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Samstag, 26. Dezember 2015

Schutzengel gefällig? Tilda-Engel im Anflug

Hallo Ihr Lieben,
das Dumme an selbst gefertigten Weihnachtsgeschenken ist, dass man sie im Vorfeld schlecht zeigen kann.
Kann man sie dann zeigen, ist der Anlass eigentlich schon fast gegessen.

Trotzdem möchte ich nicht versäumen, Euch dieses ganz andere Nähprojekt vorzuführen.
Irgendwann im Herbst habe ich mich in das Buch "Tildas Winterwelt" von Tone Finnanger verguckt.
Warum mich daraufhin der leichtsinnige Drang überkam, mich auch einmal an diesen Tilda-Figuren zu probieren, kann ich Euch auch nicht so genau erklären. Potentieller Größenwahn, vermute ich.
Dabei hatte ich vor zwei Jahren zu Weihnachten noch ganz harmlose Loops genäht. Meine ersten Nähwerke.
Jetzt also Engel.


Relativ schnell war klar, dass ich den beiden wichtigsten Frauen in meinem Leben - meiner Mutter und meiner Schwiegermutter - einen Schutzengel nähen wollte.
Wäre ich nur bei den Loops geblieben...


Die Anleitung schien leicht nachvollziehbar, die Figuren groß genug, um nicht in filigranen Wahnsinn zu entarten, warum also nicht?


Doch irgendwie hatte ich einiges unterschätzt.
Das Nähen selber stellt gar kein Problem dar. Hingegen das gleichmäßige Stopfen durch all die Miniaturöffnungen ein durchaus größeres.


Ebenso wie das Annähen diverser Körperteile von Hand.
Dabei ist das von Handnähen, auch wenn es gerade zur Zeit in einer Fernsehsendung massiv gehyped wurde, meine absolute Anti-Disziplin beim Nähen. Vornehm ausgedrückt würde ich von einer äußerst geringen Affinität zum Nähen von Hand sprechen, im Klartext: Ich hasse es.


Hingegen liebe ich die beiden Frauen sehr, für die ich diese beiden Engel dann doch zu Ende fabriziert habe.
Tolle Frauen beide, quasi meine persönlichen Schutzengel! Wert, sich ab und zu einmal die Fingerkuppen für sie blutig gestochen zu haben.

Und wenn ich diese kleinen Engelswesen jetzt so harmlos dasitzen sehe, bekomme ich fast Lust, es noch einmal zu probieren - vielleicht in einem Jahr oder so...

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