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Dienstag, 12. Dezember 2017

Käthes Schwester für mich

Hallo Ihr Lieben,
für diesen Hoodie bin ich ganz bis nach Hamburg gefahren.
Vor ein paar Wochen haben wir uns nämlich zur Glückspunkt-Weihnachtsfeier im hohen Norden getroffen. Ich habe dann die Chance genutzt, eine meiner liebsten Nähfreundinnen Vanessa von der superschönen Seite MiLu zu besuchen.




Nach einem prallen Arbeitstag und knapp fünf Stunden Fahrt wartete aber nicht nur Vanessa auf mich, sondern gleich ein ganzer Haufen ihrer Nähmädels. Total nett, wie sie alle in Vanessas Küche saßen und die unterschiedlichsten Sachen nähten.




Also habe ich anders als geplant mitgenäht. Wenn alle nähen, kann man doch nicht einfach untätig rumsitzen. Irgendeine Ovi fand sich nämlich Gott sei Dank immer, die gerade großzügigerweise frei war. Ich hatte nämlich nur meine Nähmaschine mitgeschleppt. Mehr erschien mir bei einer Fahrt im ICE nicht realistisch.




Eine sehr gute Entscheidung, denn mein Riesentrümmer von Nähmaschine mit sechs sehr optimistisch zugeschnittenen Projekten samt Nähzubehör brachten mich fast an meine Grenzen. Beinahe hätte ich mich aufgrund der Tasche im Hamburger Hauptbahnhof sogar auf die Nase gelegt. War sie doch fast größer als ich.




Eines der Projekte, das ich mir eingepackt hatte, war dieses hier. In den schönen Stoff "Nature Flowers" hatte ich mich im Glückpunkt.Shop verliebt und musste ihn unbedingt haben. Irgendwie erinnerte er mich  an holländisches Porzellan. Ich liebe einfach diesen Blauton. Heute übrigens gibt es im Rahmen des Adventskalenders von Glückpunkt 25 % Rabatt auf den Stoff.




Konfettipatterns neuster Schnitt "Käthes Schwester" passt aus meiner Sicht perfekt zum Stoff. Besonders begeistert hat mich die Variante mit der Faltenkapuze. Ich finde den den Fall der Kapuze einfach total schön.




Ihr habt aber noch die Kuschel- und die Bikerkapuze zur Auswahl. Die Bikerversion mit den Biesenfalten muss ich auch unbedingt noch probieren.




Den Schnitt bekommt Ihr übrigens gerade noch zum Einführungspreis.




Ich habe also vor dem eigentlichen Nähwochenende noch mal eben einen Hoodie genäht. Definitiv einer meiner Lieblinge, der mich jetzt immer an meinen netten Abend bei Vanessa erinnern wird.




Auf unserem Weihnachtstreffen habe ich dann am Samstag übrigens noch zwei Kleider, einen Hoodie, einen Loop, ein Langarmshirt und jeweils einen halben Rock und Hoodie genäht. Recht effektiv würde ich sagen. Ich fürchte, Ihr müsst da in den nächsten Wochen noch durch so einiges durch. Ich muss aber gestehen, dass ich danach erst einmal keine Nähmaschine mehr sehen konnte...

Der Beitrag enthält liebevolle Werbung...




Freitag, 8. Dezember 2017

Mal eine richtige Winterjacke: Anorak aus Outdoor-Stepper

Hallo Ihr Lieben,
heute habe ich mal wieder so ein richtiges Herzensprojekt für Euch. Ich habe meinem Kleinen nämlich eine richtige Winterjacke genäht.




Allerdings habe ich sie mir hart erarbeiten müssen und das lag definitiv nicht an dem tollen Stepper, der sich wirklich ganz wunderbar verarbeiten lässt.




Ich selber habe eindeutig geschwächelt. Vom Doktor verodnetes Liegen geht leider weder mit Job noch mit der Nähmaschine wirklich gut zusammen.




Also habe ich tatsächlich mal eine Woche gar nicht genäht und danach in Zehn-Minuten-Häppchen mal so ab und an.




