...

...

Sonntag, 21. Januar 2018

Dieser Joel macht Bähm....

Hallo Ihr Lieben,
mein Kleiner wird langsam aber sicher ein Großer. Das erste Schulhalbjahr liegt jetzt schon fast hinter ihm und - wie auch schon bei meinen beiden Großen - merkt man ihm an, wie sehr sie innerlich wachsen, wenn die Schule gestartet ist.




Unser "Süßer" wird er wohl immer bleiben, ist er doch unser Nesthäkchen oder Mamas "Augensternchen", wie die anderen Familienmitglieder immer feixend meinen.
Ich weiß übrigens gar nicht, wie sie darauf kommen...




Aber klar ist, dass auch der Kleine mittlerweile eine coole Socke geworden ist - kein Wunder bei zwei großen Brüdern. Und coole Socken brauchen coole Stoffe...
Ich muss aber sagen, dass mir das ganz gut gefällt, denn viele Kleinkinderstoffe sind ohnehin nicht so meins.




Umso begeisterter war ich, als mir auf dem Lillestoff-Festival der wunderschöne Jersey mit dem bezeichnenden Namen "Bähm" von Miss Patty über den Weg lief. Dieser liebevolle Comicstil ist genau mein Beuteschema und ganz bestimmt auch der Geschmack meines Kurzen.




In diesem gleichen wunderbaren Zeichenstil, der Miss Patty so für mich auszeichnet, gibt es seit dem
Lillestoff-Festival übrigens auch eine handgezeichnete Karte, die jetzt unsere Wohnzimmer-Galerie schmückt. Lieben Dank noch einmal dafür.




Aber zurück zum Shirt. Genäht habe ich einen Joel von Mialuna. Ich bin ja ein Kapuzen-Junkie und mag die Idee, auch simple Langarmshirts mit Kapuze zu veredeln. Und ich liebe die schräge Knopfleiste einfach sehr.




Kombiniert habe ich den grau-dunkelblauen Hauptstoff mit einem Jersey in einem fröhlich leuchtendem Blau mit lauter kleinen Dreiecken. Den Kontrast fand ich ganz witzig.




Habe ich Euch eigentlich schon erzählt, dass mein Kleiner mittlerweile verheiratet ist? Die große Hochzeit fand kurz vor Weihnachten in der Schule statt: samt Ringen, Blumen, Kuchen und Hochzeitskarten. Alles übrigens organisiert von der vierten Klasse meines Midis.




Die Ehe hält übrigens noch immer. Morgen macht seine Gattin ihren Antrittsbesuch bei ihrer Schwiegermutter, also mir. Ich weiß ja nicht, ob ich es ihr so einfach machen werde.
Früher hat mein Süßer doch schließlich nur mit mir geknutscht.




Und aus meiner Sicht kann das gut und gern noch weitere zehn Jahre so bleiben. Es gibt nichts besseres, als wenn sich dieses kleine Wesen abends an mich ankuschelt und mir erzählt, dass ich die liebste, beste und natürlich auch hübscheschte Mutter auf der ganzen Welt bin. Ich sage Euch, das rettet jeden noch so anstrengenden Tag.




Drückt mir also die Daumen, dass das noch weiterhin so bleibt. Den Ehering hat er übrigens gestern beim Schwimmkurs im tiefen Wasser verloren... Ich nehme das als Zeichen...




Samstag, 20. Januar 2018

Mein Nanuk oder ich als Streifenhörnchen

Hallo Ihr Lieben,
dass das hier meine offizielle Nanuk-Woche ist, hatte ich Euch ja bereits in meinem letzten Post angekündigt.

Nach Vater und Sohn jetzt also Muttern.




Ein Freundin schrieb mir neulich, dass sie mich ja auch in Kleidern möge, aber am besten zu mir passen würden auf jeden Fall Hoodies. Ich sehe das ja auch so, auf jeden Fall sind Hoodie und Jeans, meine Standardbekleidung.




Auch wenn ich vor ein paar Tage etwas ertappt zusammenzuckte, als uns unser sympathischer kubanischer Spanisch-Lehrer seine Philosophie in Bezug auf Frauenkleidung erzählte: Frauen sollten schon versuchen, durch nette Kleidung attraktiv für ihre Männer zu bleiben.
Hatte nicht genau das erst meine Mutter behauptet?






