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Dienstag, 28. Juni 2016

Fußballmutter mit Pamina

Hallo Ihr Lieben,

hätte mir mal jemand gesagt, dass ich mich einmal quasi jeden Samstagvormittag am Spielfeldrand eines Fußballfeldes wiederfinden würde, hätte ich demjenigen wohl dezent einen Vogel gezeigt.
Das war immer meine größte Angstvorstellung, als meine drei Jungs so langsam dem Krabbelalter entwuchsen.
Und jetzt? Jetzt stehe ich tatsächlich die ganze Saison über am Rande des Spielfelds und ich muss sagen, ich liebe es!





Denn wider Erwarten ist es eine große Freude, meinen beiden Großen bei ihren Spielen zuzuschauen.
Nicht, dass Ihr mich falsch versteht. Aus beiden werden wohl keine Bundesligaprofis erwachsen, aber beide spielen sie mit ganz viel Spaß und Begeisterung.






Dass das so ist, verdanken sie einem tollen Verein und ganz wunderbaren Trainern.
Denn so war der Start des Mittleren zum Beispiel ziemlich hart. Mit anderen Trainern hätte mein kleiner Trotzkopf sich wahrscheinlich nach dem dritten Probetraining umgedreht und wäre nie wiedergekommen.





Für jemanden, der von einer evangelischen Kita kommt, die massiv an das Tal der Glückseligen erinnert, ist es schon eine harte Erfahrung, wenn er beim Training auf einmal so richtig heftig angerempelt wird oder erst einmal keinen Ball abbekommt.
Meinem Midi gefiel das ganz und gar nicht und zwei, drei Mal drehte er sich mitten beim Training einfach um und verließ den Platz. Doch immer wieder haben sich die Trainer um ihn bemüht, mit klaren Ansagen, doch immer extrem herzlich.
Auch als er während eines seiner ersten Spiele, damals noch als Torwart, einfach das Tor verließ, als es ihm nach zwei, drei schmerzhaften Attacken auf ihn einfach reichte, haben sie ihm wieder eine neue Chance gegeben.






Ich wünsche jedem Kind solche Trainer, die sich persönlich melden, wenn etwas schief läuft, SMSe mit Geburtstagsglückwünschen schicken, die sich Zeit nehmen, die Kinder zu loben, Ausflüge organisieren und mindestens drei Mal in der Woche ihre Freizeit opfern, einfach weil sie gern mit Kindern umgehen.





Aber unabhängig von all dem haben die Trainer es geschafft, eine Mannschaft zu formen, in der das Motto "Alle für einen" wirklich gelebt wird. Es macht so dermaßen viel Spaß zu sehen, wie sie sich miteinander und füreinander freuen und fighten, wenn es mal nicht so gut aussieht.
Darüber hinaus haben sie in der letzten Saison einfach guten Fußball gespielt und die Saison verdient als Erste beendet.
Ich halte es für extrem unwahrscheinlich, dass einer der Trainer diesen Sermon hier liest, aber falls doch, kommt hier ein: "Danke, Trainer!".




Wie komme ich jetzt in diese Fußballkulisse? Entstanden sind diese komplett unvorbereiteten Schnappschüsse beim letzten Turnier des Midi.
Und ich nutze damit die Chance, Euch das neue Schnittmuster von Fadenkäfer , die Hose Pamina zu zeigen.
Hier in einer dem Anlass angemessenen eher sportlichen Variante.
Pamina kann aber auch noch ganz anders, eindeutig eleganter, aber auch das zeige ich Euch noch.






Hier jetzt erst einmal meine Variante aus einem wild gebatiktem leichtem Sommerjeans-Stoff mit kleinen Schwalben.
Pamina ist extrem schnell und unkompliziert genäht. Die Passform finde ich klasse, zumal Ihr die Wahl habt, die Hose entweder mit geradem oder schmalem Bein zu nähen.





Wäre mir vorher klar gewesen, dass ich mich dem "Blitzlichtgewitter" im Stadion stelle, hätte ich sie auch vorher gebügelt. So hatte sie schon einige Anfeuerungsrufe hinter sich...

Drei Sachen noch: Die Fußballmutter hat jetzt Sommerpause, hat aber am Urlaubsort zumindest schon mal ein Fußballcamp für die Jungs organisieren können. Nicht dass der Entzug zu hart wird...
Und dann zur Ehrenrettung meines Mittleren: Er hat sich durchgebissen und ist mittlerweile ein ganz famoser Abwehrspieler geworden. Dann: Der TUSEM ist eindeutig der Verein der Wahl! Das musste noch gesagt werden!






Und jetzt ab damit zu RUMS.

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