Und ich gebe zu, das ist echt nichts für so ein ungeduldiges Wesen wie mich. Ich hatte immer das Gefühl, dass mich die einzelnen Teile anklagend anschauten. So nach dem Motto: Die Kapuze ruft: "Meinst du nicht, es ist an der Zeit, dass du mir endlich den Bündchenstreifen verpasst?" "Stopp", ruft da die Bauchtasche, "ich bin ja wohl zuerst dran". Aber leider hat meine Hüfte immer wieder gesiegt und mich wieder auf die Couch verfrachtet.




Letztendlich haben die einzelnen Schnittteile wohl auch kapiert, dass gut Ding Weile haben will. Ich kann mich wirklich nicht erinnern, einmal länger für die Fertigstellung eines Teils gebraucht zu haben als für diese Jacke. Auch wenn sie letztendlich netto vielleicht drei Stunden Zeit in Anspruch genommen hat.




Aber dafür bin ich mit dem Ergebnis echt zufrieden. Der Outdoor-Steppstoff, den mir das Wunderland der Stoffe zur Verfügung gestellt hat, ist einfach wunderschön. Ein tolles Blau mit farbigen Einsprengseln in einer tollen Qualität.




Genäht habe ich übrigens einen Anorak von Lumali. An dem bleibe ich ja immer wieder hängen. Ich finde den Schnitt einfach so schön.




Trotzdem ist dieser hier eine Premiere. Ist er doch mein erster voll gefütterter. Abgefüttert habe ich ihn mit einem schlichten dunkelblaumelierten French Terry. Wir wollen dem Stepper ja schließlich nicht die Schau stehlen.




Hat mal also nicht gerade "Hüfte", ist der Anorak auch für Nähanfänger durchaus zu bewältigen. Traut euch. Vielleicht ein schönes Projekt für die Weihnachtsferien.




Ich muss mir aber auf jeden Fall noch etwas von diesem tollen Stepper sichern. Schöne Jacken für etwas größere Jungs zu finden, ist nämlich gar nicht so einfach. Selbermachen ist also die Devise.




Was kann ich Euch noch dazu erzählen: Die Duffledreiecke habe ich aus Kunstleder geschnitten  und den Anorak mit einer Streifenversäuberung aus blauem Bündchen eingefasst. Noch ein bisschen blaue Kordel und das war es auch schon. Schlicht, wie ich es am liebsten mag.




Die nächste Winterjacke soll dann aber bitte einen Reißverschluss haben, hat meine Sohnemann gefordert. Okay, die Nuka von meine Herzenswelt will ja auch unbedingt noch nähen... Aber morgen sollte ich vielleicht erst einmal in die Weihnachtsbäckerei einsteigen. Auch so eine Sache, die sich schlecht von der Couch aus regeln lässt. Wir hinken in diesem Jahr im wahrsten Sinne des Wortes echt hinterher...



Nanuks für Nestgezwitscher

Hallo Ihr Lieben,
heute habe ich wieder ein Bruder-Dreamteam für Euch in einem wie ich finde traumhaften Bruder-Partnerlook.




Ich hatte nämlich das große Glück, diese beiden wunderschönen Panele von Nestgezwitscher für Lillestoff designvernähen zu dürfen.

Was habe ich mich darüber gefreut!




Mir war nämlich sofort klar, was aus dem Sweat „Bear in the mountains“ und dem Jersey „Waschbär“ werden musste: natürlich zwei Nanuks von Meine Herzenswelt. Ein Schnittmuster, das so wunderbar vielseitig ist und egal wie, immer total lässig rüberkommt.




Meine zwei haben sich total über den starken Grizzly und den schlauen Waschbären gefreut. Die Pullover wurden sofort übergeworfen und bislang nicht mehr ausgezogen. Das mag auch daran liegen, dass ich sie mit dem total kuscheligen Sweat Ben kombiniert habe.
Der graumelierte Stoff lässt die beiden Panele ganz wunderbar wirken.