Hmmm, entweder sehen die Beiden da bei mir dezente Defizite und versuchen mich subtil darauf aufmerksam zu machen, dass ich meinen Mann des öfteren abends einmal im Kleid begrüßen sollte. Oder unterschiedliche Weltansichten prallen da einfach aufeinander.
Also ich mag meinen Mann auch am liebsten in Hoodie und Jeans. Er ist zwar ein echter Anzugtyp, aber Jeans und Hoodie tun seiner Attraktivität für mich definitiv keinen Abbruch.
Ich hoffe, dass mein Mann das umgekehrt genauso sieht.
Kleider trag ich dann im Sommer...




Hier also mein neuster Hoodie. In der „Stoff, Kamera, Liebe“-Gruppe von Susann Caplan entdeckte ich schon vor einigen Monaten dieses Stoffschätzchen. Dieser besonders weiche graue Sweat sieht so aus, als hätte ihn jemand mit Wasserfarben und Pinsel in dunklen Farben von Blau bis Schwarz bemalt.





Lange habe ich überlegt, was aus diesem tollen Stoff wird. Letztendlich wurde es jetzt ein "Mein Nanuk" von Meine Herzenswelt. Übrigens erst mein zweiter. Seid ehrlich, das geht doch nicht... So ein toller Schnitt. Gut, dass ich noch mehrere Lieblingsstoffe bereitliegen habe (Ich habe nämlich meinen Stoffkeller aufgeräumt, aber das wäre jetzt ein langes Thema, ein anderes Mal).




Leider hatte von dem schönen Sweat damals nur noch 1,40 m ergattern können. Diese habe ich in diesem Hoodie bis auf den letzten Rest verbraucht, was dazu führte, dass ich die Bauchtasche nur noch quer zum Fadenlauf zuschneiden konnte. Zuerst kam mir das witzig vor. Jetzt bin ich allerdings nicht mehr so sicher, ob ich sie nicht besser einfach weggelassen hätte. Was meint ihr?
Effektiv oder albern?





Auf jeden Fall hat der Hoodie einen ungeheuren Tragekomfort und ist ein perfektes Stück für die Couch – und ganz ehrlich für mehr als die Couch taugt meine Form in diesem Januar auch nicht.

Obwohl: Heute Abend habe ich eine Verabredung mit meinem Großen fürs Theater. Wir haben eine Verabredung für „Orpheus und Eurydike“ - Schreit irgendwie nicht nach Hoodie und Jeans, oder?






Dieser Beitrag enthält liebevolle Werbung.


Mittwoch, 17. Januar 2018

Sein Nanuk oder meine neue Liebe, die Gritzner Coverstyle

Hallo Ihr Lieben,
da ist er wieder, der kopflos Göttergatte, der hier neulich schon als Jogginghosenfeind geoutet wurde.
Darum möchte ich heute lieber wieder die Aufmerksamkeit auf seine genähte Klamotte lenken - und auf die wunderschönen Nähte.




Ich habe mir nämlich schon im November ein neues Spielzeug gegönnt: eine Coverlock. Die Kaufentscheidung für eine Coverlock ist ja eine echte Gewissensentscheidung. Unbedingt brauchen tut  man sie ja nun nicht. Haben möchte man sie trotzdem ab einem gewissen Näh(sucht)stadium.




Hatte ich doch schon lange die perfekten Covernähte vieler meiner Freundinnen bewundern dürfen. Da wächst dann stetig das Gefühl von "das will ich auch".




Nachdem ich ein wenig recherchiert hatte, legte sich dieses Gefühl allerdings wieder ganz bald. Was mein Hobby angeht, bin ich doch eine relativ kühle Rechnerin. Es ist halt "nur" ein Hobby für mich, nicht mein Beruf, insofern müssen die Ausgaben auch in vernünftigen Relationen stehen. Zumal man Geld, dass man nicht für die Maschinen ausgibt, ja auch in Stoff investieren kann...




Eine Coverlock für über 1000 Euro kam für mich daher nicht in Frage. Denn hier geht es ja vor allem ums Säumen und um Ziernähte. Eine Babylock konnte es daher nicht werden. Auch wenn ich die als Overlock sehr schätze.




Nach langer Recherche landete ich dann beim Nähmaschinenfachgeschäft CreArtista, das unter anderen die Gritzner Coverstyle vertreibt, eine Maschine, die deutlich eher in meinem angedachten Preissegment liegt. Wichtig ist, hatte ich herausgefunden, dass die Maschinen vernünftig eingenäht werden. Dann sind sie ein echter Kauftipp.
Martin Wagener beriet mich ausführlich, machte mir ein tolles Angebot und nähte mir meine neue Maschine dann perfekt ein, sodass ich direkt loslegen konnte.




