...

...

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Letz Fetz Women, Nr. 2

Hallo Ihr Lieben,
es ist mir eine große Freude, Euch das zweite Exemplar meines Letz Fetz Women von Rosile vorzustellen.
Lange habe ich diesen Art Gallery-Jersey gehütet, bevor ich ihn für dieses Stück zum Einsatz gebracht habe.


Die Kombi schlamm-senf gefällt mir aktuell besonders.
Auch wollte ich noch einmal zeigen, dass das Schnittmuster keine Eintagsfliege ist, sondern trotz der markanten Teilung immer wieder sehr unterschiedlich aussehen kann.


Was ich von meinem letzten Exemplar übernommen habe, sind die überlangen Bündchen sowohl an den Ärmeln als auch am Saum. Das verleiht dem Hoodie den der Jahreszeit angepaßten Kuschellook. Die Temperaturen sind ja aktuell nicht gerade winterlich, trotzdem mag ich es gern muckelig.


Diesmal habe ich allerdings mit den Ösen gespielt. In den Geschäften gefallen mir zur Zeit die Doppelösen besonders. Also habe ich das hier einmal nachgearbeitet.
Zuerst habe ich eine Kordel aus Jersey geflochten, dann mit Hilfe eines kleinen Glases vier kreisrunde Ösenpatches ausgeschnitten und die Kordel dann von einer zur anderen Ösen verlaufen lassen.


Ich finde, das passt gut zu dem hohen Kragensteg des Hoodies.




Ganz temperaturunabhängig brauche ich ohnehin immer etwas um den Hals. Mein Kleiderschrank beherbergt zum Beispiel eine ganze Tücher-Armada.


Um noch ein paar Akzente in Senf zu setzen, sind auch die Taschen mit dem Gart Gallery-Jersey hinterlegt, genau wie die Streifenversäuberung ihrer Einfassung. Gerade meine Lieblingsvariante, um  Taschen einzufassen.



Hier kommen noch ein paar Detailbilder.




Da die Kombination aus einem recht dünnen Jersey als auch einem dummerweise recht labberigen Sweat sich als nicht so wirklich unkompliziert erwiesen hat, habe ich auf Paspeln verzichtet und den Übergang einfach nur mit einem Zierstich abgesteppt. Trotzdem: Meinem Anspruch an schöne Übergänge genügt der Pullover noch nicht wirklich. Aber wir hatten es ja schon damit, dass Perfektion nicht immer erstrebenswert ist. Üben wir uns also in Kontemplation.


Hier noch ein paar Ansichten von hinten. Auch ganz nett, oder?


Ich hätte auch noch eine Idee für einen dritten Letz Fetz. Und wie würdet Ihr Euren Letz Fetz gestalten? Zeigt doch mal! Das wäre doch eine Idee für 2016...


Und jetzt ab damit zu RUMS.

Montag, 28. Dezember 2015

Letz fetz women fetzt!

Hallo Ihr Lieben,
im Gepäck habe ich heute meinen neuen Lieblingspulli für Euch. Nach den aufgerüschten Weihnachtstagen freue ich mich sehr, wieder in bequeme Wohlfühlkleidung zu steigen, die auch die Weihnachtsgans verzeiht.
(Die Weihnachtsgans stellt mittlerweile übrigens ein echtes Familienhindernis da, sind doch drei Mitglieder der Kernfamilie mittlerweile entschiedene Vegetarier. Man sollte sich halt überlegen, ob man sich seine Kinder in der Tierschutzjugend engagieren lässt.
Aber ich schweife ab...)
Ich durfte in den letzten Wochen das neue Schnittmuster von Rosile probenähen: Letz Fetz wird jetzt familientauglich, nach dem Schnittmuster für Kids und echte Kerle gibt es jetzt auch die Frauenversion.


Und ich muss euch sagen, Letz Fetz Women ist einfach nur klasse. Sowohl für schlichte Pullis wie hier, aber auch, wenn Ihr Eure Lieblingsstoffe mal so richtig in Szene setzen wollt.


Ich persönlich mag es ja gern schlicht und jeanstauglich. Deswegen diese Version. Dafür habe ich den Jeans-Jersey von Stoff&Stil einfach mal auf links gedreht und mit einem graumelierten Sommersweat kombiniert.