Ich mag ja so Stoffe, die gleichzeitig kindgerecht aber auch cool sind. Mit diesen Designs hat Nestgezwitscher den Geschmack meiner Jungs genau getroffen. Lieben Dank dafür.
Praktischerweise gab es auch keinerlei Streit darum, wer welches Panel bekommt. Die Verteilung war sofort klar.




Der große starke Bruder musste natürlich der große Grizzly sein, während sich der Kleine sehr in der Rolle des Waschbären gefällt.
So läuft es ja auch im Alltag: Der große Bruder hilft, wo er kann und beschützt den Kleinen und der Kleine ist einfach nur süß und bewundert den Großen grenzenlos.
Ich sagte ja, die beiden sind ein Dreamteam.




Eigentlich schade, dass sie nur dieses eine gemeinsame Grundschuljahr haben. Die beiden haben auf jeden Fall dafür gesorgt, dass an der Schule die Klassen 1 und 4 massiv fraternisieren. Das war auch total nett auf der Geburtstagsparty der Beiden zu beobachten. Sie feierten zusammen und die großen Viertklässler spielten total entspannt und mit sichtlich großem Spaß mit den I-Dötzchen.
Schön, wenn das so klappt.




Auch als der Kleine in diesen Tag das Klettergerüst der Schule kopfüber velassen hat, wurde sich sofort liebevoll um ihn gekümmert. Da ist der große Bruder echt ein Held, sehr liebevoll und empathisch. Ein echter Fels in der Brandung.




Aber wie ihr seht, er steht schon wieder und humpelt nur noch ein bisschen durch die Gegend. Also wenn es ihm einfällt, humpelt er natürlich gleich noch ein bisschen stärker.




Allerdings muss er jetzt wieder selber laufen. Der Klassenlehrerin des Großen war nämlich aufgefallen, dass die Viertklässler die Erstis quasi permanent durch die Gegend trugen. Also verhängte sie ein Trageverbot. So süß die Kleinen auch seien. Besser ist das. Für die Rücken der Großen auf jeden Fall.




Ach ja, eine kleine feine Sache habe ich ja noch für Euch. Die liebe Cindy von Lassilos Blog freut sich gerade sehr über 3500 Follower und hat deswegen ein schönes Tutorial für einen netten Loop in drei verschiedenen Längen entwickelt. Ich durfte es ausprobieren, was zur Folge hat, dass auch die Hälse meiner Söhne ein kuscheliger Loop ziert.




Natürlich passend zum Pullover. Ich mag diesen quasi "Doppelkragen"-Look sehr gern und passend zum ersten Wintereinbruch bei uns ist er auch bei meinen beiden Kleinen total gut angekommen.




Das Tutorial findet Ihr hier.




Eine sehr nette Idee, um seinen Hoodies noch den letzten Pfiff zu verpassen.




Und weil mir das Shooting mit meinen zwei Bruderfreunden so viel Spaß gemacht hat, lasse ich Euch gern noch ein paar Bilder da.














Dienstag, 5. Dezember 2017

Stricken und Nähen passen perfekt zusammen: Neues Pompomtuch

Hallo Ihr Lieben,
als ich neun Jahre alt war, wollte ich mir unbedingt einen Pullover stricken. Meine Mami sah meinen Wunsch damals eher kritisch. Ob eine Neunjährige genügend Ausdauer haben würde für ein solches Projekt. Fairerweise muss man sagen, dass ich auch damals schon winzig war, ich musste also keine Riesengröße stricken. Ich vermute, dass ich damals nicht über eine 128 hinausgekommen sein dürfte.




Aber so winzig ich war, ich hatte schon damals einen relativ ausgeprägten Willen. Ich wollte auch endlich einen Pullover stricken und zwar einen Ringelpullover in Regenbogenfarben.
Netterweise ging meine Mutter also mit mir in das örtliche Handarbeitsgeschäft und kaufte mit mir ein. Ich weiß noch, wie die Verkäuferin dort damals den Kopf darüber schüttelte, dass meine Mutter so viel Geld für meinen Wunsch ausgab, wo doch eigentlich klar war, dass das kein gutes Ende nehmen konnte.