Und ich finde, dass die Nähte schon wirklich etwas hermachen. Und hier seht Ihr quasi noch meine Testversuche. Einfach nur drangesetzt und losgerattert. Hier im Vergleich dazu noch meine frühere Version der Ziernaht mit einem Fake-Overlock-Stich.
Lernen muss ich bestimmt noch einiges, aber ich habe das Gefühl, dass meine Maschine und ich gute Freunde werden. Sobald ich mich noch intensiver in die Materie eingearbeitet habe, mache ich gern noch einen ausführlicheren Testbericht für Euch.




Genäht habe ich dann übrigens "Sein Nanuk" von meine Herzenswelt. Ich liebe dieses Schnittmuster ja und Ihr werdet es noch die gesamte Woche ertragen müssen. Diese Woche wird nämlich meine Nanuk-Woche: von der Kinderversion, über die Männerversion, bis hin zur Frauenvariante.




Nanuk ist in allen drei Varianten ein Wahnsinns-Schnittmuster - ebenso wie der Göttergatte übrigens auch ein wahnsinnig toller ist...

Der schöne Sweat ist übrigens aus dem Glückpunktshop und heißt "Lina". Ich liebe es ja meliert.


Dieser Beitrag enthält liebevolle Werbung...

Sonntag, 14. Januar 2018

Bärenliebe: Mein Nanuk aus dem neuen Stoff vom Stoffduo

Hallo Ihr Lieben,
die Älteren unter Euch erinnern sich vielleicht noch an die Fernsehserie "Die Bären sind los", in der es um eine anfangs glücklose, bunt zusammengewürfelte Kinderbaseball-Manschaft namens "Weever Bears" ging, die der Trainer Morris Buttermaker zum Erfolg führte. Vielleicht erinnert Ihr Euch zumindest an die eingängige Titelmusik aus Bizets Oper "Carmen".




Damals habe ich jede Woche auf die neue Folge der Serie gewartet, wie Trainer Buttermaker aus diesem Haufen Schwererziehbarer ein echtes Team geformt hat.




Heutzutage müssen die Kinder sich nicht derart in Geduld üben. Diversen Streaming-Diensten sei dank könnten sie - während da nicht wachende Eltern - ganze Serien-Staffeln am Stück gucken.




Ob das einen Teil der Schuld daran trägt, dass Kinder meiner Wahrnehmung nach heute ein ganzes Stück schlechter abwarten können als früher?
Ob es an den schnelllebigen Medien liegt oder ob unser Versuch, unsere Kinder ernst zu nehmen, nach hinten losgegangen ist, Geduld und Kinder gehen nicht immer Hand in Hand.




Aber Kinder haben es heutzutage auch viel schwerer als wir damals. Alles scheint doch immer sofort verfügbar zu sein und überall hält das Leben neue Versuchungen parat.




Meine Jungs können sich zum Beispiel richtig lange in das Angebot einen großen Versandhandels vertiefen, um sich über die neusten Starwars-Raumschiffe, Pokemonkarten oder Sportgeräte zu informieren. Quasi täglich entstehen so neue Herzenswünsche.




Und alles scheint sofort möglich zu sein. Und dank diverser Youtube-Stars oder Casting-Shows sehen sie, dass man auch völlig befreit von jeglichem Talent zu Ruhm und Geld kommen kann.




Den Wert des Lohns harter Arbeit ist da nur schwer nachzuvollziehen, wenn es für diverse Klicks reicht, ein Klo gefüllt mit Glibberschleim in die Luft zu sprengen oder sich debile Battles zu liefern.




Kind sein ist heute schwerer als früher. Definitiv. Mehr Möglichkeiten, aber auch deutlich mehr Fallstricke.




Aus diesem Grund wünsche ich mir auch so sehr, dass meine Kinder möglichst lange einfach nur "Kind" sein dürfen. Entspannte kindgerechte Kleidung gehört für mich auch dazu. Und dazu gehören fröhliche leuchtstarke Farben und tolle Motive.




So wie auf dieser wunderschönen neuen Eigenproduktion von Stoffduo. Der Jersey "Grizzly" ist aus meiner Sicht ein echter Traum. Ich liebe diesen besonderen Blauton, der die blauen Augen meines Kleinen ganz wunderbar zum Strahlen bringt, und ich liebe das schlichte geometrische Bärenmotiv. So einfach und doch so wirkungsvoll.



