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Donnerstag, 2. Juni 2016

Ein Comet voller Häuser

Hallo Ihr Lieben,
"Mami, jetzt trage ich eine ganze Stadt spazieren!", war die Aussage, als mein Kleiner heute morgen sein neues Shirt anprobierte.

Ich bin ja extremst froh darüber, dass mein Jüngster noch so ein richtiges Kind sein darf und vor allem sein möchte, eines, dass nicht schon im Kindergartenalter auf einen möglichst hohen Coolnessfaktor aus ist.
Einer, für den zwei Holzstöcke noch die allerbesten Spielgeräte sein können.
Einer, der sich noch an Farben freuen kann und nicht nur schlammgrau im Kleiderschrank sehen möchte.

Da habe ich mir sehr gefreut, als die liebe Mirja von Glueckpunkt für mich den zugebenermaßen sehr verspielten Jersey "Häuser" im Angebot hatte: Ein wunderschönes Kinderbuch-Design mit Häusern und Tieren als Bordüre.




Ich mag es ja sehr, in Mirjas Shop zu stöbern, weil ich da oft über Stoffe stolpere, zu denen ich ganz neue Ideen bekomme. Schaut doch auch mal bei Glueckpunkt vorbei.





Bei diesem hier war mir klar, dass ich einen sportlichen, lässigen Schnitt brauche, um das Verspielte aufzufangen. Entschieden habe ich mich, wie so oft, für Mialunas Cometen, den ich allerdings mittlerweile in einer sehr eigenen Variante nähe.




Ich lasse die vorderen Unterteilungen weg und gebe dem Schnitt einen bogenförmigen Saum. Hier habe ich zum ersten Mal in Größe 110/116 genäht, ist noch ein wenig auf Zuwachs, aber der kleine Mann soll ja auch noch etwas haben von seiner schönen Häuserlandschaft.





Dann hat er noch Ellenbogenpatches verpasst bekommen, weil ich natürlich kein Stückchen des tollen Stoffes vergeuden wollte.







Aus diesem Grund habe ich die Wolken auch wieder in der Kapuzen und im Kapuzenstreifen auftauchen lassen.




Ich lasse Euch noch ein paar Bilder da, die wir an einem schönen Dienstagmorgen auf dem Weg in die Kita geschossen haben.
Zwei, drei Minuten länger dauert so ein Shooting bei uns übrigens nie.
Meist lasse ich den Kleinen einfach spielen und versuche, die schönsten Momente einzufangen.



Maximal hört er zwei, drei Mal von mir: "Kannst du mal zu mir gucken?" und das war es.
Mir ist schon wichtig, dass ich unser persönliches Blog-Bilderbuch nicht mit wild gestellten Bilder fülle, sondern mit unserem ganz normalen Alltagleben.




Wichtig dabei ist einfach eine gute Kamera. Seitdem ich meine Spiegelreflex habe, müssen sich die Kinder nicht mehr irgendwo in Positur stellen, sondern ich kann sie wirklich beim Spielen einfangen. Mir selber gefallen meine Bilder seitdem so viel besser.
Einfach, weil ich meine Söhne auf ihnen so wiedererkenne.




Mein Tipp für Euch: Wenn Ihr Euch eine Spiegelreflex zulegt, tut es durchaus ein Einsteigermodell, es lohnt sich dann nur noch einmal Hundert Euro draufzulegen und in eine Teleobjektiv zu investieren (Meins ist. z.B. von Tamron, die sind kompatibel mit den Kameras von z.B. Canon oder Nikon).



Dann reicht ganz viel Abstand zum Motiv und ihr bekommt problemlos wunderschöne Bilder mit Tiefenschärfe im vorderen Motivbereich und  verwaschenen Hintergründen.

Kommentare:

  1. Ich mag deine tollen natürlichen Bilder sehr und der lässige Comet ist toll - ich hoffe bei meinem kleinen Mann hält die Freude an Farben auch noch lange an! LG Ingrid

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    1. Liebe Ingrid,
      ganz lieben Dank für deinen netten Worte. Über die freue ich mich immer wieder sehr!
      LG
      Anik

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