Den Verlauf der Teilung habe ich mit einer Teilung aus grauem Bündchen akzentuiert.
Besonders gefällt mir übrigens die Einfassung der Taschen, die ich mit einer Art Streifenversäuberung eingefasst habe.


Etwas verändert habe ich das Schnittmuster durch überlange Bündchen sowohl an den Ärmeln als auch unten am Saum. So wird Letz Fetz zu einem kuscheligen Longpulli. Die mag ich gerade besonders.


Und ich habe meinen Letz Fetz mit ein paar Knöpfen verziert. Nicht nur an den Ärmeln, sondern auch am überlappenden Kragen. Es müssen ja nicht immer Ösen sein.


Ich bin auf jeden Fall hin und weg von meinem neuen Lieblingsstück. Meine Freundin sagte heute: "Sieht aus wie gekauft!". Das nehme ich jetzt mal als Kompliment.


Ach, eine Sache am Rande noch. Das Problem, das ich habe, wenn ich für mich selbst nähe, ist ja, dass ich jemanden brauche, der mich ablichtet, möglichst bei Tageslicht. Mein Mann scheidet damit arbeitstechnisch zumeist schon mal aus. Jetzt habe ich diesen Job an meinen Zehnjährigen abgegeben. Ich finde, er macht es echt gut! Und sein Honorar ist eindeutig noch bezahlbar.


Und jetzt ab damit zu RUMS

Sonntag, 27. Dezember 2015

Cometen-starker Auftritt meines Vaters

Hallo Ihr Lieben,
noch ein Weihnachtsgeschenk, dass ich erst jetzt enthüllen kann, ist dieser Hoodie für meinen Vater.
Es ist ja immer so eine Sache mit den Vätern. Was näht man für sie?

Ich habe mich dann mal getraut und ihm einen Cometen von Mialuna24 genäht. Diesen Schnitt habe ich jetzt quasi für alle Altersklassen durchprobiert: von 6 Monaten bis 66 Jahren.
Und ich muss sagen, ich bin jedes Mal begeistert.
Ich finde schon, dass mein Vater eine sehr gute Figur in diesem Sweatshirt macht.


Väter und ihre Töchter, das ist ja immer eine besondere Beziehung.
Mein Papi war definitiv der Held meiner Kindheit. Aus meiner Sicht konnte und wusste er alles.
Wenn ich mit ihm zu seinen Terminen durfte (er war Zeitungsredakteur), war ich immer stolz wie Oskar auf meinen Vater, der Gott und die Welt kannte.


Was habe ich mit ihm alles erlebt? Kälbchen auf Viehmärkten gestreichelt, Autos probegefahren, das erste Kartentelefon der Stadt vorgestellt, mit einem einmotorigen Flugzeug, einen Wal in der Jade-Bucht gesucht und vieles mehr.


Was er mir aber vor allem beigebracht hat, war an den Wert der Worte zu glauben, sich auseinanderzusetzen, zu diskutieren, keine Angst, vor Obrigkeiten zu haben, Mut zu haben, Wahrheiten auszusprechen, an sich und seine Ziele zu glauben. Die Liebe zu Büchern und zum geschriebenen Wort habe ich definitiv von ihm geerbt. Und da sich das alles so ernst anhört, auch ganz einfach den Spaß an Sprache, den sogenannten Wortwitz.


Ich bin sehr glücklich, dass mein Vater immer jemand war, auf den ich stolz sein konnte.
Aber viel wichtiger: Er war immer für mich da. Ich konnte ihn immer um Rat fragen.



Und er und meine Mami sind einfach ein perfektes Team, glücklich verheiratet seit 45 Jahren.
Auch das ist ein echtes Vorbild.


Ich denke, auch meiner Mami gefällt er in seinem neuen Gewand. Passt halt gut zu seinen blauen Augen.



Samstag, 26. Dezember 2015

Schutzengel gefällig? Tilda-Engel im Anflug

Hallo Ihr Lieben,
das Dumme an selbst gefertigten Weihnachtsgeschenken ist, dass man sie im Vorfeld schlecht zeigen kann.
Kann man sie dann zeigen, ist der Anlass eigentlich schon fast gegessen.