Vernäht habe ich ihn in Kombination mit einem ganz wunderbaren Teddyfell aus dem Shop von Miss Mia. Entstanden sind ein Nanuk von Meine Herzenswelt sowie ein Loop nach dem Tutorial von Lassilos Blog und eine Beanie Chris nach dem Freebook der Rockerbuben.

Und ja, bei der Kombi wäre ich auch gern wieder Kind. Aber der Stoff geht bestimmt auch für Mütter...

Den tollen Stoff des Stoffduos könnt ihr hier in den Shops von Miss Mia und 3fachfrein shoppen:

Freitag, 12. Januar 2018

Auf Wolken schwebend oder mein neuer Hausanzug

Hallo Ihr Lieben,
beim Thema Jogginganzug als Wohlfühlklamotte scheiden sich ja die Geister. Ich kenne Menschen, die kennen nichts Schöneres, als nach der Arbeit nach Hause zu kommen, den feinen Zwirn von sich zu werfen und in eine perfekt ausgeleierte Jogginghose zu schlüpfen.




Dann gibt es Menschen, die genau das für den Untergang der westlichen Zivilisation halten. Mein werter Gatte, ist übrigens einer dieser Gattung.




Was dazu führt, dass ich bislang tunlichst vermieden habe, mich allzuoft zuhause im Jogginganzug auf der Couch zu fläzen. Meine Mutter gab mir mir nämlich folgendes Credo mit auf den Weg: "Sieh zu, dass du für deinen Mann attraktiv bleibst, Kind!".




Aber das ändert sich mit dem heutigen Tag. Ich habe mir nämlich einen richtigen Wohlfühlanzug genäht. Einen, der alles hat, was für mich zum Wohlfühlen dazugehört: eine lässige weite Hose mit langen Bündchen, einen kuscheligen Hoodie mit Taschen und - ganz wichtig -  ein äußerst kuscheliges voluminöses Halstuch.




Komischerweise brauche ich nämlich immer das Gefühl, dass mein Hals warm ist, um mich wohl zu fühlen. So trifft man mich durchaus selbst im Sommer mit Halstuch an.




Für den perfekten Kuschelanzug braucht es natürlich aber auch den perfekten Kuschelstoff.
Als die liebe Tanja von Stern Depot uns ihre neue Eigenproduktion "Claudy" vorstellte, war es um mich geschehen.




Ich finde nämlich, dass dieses eher großformatigere Muster auch perfekt zu uns etwas größeren Mädchen passt. Und in Kombination mit dem graumelierten Sweat - ebenfalls von Stern Depot - wirkt es zudem sehr lässig.




Mir gefallen die zarten Wolken und Herzchen in den Grau- und Rosatönen einfach sehr gut.  Das Ganze hat so eine Art Stempeloptik, die ich wirklich gelungen finde.




Was habe ich nun genäht?




Die Hose ist eine Velara von Schnittgeflüster mit einer Bundfalte auf jeder Seite, Abnähern hinten und überlangen Bündchen und Taschen in graumeliert. Damit nichts rutscht, habe ich oben auch noch ein Gummiband eingearbeitet.




Das Halstuch ist ein "Snuggel" von Joudii in der typischen Dreierteilung. ich habe mir dann die Wolke groß kopiert und sie dann auch noch auf das Tuch appliziert. Ein kleiner Lederpatch rundete das Tuch ab. Der findet sich übrigens auch auf der Hose wieder.




Der Hoodie ist dann eine Lynn von Pattydoo.
Hier mag ich besonders die große Kuschelkapuze, auch wenn ich zugeben muss, dass man davon ja hinter meinem Halstuch nun recht wenig sieht.




Wem das Pflaster an meinem Finger aufgefallen ist? Ein kleineres Missgeschick beim Zuschneiden des Halstuchs. Aber das Blut ging ganz gut raus aus dem Stoff... nur der Finger muss jetzt noch heilen.


Der Beitrag enthält liebevolle Werbung...

Dienstag, 9. Januar 2018

Rosaro von Nestgezwitscher für Lillestoff

Hallo Ihr Lieben,
ich hoffe, man sieht meinen Bilder an, wie viel Spaß ich am neuen Strickjaquard von Lillestoff habe. "Rosaro" heißt das neue Design von Nestgezwitscher und ich habe mich sehr gefreut, ihn vernähen zu dürfen. Fühle ich mich doch mit Nestgezwitscher sehr verbunden, immerhin wohnen wir beide in derselben Stadt.