Aber nix da. Ab sofort strickte ich quasi durchgehend. Knapp zwei Wochen später war es dann fertig, das gute Stück. Nur bei den Halsbündchen musste mir meine Mami helfen. Ich weiß noch, wie ich den Pullover geliebt habe. Flugs saß ich am zweiten Pulli: Blockstreifen in blau-schwarz mit Farbwechsel. Colourblocking würde man das heute wohl nennen.




Damals in den Achtzigern strickte wohl gefühlt jeder. Selbst mein Klassenlehrer nervte mich während Mathe-Klassenarbeiten mit seinen Holzstricknadeln. Faiererweise muss ich sagen, der Gute war echt ein Strick-Gott. Ich erinnere mich an einen Pullover mit eingestrickter Landkarte. Und an den Ärger, den ich bekam, als ich ihn bat, während der Klassenarbeiten das Stricken sein zu lassen.

Irgendwann starb dann der Trend zum Stricken. Damit leider auch viele Handarbeitsgeschäfte. Manchmal habe ich ja ein klein wenig Angst, dass es  mit dem Nähen einmal genauso sein wird.




Damals schliefen dann irgendwie auch meine Strickkünste ein: keine gestrickten Socken und Pullover mehr. Lange Zeit lagen meine handarbeitlichen Fähigkeiten brach. Dabei hatte ich seit frühester Kindheit nicht nur gestrickt, sondern auch gehäkelt (ganze Puppengarderoben) und gestickt.




Mit dem Nähen kam die Handarbeit Gott sei Dank wieder zurück in mein Leben und da man ja Nähmaschinen so schlecht für unterwegs mitnehmen kann, habe ich auch wieder angefangen zu stricken. Auch wenn mich die gefühlte Langsamkeit manchmal ein wenig nervt. Ganz einfache Projekte für zwischendurch auf dem Sofa oder in der Konferenz sind gerade meins. Mein Lieblingsprojekt: Schlichte Dreieckstücher allein aus rechten Maschen. Dieses hier habe ich aber noch aufgepeppt: So hat es eine Bommelborte bekommen, die ich im Glückpunkt-Shop gekauft habe.




Derart aufgehübscht gefällt mir das Tuch besonders gut. Die Wolle ist übrigens eine Baumwolle aus organischem Anbau mit Farbverlauf. Fasst sich total schön an. Geht übrigens auch für Männer, aber das zeige ich Euch ein anderes Mal.
Jetzt muss ich stricken gehen. Meine Mami hat sich nämlich auch ein Strickprojekt zum Geburtstag gewünscht... Gut, dass sie damals in mich investiert hat.


Montag, 4. Dezember 2017

Turnbeutel für die junge Dame

Hallo Ihr Lieben,
hier habe ich eine süße Kleinigkeit für Euch. Turnbeutel sind ja rasend schnell genäht, aber dieser hier hat noch ein besonderes Extra: die süße kleine Eule aus dem Hause Tidöblomma.




Tidöblomma hat nämlich die süßesten Motive ihrer Eigenproduktionen auf zwei Leinenpanele gebracht. Einmal in einer Mädchenvariante, einmal mit eher jungstauglichen Motiven.




Meine kleine Eule geht an mein großes Patenkind. Ich finde, sie passt perfekt zum Turnbeutel aus dem schönen Retrokunstledder Marielle und dem groben Leinenstruktur-Stoff.




Ich mag die hellen Naturtöne in Kombination mit dem braunen Grundton der Tasche.




So ein Turnbeutel ist ein wirklich schnell gefertigtes Geschenk - auch gerade für die Weihnachtszeit. Da herrscht ja bekanntlich immer akute Zeitnot.  Und so ein Leinenpanel gibt mehr als zehn Applikationen her. Ihr könnt also in Großproduktion gehen.




Die Leinenpanele bekommt Ihr hier und hier.




Auf mich wartet noch ein süßer Lennart. Den sah mein Kleiner und beschloß, dass ich ihm daraus unbedingt einen Hoodie nähen müsse. Ich freue mich schon auf sein Gesicht..


Dieser Beitrag enthält liebevolle Werbung.