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Freitag, 21. November 2014

Der total verhun(z)te Huntsman

Die Tage bekam ich in meinem Lieblingsstoffladen ein schönes Reststück braunen Walkstoff geschenkt (Einschub: Kennt Ihr das auch, eigentlich wollt Ihr nur ein kleines Stück Webband kaufen und geht letztendlich doch wieder mit einer prall gefüllten Tüte an Streichelstoffen nach Hause?). Begeistert stellte ich zuhause fest, dass es reichen würde für einen Huntsman (Schnitt aus der Ottobre 6/2013), also einer netten kleinen Kapuzenjacke mit schräg verlaufenden Reißverschluß in Größe 104.
Schön, wenn einem solche Dinge auf einmal zufallen.
Absetzen wollte ich sie mit einem türkisen Wolkenjersey und Jerseyschrägband.
Aber dann hatte ich leider beim Nähen den Totalaussetzer: Statt den unteren Saum umzuschlagen und mit dem Wabenstich festzunähen, erwischte ich die Innenkanten. Dumm gelaufen. Habt ihr mal einen Wabenstich aufgetrennt? Quasi unmöglich.  Also musste eine andere Lösung her.
Letzendlich sieht die Jacke jetzt so aus. Um das Zuviel an Stoff aufzufangen, habe ich noch ein elastisches Kordelband eingezogen.
Warum ich Euch dieses eher missglückte Werksstück zeige? Einfach um zu sagen, dass einem auch noch Dinge misslingen, die man schon des öfteren genäht hat. Diese Jacke war, glaube ich, mein vierter Huntsman. Und irgendwie gibt es dann doch immer noch eine Lösung...




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