Zwei Meter des tollen Jaquards lagen nun vor mir und damit die bange Frage, was wird aus dem Stoff. Sowas löst bei mir ja gern direkt Nervosität aus. Man würde es ja schon gern gut machen. Bei manchen Stoffen gibt es quasi den einen Schnitt, der es sein muss, bei anderen Stoffen hat man die Qual der Wahl. Der hier fällt eher unter die Qual der Wahl.
Nur eines war mir klar: So schön, wie der Stoff fällt, musste es etwas Fließendes sein.




Schnell hatte ich da die Minna von Fadenkäfer im Kopf, denn als alter Kapuzen-Junkie liebe ich natürlich Cardigans mit Kapuze. Damit war diese Entscheidung schon mal klar.
Nächster Nervenkitzel: Würde der Stoff auch noch für ein Halstuch reichen?




Okay, Ihr kennt das Ergebnis ja schon. Dieser Nervenkitzel fällt für Euch weg. Es hat gereicht, mit ein bisschen kreativem Zuschnitt und außer Achtlassens des Fadenlaufs.




Dafür ist Minna definitiv ein nähfreundlicher Schnitt, der auch Anfängern keine Angst bereiten muss.
Ich habe hier allein noch die Naht im nacken mit einem Webband verblendet, weil ich offenliegende Nähte nicht so gern mag. Beim Nähen  durfte sich mein angespanntes Nervenkostüm also wieder beruhigen. Aber Nähen ist ja ohnehin mein Yoga.




Dazu gab es dann ein frei interpretiertes "Snuggel" von Joudii. Hier habe ich die kuschelige Innenseite eines grauen Sweats extra als Rückseite verarbeitet, so ist das Halstuch noch einmal extrakuschelig.




Insofern fühle ich mich extrem entspannt mit meiner Kombi. Halstuch und Cardigan sind für mich echte Wohlfühlgaranten.




Die nächste Hürde im Leben einer Probenäherin sind dann ja wieder die Bilder. Für viele steht ja als erstes immer die Frage nach der Lokalität des Shootings. Dieser Frage habe ich mich schon früh entledigt, indem ich eigentlich immer stur vor dem gleichen Hintergrund shoote. Ich mag das. Nennt mich eine Puristin. Ich mag es, wenn der Stoff die Hauptrolle hat und wirken kann. So wie hier die fröhlichen gelben Röschen des "Rosaro".




Außerdem nimmt es wieder mal den Stress. Und ich mag es gern entspannt. Auch beim Photosmachen.




Schwieriger am Photografieren ist dann schon das Model. Sind meine Jungs am Zuge, muss ich eigentlich nur zwei, drei Minuten die Kamera draufhalten. Die machen das schon, meine wilden Kerle, normalerweise habe ich dann haufenweise gute Bilder. Ich bin da eher das Problem.




Mein Großer kriegt sich meist vor Lachen nicht mehr ein, wenn ich vor der Linse stehe: "Mama, du musst doch nur entspannt in die Kamera lächeln!". Super Ratschlag, Sohn. Könntest du mir auch bitte noch kurz erklären, wie das geht?




Aus diesem Grund bin ich mittlerweile dazu übergegangen, zumeist mit einem Selbstauslöser zu photografieren. Außer sichtlich irriterten Nachbarn, die sich mittlerweile bestimmt fragen, welchen Hau ich habe oder ob ich eine selbstverliebte Selfiequeen bin, muss ich mich da nur auf mich selbst konzentrieren. Das entkrampft die angespannte Gesichtmuskulatur sichtlich.




Hier bei diesem Shooting habe ich aber dann doch auf meine Geheimwaffe zurückgegriffen: auf meinen Mann. Der weiß, was er tut und gibt sich große Mühe, mich dabei nicht auszulachen.




So war ich nach diesem Shooting sogar richtig zufrieden. Also für meine Verhältnisse... Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass ich mich in diesem Outfit sehr wohl fühle.




Daher schreibe ich heute recht entspannt meinen Beitrag und wünsche auch Euch einen ebenso relaxten Tag.




Habt es gut und nehmt Euch Zeit für Euch selbst und für Eure Nähmaschine.













Und jetzt ab damit zu RUMS.