder hinter meine Nähmaschine. Dort gibt es nicht so viele Farbflecken...
Mir fällt auch gerade ein, dass all meine Stoffkisten auf eben diesem Schreibtisch stehen...


Dienstag, 16. August 2016

Meister Lenz, das Zweite

Hallo Ihr Lieben,
hach, ich freue mich wie Bolle, dass mein feines Herrenhemd bei Euch so gut angekommen ist.
So etwas nähen zu können, fühlt sich tatsächlich ein bisschen an wie der Ritterschlag an der Nähmaschine.

Dann zeige ich Euch doch auch noch schnell meinen ersten Versuch des "Meister Lenz" von Lotte&Ludwig.
Hierfür habe ich mir eine Popeline auch von Stoff&Stil ausgesucht, ein ganz schlichtes Karomuster.




Nicht ganz so fetzig wie der Stoff des letzten Hemds, aber dafür gefielen mir die Braun-, Grau- und Blautöne in der Kombi sehr gut.
Außerdem hatte mein Mann, als ich damals vor über zwanzig Jahren kennenlernte, einen sehr überschaubaren Kleiderschrank, in dem neben Jeans fast nur Karohemden hingen. Jedes mit bestimmt sieben, acht Zentimetern Abstand zum nächsten. Ich war damals sehr beeindruckt davon, wieviel mehr Bücher als Klamotten der Mann besaß. Insofern habe ich seine Karohemden in guter Erinnerung.




Abgesetzt habe ich das Hemd mit leuchtendgelben Kontrastnähten. Witzigerweise habe ich in der letzten Zeit gut fünf verschiedene Projekte genäht und konnte jedes Mal bei meinem zitronengelben Faden bleibt. Gefällt mir anscheinend gerade sehr gut.





Dieses Hemd habe ich als Erstversuch genau nach Schnittmuster genäht, was dazu führt, dass mein Mann die noch etwas zu langen Ärmel bemängelt.
Dummerweise trennten uns während des Nähprozesses rund 300 km, sodass ich das Hemd nicht direkt am Probanden testen konnte.






Auch habe ich das nächste Hemd ein wenig schmaler zugeschnitten, da mein Göttergatte es gern ein wenig mehr auf seinen Astralkörper angepasst hat.






Aber auch hier hatte ich schon Spaß an den Details wie der Schulterpasse mit Kellerfalte oder den schönen Ärmelschlitzen mit den Manschetten.






Es gab immer mal wieder den Moment beim Nähen, als ich mir quasi selber über die Schulter guckte und dachte: "Wow, das hast du gemacht! Chapeau!" Nähen macht halt glücklich, das ist einfach so!







Dann lasse ich Euch noch ein paar Bilder da.
Wollt Ihr Euren Liebsten auch einkleiden, gibt es  hier gibt es den Schnitt.






Ach ja, mittlerweile drängen sich die Hemden im Schrank meines Mannes sehr. Allerdings ist die Menge seiner Kleidung im Vergleich zu der meinigen immer noch überschaubar. Dafür platzt unser gemeinsames Bücherregal aus allen Nähten.