Trotzdem möchte ich nicht versäumen, Euch dieses ganz andere Nähprojekt vorzuführen.
Irgendwann im Herbst habe ich mich in das Buch "Tildas Winterwelt" von Tone Finnanger verguckt.
Warum mich daraufhin der leichtsinnige Drang überkam, mich auch einmal an diesen Tilda-Figuren zu probieren, kann ich Euch auch nicht so genau erklären. Potentieller Größenwahn, vermute ich.
Dabei hatte ich vor zwei Jahren zu Weihnachten noch ganz harmlose Loops genäht. Meine ersten Nähwerke.
Jetzt also Engel.


Relativ schnell war klar, dass ich den beiden wichtigsten Frauen in meinem Leben - meiner Mutter und meiner Schwiegermutter - einen Schutzengel nähen wollte.
Wäre ich nur bei den Loops geblieben...


Die Anleitung schien leicht nachvollziehbar, die Figuren groß genug, um nicht in filigranen Wahnsinn zu entarten, warum also nicht?


Doch irgendwie hatte ich einiges unterschätzt.
Das Nähen selber stellt gar kein Problem dar. Hingegen das gleichmäßige Stopfen durch all die Miniaturöffnungen ein durchaus größeres.


Ebenso wie das Annähen diverser Körperteile von Hand.
Dabei ist das von Handnähen, auch wenn es gerade zur Zeit in einer Fernsehsendung massiv gehyped wurde, meine absolute Anti-Disziplin beim Nähen. Vornehm ausgedrückt würde ich von einer äußerst geringen Affinität zum Nähen von Hand sprechen, im Klartext: Ich hasse es.


Hingegen liebe ich die beiden Frauen sehr, für die ich diese beiden Engel dann doch zu Ende fabriziert habe.
Tolle Frauen beide, quasi meine persönlichen Schutzengel! Wert, sich ab und zu einmal die Fingerkuppen für sie blutig gestochen zu haben.

Und wenn ich diese kleinen Engelswesen jetzt so harmlos dasitzen sehe, bekomme ich fast Lust, es noch einmal zu probieren - vielleicht in einem Jahr oder so...

Sonntag, 20. Dezember 2015

Das 21. Kalendertürchen oder: Wie ich zum Nähen gekommen bin...



Hallo Ihr Lieben,
wie kommt man zum Nähen? Als Teil des etwas anderen Adventskalenders "Türchen öffne dich" möchte ich Euch diese Frage heute am 21. Dezember beantworten, zumindest in meiner sehr individuellen Variante.

Schaue ich mir meine Tage heute an, kann ich mir eigentlich nicht mehr vorstellen, dass es mal ein Leben ohne Nähmaschine gab.
Wie sinnlos.

Das Nähen hatte mein Leben immer mal wieder gekreuzt. Da gab es diese Handarbeitslehrerin in Klasse 6, die von uns ein Kissen mit ordentlichen Knopflöchern erwartete.

Und es gab natürlich meine Mutter, eine begnadete Patchworkerin, aber ich muss gestehen, dass ihre Perfektion eher einschüchternd auf mich gewirkt hat. Nach dem Motto „Sowas schaffst du nie, also fang lieber gar nicht an“. Auch wenn ich ihre genähten Geschenke so sehr geliebt habe.

Genäht habe ich immer mal wieder: Hosen gekürzt, schlichte Vorhänge genäht. Mehr nicht. Funktional, nicht zum Spaß oder aus Kreativität.

Doch dann kam „Strahleaugen e.V.“.

Mein Jüngster kam mit einem schweren Herzfehler zur Welt, einer von der Art, die massiv lebensbedrohend sind. Wir verbrachten harte Stunden an seinem Intensivbett. Die Medikamente, die er bekam, machten ihn extrem geräusch- und berührungsempfindlich. Das war vielleicht das Schlimmste für mich neben all der Angst - dass man sein Kind nicht einfach in den Arm nehmen oder auch einfach nur streicheln konnte. Wir hätten ihm damit nur Schmerzen verursacht.

Was blieb mir? Ich stellte mir vor, dass ich ihn in meine Liebe einhülle wie in eine bunte Flickendecke. Ich sah mich quasi in einem alten Schaukelstuhl sitzen, das in die Decke eingewickelte Kind in meinen Armen. Diese Vorstellung hat mich durch diese Zeit gerettet.



Mein Kleiner hat es geschafft und ist heute ein Kind, das sehr viel Liebe ausstrahlt, ein so glückliches Kind. Vielleicht ist etwas von meiner Vorstellung bei ihm angekommen.

Als er noch nicht ganz zwei Jahre alt war, schien es, als würde uns seine Krankheit wieder einholen, eine weitere OP war im Gespräch und ich fiel in ein Loch.
Da las ich durch Zufall von „Strahleaugen e.V.“, einem Verein, der für Kinder, die einen schweren Start ins Leben haben, Patchworkdecken aus Stickereien herstellt, ganz individuell für jedes Kind. Wunderschöne Kuscheldecken, die sie dann auch in harten Zeiten z.B. ins Krankenhaus begleiten würden.


Da war es wieder mein Bild von der bunten Flickendecke.


Die Vorstellung, dass sich zwölf uns ganz fremde Frauen die Zeit nehmen und sich hinsetzen und würden, um für meinen Sohn jeweils ein Motiv zu sticken und aus diesen Motiven dann eben diese besondere Decke zu nähen, hat mich sehr bewegt. Das war genau meins.


Einfach weil die Decke mich emotional genau da abholte, wo ich damals am Krankenbett meines Sohnes stand.


Und je weiter die Decke für meinen Sohn wuchs, desto mehr wollte ich auch so etwas können.


Also bestellte ich mir einfach Stoffe, schaute englische Youtube-Videos und legte los. Parallel mit der Decke meines Kleinen entstand meine erste eigene Decke. Noch recht einfach, aber es klappte. Und da meine Familie ja etwas größer ist, entstanden mit der Zeit für jedes Familienmitglied eigene Decken, Kissen usw. Hier im Bild zumindest einmal die Decken, die innerhalb unser Familie blieben. Es gibt da noch ein paar mehr für Eltern, Schwiegereltern und Patenkind.


Und auf einmal war der Sprung hin zur Kinderkleidung gar nicht mehr so groß. Jetzt füllen bergeweise Kleidungsstücke die Schränke meiner Söhne. Nähen ist mein Leben geworden.
Vor „Strahleaugen“ undenkbar.

Die wunderschöne Decke meines Kleinen, die ich Euch heute gezeigt habe, wurde genäht von der wunderbaren Silke Conrads, die „Strahlenaugen e.V.“ gegründet hat. Wie schön, dass es Menschen wie Silke gibt (und ihre vielen Mitstreiterinnen). Die liebevollen Bauernhof-Stickereien haben meinen Kleinen schon als Zweijährigen begeistert. Besonders toll findet er die Quadrate mit seinem Namen. Als er die Decke das erste Mal bei Silke begutachten durfte, lief er sie förmlich von Quadrat zu Quadrat ab. Die Decke begleitet ihn noch heute jede Nacht.

Wer also von Euch etwas Gutes tun möchte, kann sehr gern eine Spende an „Strahleaugen e.V.“ auf den Weg bringen. Auch gute Näherinnen oder Stickerinnen werden hier gern gesehen.
Hier der Link zur Website:Strahleaugen.

Ich kann Euch versichern, dass Ihr damit Kinderaugen sprichwörtlich zum Strahlen bringt.
Auch uns Eltern tut es einfach extrem gut zu wissen, dass da noch jemand ist, der an das eigene Kind glaubt und ein bisschen Unterstützung gibt.

Mein Kleiner ist damals übrigens um die erneute OP herumgekommen und macht sich momentan sehr gut. Ich glaube schon an die heilsame Wirkung von Liebe und bunten Flickendecken.



Wenn Euch auch noch die nächsten Beiträge des etwas anderen Adventskalenders interessieren, dann schaut doch mal in den nächsten Tagen bei meinen Kolleginnen vorbei:

24.  https://www.facebook.com/RocknTopsewing

Und die den tollen Adventskalender findet Ihr hier.

Icy*Minimop goes Xmas

Hallo Ihr Lieben,
hier wohnt ein kleines Wesen, das aktuell sehr ungeduldig ist, denn es wartet doch schon so lange auf den Weihnachtsmann.
Um ihm die Warterei etwas zu versüßen, ziehen wir alle Register: Jeden Morgen darf er zum Adventskalender, eine der Filztäschchen leeren und jeden Morgen darf er zudem noch ein Kreuz auf seinem Wartekalender machen. Briefe an den Weihnachtsmann wurden geschrieben, blecheweise Plätzchen gebacken, der Weihnachtsmarkt besucht, gesungen und vor allem vorgelesen.
Seit neustem gibt es aber noch etwas, was ihm viel Spaß macht.
afflynS to go hat ihn nämlich mit ihrem neusten Freebook in einen kleinen Weihnachtswichtel verwandelt.

Die Folge: Das Kind setzt auch im Haus seine Mütze nicht mehr ab.
Icy*MiniMop heißt die wintertaugliche Weiterentwicklung von aefflynS MiniMop, die wir in einem echten Turbo-Probenähen sehr schnell auf ihre perfekte Passform überprüfen durften.


Mein Mini liebt auf jeden Fall seine MiniMop. Und ich liebe meinen Mini mit seinen zwei lustig wippenden Zipfeln.


Das Freebook bekommt ihr auf Evelyns Blog und zwar hier.
Besonders beeindruckend, wenn man weiß, dass Evelyn gerade ungefähr noch zwei Millisekunden von der Geburt ihres zweiten Kindes entfernt ist. Von hier gibt es fest gedrückte Daumen.


Und wer weiß, vielleicht kommt er ja doch noch der Winter, der auch eine gefütterte Wintermütze verträgt. Unsere ist innen mit Baumwollteddyplüsch gefüttert und ist sie aus dem wunderschönen Myyry-Weihnachtsstoff von Käpynen.
Praktisch, dass es daraus im letzten Jahr schon eine Weihnachtsfreya gab.


Mein Kleiner wünscht Euch allen auf jeden Fall ein wundervolles Weihnachtsfest.  Passt gut auf Euch auf und habt entspannte Tage mit Euren Familien.


Samstag, 19. Dezember 2015

Ein Fußballstar für den Fußballfan

Hallo Ihr Lieben,
es lässt sich nicht leugnen, das Pubertier wird größer.
Da freut man sich als Mutter, wenn es doch noch ein wenig seine kindlich-kuschelige Seite auslebt und ist gern bereit, mit etwas coolem Kuschelstoff auszuhelfen.
Heiß ersehnt war dieser Held hier:


Ein "Mein Fußballstar" von Shesmile. Zufällig entdeckt von meinem Großen, als er mir beim Surfen nach Schnittmustern über die Schulter blickte.
Da war das nervige Hobby der Mutter auf einmal doch zu etwas gut. Genau so ein Fußballspieler musste es sein. Klar war, dass er sehr konkrete Vorstellungen hatte, wie sein Fußballstar denn nun auszusehen hatte. In dieser Saison geht für den jungen Mann nichts am BVB vorbei und natürlich musste es die Nr. 11 sein, Marco Reus.


Klar für mich war: Wenn er so eine Kuschelfigur haben will, muss er mit ran. Schnittmuster kleben, ausschneiden und Stoff zuschneiden, fiel in seinen Aufgabenbereich. Quasi das Mittelfeld.


Genäht habe dann wieder ich, da hat er sich nicht so dran getraut. Aber er blieb die gesamte Zeit neben mir sitzen und guckte mir bei jedem Arbeitsschritt aufmerksam zu.
Ich fürchte, eine ähnliche Konzentration auf mein Nähwerk werde ich nie wieder bei ihm erzielen.


Auf jeden Fall war seine Begeisterung wirklich wunderbar. Quasi ein 10:0 Heimsieg. Tagelang schleppte er das Vieh überall mit sich herum.


Ein Problem habe ich jetzt allerdings. Das Pubertier hat noch zwei Brüder die auch BVB-Fans sind. Jetzt zerbreche ich mir den Kopf, wie ich deren Wünsche umgesetzt bekomme (und vor allem wann). Der eine möchte Aubeymeyang, der andere den Torwart samt Handschuhen. Falls also jemand einspringen möchte:
Heya BVB, heya BVB, heya, heya, heya BVB...